Supraworld: Benchmarks & Fazit
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Update vom 18. August: Wir haben mittlerweile erste Grafikkarten-Benchmarks von Supraworld erstellt. Unser Fokus dabei lag auf älteren sowie günstigen Modellen - inklusive genauerer Blicke auf die Frametimes. Die Unreal Engine 5 genießt keinen guten Ruf, was die Grundlast sowie Bildverteilung angeht. Supraworld zeigt, dass die gereifte Engine-Version 5.6 plus Handoptimierung durch die Entwickler sehr gute Resultate erzielen kann.
Den Anfang machen die praxisnahen Benchmarks mit Upsampling. Letzteres ist bei der Unreal Engine 5 (UE5) eingepreist, denn die Beleuchtung basiert auf Raytracing und Upsampling schaufelt die dafür nötige Rechenzeit frei. Wir setzen auf 67 Prozent bei der internen Auflösung, was bei den meisten Upsampling-Verfahren dem "Quality"-Modus entspricht.
*Nvidia Geforce RTX: DLSS Quality, AMD Radeon, Intel Arc & Geforce GTX: TSR Quality (FSR sieht etwas schlechter aus)
Wie Sie sehen, sind 60 Fps in Supraworld schon mit günstigen oder alten Grafikkarten möglich - mit maximalen Details, wohlgemerkt! Genügen Ihnen die Bildraten nicht, lässt sich das Spiel mithilfe vieler Detail-Stellschrauben beschleunigen. Alternativ aktivieren Sie DLSS oder FSR Frame Generation. Sehen wir uns der Vollständigkeit halber an, wie es mit nativer Auflösung aussieht (TSR 100 %):
Die native Auflösung sieht kaum besser aus als 67-Prozent-Upsampling, bricht aber den allermeisten Grafikkarten das Genick. Besonders hart trifft es die Radeon RX 6600, welche an ihrer Kombination aus 8 GiByte VRAM und nur acht PCI-Express-Lanes leidet. Die Radeon RX 5700 XT verfügt zwar ebenfalls nur über 8 GiByte Speicher, kann aber dank 16 Lanes doppelt so schnell kopieren. Nvidia-GPUs kommen mit 8 GiByte besser klar, scheitern aber ebenfalls deutlich an flüssigen Bildraten.
Tadellose Frametimes
Die hohe Grafiklast wird die Unreal Engine 5 nicht los - von nichts kommt nichts, das Lumen-Raytracing erfordert stets einen gewissen Grundstock an Grafikleistung. Das zweite Problem der Epic-Engine ist seit vielen Jahren das Stotterpotenzial, oft mit #stutterstruggle getagged. Das Problem hat mehrere Ursachen bei der Datenbereitstellung, welche Epic seit einiger Zeit aktiv angeht. Supraworld zeigt, dass Hoffnung besteht - mehr noch, das Spiel läuft bereits im jetzigen Early-Access-Zustand tadellos, was an der zwischenzeitlich gereiften Engine sowie händischer Optimierung liegt. Das oben eingebettete Video und die folgenden Frametime-Beispiele zeigen, dass die Bildverteilung ansatzweise perfekt ist. Der Unterschied zwischen Average und Perzentilen ist erfreulich klein, ernsthafte Spikes (Ruckler) bleiben aus.
Quelle: PCGH
Frametimes: Der kleine Unterschied zwischen Average und Perzentilen beweist, dass die Bildausgabe regelmäßig ist, große Ruckler gibt es nicht.
Supraworld Early Access: Zwischenfazit
Fans von Supraland sowie dessen Erweiterungen "Crash" und "Six Inches Under" werden Supraworld lieben, daran besteht keinerlei Zweifel. Doch auch Neueinsteigern können wir Supraworld nach unserer Anspiel-Session empfehlen. Das Spiel fährt eine wunderbar kindliche, charmante Spielwelt auf, die vor Details und Ideen geradezu trieft. Abschließend noch so etwas wie eine Warnung: Supraworld ist zwar ein auf den ersten Blick kindliches Spiel, allerdings nicht unbedingt kindgerecht. Zwar sind auch die (seltenen) Kämpfe niedlich, die gänzlich gewaltfreien Kopfnüsse und Seitenhiebe erschließen sich aber erst einem reiferen Publikum. Wer bereits jetzt für 30 Euro zuschlägt, kann dem Entwickler jederzeit Feedback über Steam oder Discord geben und damit die Entwicklung aktiv beeinflussen.
Supraworld in Bildern
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Der Vorgänger Supraland ist grad um 75% reduziert.
-dx11
viel mehr FPS, aber sieht dann zwar sehr anders aus, weil kein reales licht/schatten spiel mehr.
dafür findet man die verstecke leichter, weil die dann auch nicht mehr im dunkeln sind
MfG
Raff
Der Vorgänger Supraland ist grad um 75% reduziert.
Wie kulant Steam nach 4h Spielzeit ist, weiß ich nicht.