Revenge of the Savage Planet: Urkomische Sci-Fi-Parodie mit Unreal Engine 5 im Tech-Test

Clair Obscur, Days Gone, The Last of Us und Doom: The Dark Ages sind Ihnen zu ernst, Sie sehnen sich nach etwas Blödelei? Dann könnte Revenge of the Savage Planet etwas für Sie sein. Wir haben für Sie fremde Planeten erkundet und sind mit einer Ladung Benchmarks zurückgekehrt.

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Revenge of the Savage Planet: Urkomische Sci-Fi-Parodie mit Unreal Engine 5 im Tech-Test
Quelle: PCGH

Revenge of the Savage Planet ist der Nachfolger des 2020 erschienenen Journey to the Savage Planet und, wie der Vorgänger, eine lupenreine Parodie. Während die allermeisten Spiele eine düstere Geschichte erzählen oder vor Gewalt triefen, zieht das Werk aus dem Hause Raccoon Logic unzählige Genre-Kollegen durch den Kakao und nimmt sich selbst ebenfalls nicht ernst. Das quietschbunte Science-Fiction-Abenteuer lässt sich am besten als eine Comedy-Version von No Man's Sky und Starfield inklusive Metroidvania-Einschlag beschreiben, voller Anspielungen und schräger Einfälle. Wir haben für Sie fremde Weiten erkundet und verraten, welche Grafikkarten das Überleben auf dem wilden Planeten sicherstellen.

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Revenge of the Savage Planet: Übersicht

Journey to the Savage Planet erschien kurz bevor Covid-19 die Welt in den Würgegriff nahm. Der Erstling basiert auf der Unreal Engine 4 - anfangs nur mit ruckeligem Direct3D 11, kurze Zeit später via Patch auch mit flüssigem Direct3D 12. Für Revenge of the Savage Planet setzt das 30-köpfige Team aus Kanada erneut auf die Epic-Engine, diesmal in Version 5.3.2. Keine Sorge, in diesem Fall ist das nicht mit bildschönem Ruckeln gleichzusetzen, die Entwickler schöpfen für Revenge of the Savage Planet nicht aus dem Vollen, sondern gehen tendenziell den Weg von Tempest Rising: Wie in diesem Echtzeitstrategiespiel kommt zwar die Unreal Engine 5 zum Einsatz, allerdings nicht mit dem höchsten Feature-Level. Hochdetaillierte Nanite-Assets gibt es genauso wenig wie aufwendiges Hardware-Raytracing - Lumen kommt laut unseres Augenmaßes dennoch zum Einsatz, die Beleuchtung zeigt klare Anzeichen von Lichtübertragung (Light Bounces). Die Entwickler setzen auf einen Comic-Look mit eher abstrakten Modellen, Screen-Space-Schatten und weiteren kostengünstigen Effekten; Virtual Shadow Maps (VSMs) fehlen. Dank des unauffälligen Level-of-Detail-Systems wirken die Welten wie aus einem Guss, technisch ist Revenge of the Savage Planet dennoch vergleichsweise rustikal, aber hübsch. Die Planeten weisen eine dichte, vielseitige Flora und Fauna auf. Die meisten Lebewesen, ob Pflanze oder Tier, sind herrlich skurril ... und feindselig. Selbstverständlich dürfen Sie einige der schrägen Bewohner auch wieder nach Lust und Laune durch die Gegend treten. Ja, auch Revenge of the Savage Planet weist Gewalt auf, allerdings ist diese bunt, laut und überzeichnet.

Mindestanforderungen: Empfohle Systemkonfiguration:
64-Bit-Prozessor und -Betriebssystem 64-Bit-Prozessor und -Betriebssystem
Betriebssystem: Windows 10 64-bit Betriebssystem: Windows 10 64-bit
Prozessor: Intel Core i5-8400 / AMD Ryzen 5 1600 Prozessor: Intel Core i7-9700 / AMD Ryzen 5 5500
Arbeitsspeicher: 8 GiB RAM Arbeitsspeicher: 16 GiB RAM
Grafik: Geforce GTX 1060 (6 GiB) / Radeon RX 580 (8 GiB) Grafik: Geforce RTX 2060 / Radeon RX 5700 XT / Arc A750
DirectX: Version 12 DirectX: Version 12
Speicherplatz: 20 GB verfügbarer Speicherplatz Speicherplatz: 20 GB verfügbarer Speicherplatz

Das Gameplay besteht - neben ständigem Schmunzeln - aus einem flotten Mix: Sie erkunden Planeten, scannen die Pflanzen- und Tierwelt, ballern und hüpfen. Immer wieder stoßen Sie auf unerreichbare Gegenstände oder verschlossene Areale, für die Sie - ganz Metroid - neues Equipment benötigen. Dieses lässt sich nach dem Aufklauben entsprechender Ressourcen am 3D-Drucker in der eigenen Station anfertigen. Während die Basics wie im Vorgänger funktionieren, gibt es Unterschiede im Detail: Revenge of the Savage Planet wird neuerdings aus der Verfolgerperspektive gespielt - vermutlich, damit die albernen Charakteranimationen auch beim Solo-Spielen zur Geltung kommen. Neu ist außerdem die Möglichkeit, das Spiel im Koop via Splitscreen zu erleben. Hier kommen die Animationen gleich doppelt zur Geltung!

Auf der folgenden Seite prüfen wir, inwiefern die gemäßigten Systemanforderungen und -empfehlungen zutreffen. Unser Fokus liegt dabei nicht auf den Minimalanforderungen, sondern auf Komponenten, die maximalen Details gewachsen sind. Zwar handelt es sich nicht um Counter-Strike oder Quake Live, bei denen dreistellige Bildraten essenziell sind, das Jump'n'-Shoot-Gameplay profitiert aber mindestens von 60 Fps. Welche Grafikkarten der Sache gewachsen sind, erfahren Sie nach nur einem Klick.

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  1. Seite 1 Übersicht und Systemanforderungen
  2. Seite 2 GPU-Benchmarks und Fazit
    • Kommentare (30)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Jaffech
        Wer redet davon dass es Flüssig sein wird? Schon der erste Teil war nicht flüssig
        Damit meinte ich: das wird gar nicht erst starten. Die CPU beherrscht nicht mal SSE4. Deshalb laufen viele Titel auch nicht auf einem Sandy Brigde oder Vishera.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Jaffech
        Wer redet davon dass es Flüssig sein wird? Schon der erste Teil war nicht flüssig
        Damit meinte ich: das wird gar nicht erst starten. Die CPU beherrscht nicht mal SSE4. Deshalb laufen viele Titel auch nicht auf einem Sandy Brigde oder Vishera.
      • Von Jaffech BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Und die UE5 des zweiten Teils ist nicht gerade dafür bekannt, noch flüssig auf knapp 19 Jahre (!) alten CPUs zu laufen.
        Wer redet davon dass es Flüssig sein wird? Schon der erste Teil war nicht flüssig
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Der erste Teil lief ja selbst mit OC noch grenzwertig und wie bekommen wir eigentlich die NVMe mit dem Q6600 zusammen? Das ist ein Bastelprojekt Deluxe, für das ich PCGH zwar schon immer zu schätzen wusste, was zeitlich wohl weiterhin ein Problem darstellt. Und die UE5 des zweiten Teils ist nicht gerade dafür bekannt, noch flüssig auf knapp 19 Jahre (!) alten CPUs zu laufen.
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Boah, da sagst du was. Das Spiel hat uns in einer Phase von sehr wenig Zeit erwischt. Okay, ist eigentlich immer so, aber es gibt zwischen diesen Phasen auch solche mit extrem wenig Zeit - das war so eine. [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] bau den doch mal für das Lebenszeit-Special auf, dann schmeiße ich den GOG-Installer rüber und wir schauen mal.

        MfG
        Raff
      • Von Jaffech BIOS-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Ich schau mir gerade das 200K Abospecial auf YT nochmal an, wo ihr beiden auf der Couch sitzt, Bier schlürft und redet. Da ging es auch kurz um das Spiel "Revenge of the Savage Planet".
        Dort habt ihr über den 4 GHz Core 2 Quad philosophiert und den wolltet ihr in diesem Spiel noch testen!

        Also, was liefert das olle Teil denn nun?
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