Mass Effect (PC): Tuning-Guide - Grafiksettings im Vergleich
Bereits vor einigen Wochen konnten wir Ihnen den Mass Effect Performance-Guide präsentieren, heute folgen der Vergleich und die Auswirkungen der Schalter im Grafikmenü.
Mass Effect (PC): Höchst mögliche Einstellungen...
...und niedrigste.
Mass Effect (PC) nutzt die Unreal Engine 3 aus dem Hause Epic. Daher ist das Spiel erstens kein Hardware-Fresser und zweitens gibt es nur wenige Tuning-Optionen. Neben der Deaktivierung der Schatten kann die Anzahl der Partikel und die Texturauflösung sowie die generelle Auflösung geändert werden. Bioware hat zusätzlich einen Schalter eingebaut, welcher einen Griesel-Filter aktiviert. Dieser soll für Film-Feeling sorgen, ist jedoch Geschmachssache.
Offizielle Systemanforderungen: Mass Effect (PC)
Zwingend notwendig sind 12 GiByte Festplattenspeicher, hier die restlichen Anforderungen:
Mindestanforderungen:
• Prozessor: 2,4 oder mehr Gigahertz Intel oder 2,0 oder mehr Gigahertz AMD
• Arbeitsspeicher: 1 GiByte unter XP, 2 GiByte für Vista
• Grafikkarte: Nvidia Geforce 6800 GT oder besser) bzw. eine AMD X1300 XT oder besser (eine X1550, X1600 Pro bzw. HD 2400 muss es mindestens sein)
• Soundkarte: DirectX 9.0c-kompatible Soundkarte
Empfohlene Systemanforderungen:
• Prozessor: 2,6 Gigahertz Intel oder 2,4 Gigahertz AMD
• Arbeitsspeicher: 2 GiByte
• Grafikkarte: Nvidia Geforce 7900 GTX oder besser bzw. eine AMD X1800 XL oder besser
• Soundkarte: DirectX 9.0c-kompatible Soundkarte sowie 5.1-Sound
Testsystem & Benchmark: Mass Effect (PC)
PCGH hat auf einem Mittelklasse-System die Auswirkungen der Grafikmenü-Schalter geprüft. Neben einem Intel E6320 nutzten wir 2.048 MiByte DDR2-800 und eine Radeon HD 3850. Unsere Benchmarksequenz zeigt eine für den Titel übliche Auseinandersetzung zwischen der Party des Spielers und einigen Außerirdischen.
Settings: Mass Effect (PC)
Die Deaktivierung der "Körnigkeit" bringt immerhin 7,5 Prozent mehr Fps, zudem verschwindet der Griesel-Effekt. Eine Reduzierung der Partikel und und der Verzicht auf die Bewegungsunschärfe sorgen für ein Leistungsplus von zusammen 10 Prozent. Ohne Schatten läuft Mass Effekt kaum schneller, verliert jedoch viel Atmosphäre. Eine Reduktion der Auflösung ist nicht zu empfehlen, der Performance-Gewinn steht in keiner Relation zur schlechteren Optik. Keinesfalls sollten Sie den Detailgrad der Texturen ändern - der Bioware-Titel sieht mit minimaler Texturauflösung grauenvoll aus.
Mass Effect: So wirken sich die Schalter aus
Einen Vergleich zwischen maximalen und minimalen Details in 2.560x1.600 finden Sie im Anhang. Stellt man die Details auf "mittel", sind kaum Unterschiede zu "maximal" zu erkennen. Entsprechend gering fällt auch der Leistungsunterschied aus.
Fazit: Mass Effect (PC)
Die offiziellen Systemanforderungen von Bioware zur in Mass Effect genutzen Unreal Engine 3 sind recht passend. Zwingend notwendig ist eine schnelle Dualcore-CPU, eine Mittelklasse-Grafikkarte reicht vollkommen aus. Wer auf dynamische Schatten und plastische Texturen in 1.024x768 nicht verzichten möchte, benötigt wie angegeben eine Radeon X1950 Pro oder Geforce 7900 GTX.
