[PLUS] Spielbar ist nicht gleich gut: Was man mit einem Low-End-PC wirklich verpasst
Weshalb in potente Hardware investieren, wenn es schon mit einem Budget-PC und ein paar Anpassungen flüssig läuft? Wir prüfen, um wie viel besser aktuelle Spiele auf einem leistungsstarken Gaming-PC laufen und aussehen - und sich anfühlen. Wir prüfen Grafikdetails, Performance und Latenzen.
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Aktuelle Spiele laufen bereits auf einem Budget-PC mit ordentlichen oder gar flüssigen Bildraten. Das haben wir jüngst mit einem betagten Testsystem, bestehend aus Ryzen 5 5600, RTX 3050 und 16 GiByte RAM geprüft. Selbst aktuelle Hochkaräter mit deutlich überdurchschnittlich anspruchsvoller Technik wie das auf der UE5 basierende Gothic Remake lassen sich mit einigen manuellen Anpassungen und leichtem Upsampling-Einsatz in Full HD flüssig genießen.
Auch die Neuauflage des Piraten-Abenteuers Assassin's Creed Black Flag Resynced lässt sich mit dem betagten Sechskerner und einer angejahrten Einsteiger-Geforce problemlos spielen - sogar mit Raytracing. Forza Horizon 6 und Arc Raiders stellen das rüstige Budget-System ebenfalls vor keine unüberwindbaren Hindernisse, locker schüttelt die RTX 3050 geschmeidige 60 Fps aus dem Ärmel. Schließlich existiert noch immer eine Xbox Series S aus dem Jahr 2020, deren Hardware nicht nur nochmals älter, sondern obendrein abermals schwächer ist.
Was bringt potentere Hardware?
Wieso sollte man also überhaupt in stärkere, teurere und modernere Hardware investieren? Es läuft doch: Spielen und in virtuellen Welten vergnügen, Abenteuer erleben, Unterhaltung, Spannung und Nervenkitzel finden geht auch mit jahrealter Budget-Hardware. Nachdem wir untersucht haben, wie aktuelle Spiele auf einem betagten System laufen und aussehen, prüfen wir nun, um wie viel besser die Spiele mit potenterer, aktuellerer Hardware laufen. Dazu ziehen wir die Ergebnisse aus unserem Budget-Test heran und vergleichen Optik, Performance und Latenz.
Die gestellte Frage ist natürlich im Grunde einfach zu beantworten: Primär erhalten Sie mehr Auflösung, eine höhere Genauigkeit und Direktheit, ein Plus an Bildinformation pro Sekunde - mehr "High-Fidelity". Doch was bedeutet das eigentlich und lohnt es sich tatsächlich, zu investieren, nur um ein paar Pixel mehr, etwas schärfere Texturen, einige Grashälme zusätzlich und eine etwas genauere Projektion virtueller Lichtstrahlen zu haben? Ist das zum Spielen und Spaß haben wirklich erheblich?
Wir zitieren erneut Assassin's Creed Black Flag Resynced, Arc Raiders, das Gothic Remake sowie Forza Horizon 6 heran. Anders als beim Testen mit unserem Budget-System stehen hier nicht Performance-Tuning und das manuelle Optimieren von Grafikoptionen und Full-HD-Gaming im Fokus, sondern die Leistung bei 4K-Darstellung. Dazu gehören obendrein die Grafikqualität, die zusätzlichen Effekte, die durch die potentere Hardware ermöglicht werden, sowie die (potenziell) bessere, direktere Eingabe - kurz: Die "Fidelity", die Feinheit, die Genauigkeit, die Direktheit. Mit mehr berechneten Bildern pro Sekunde kann ein Spiel zudem mehr Eingaben pro Sekunde aufnehmen, verarbeiten und anzeigen, die Eingabelatenz sinkt.
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Nachdem wir uns am Budget-Gaming mit RTX 3050 und Ryzen 5600 sowie angepassten Settings in Full HD versuchten, prüfen wir nun, wie groß die Vorteile sind, wenn wir stattdessen ein aktuelles System mit potenterer Hardware nutzen.
Im Test: Ein Ryzen 9 7900X, RX 9070 XT sowie 32 GiByte RAM stellen sich abermals Assassin's Creed Black Flag Resynced, Arc Raiders, Forza Horizon 6 sowie dem Gothic Remake – dieses Mal jedoch in 4K mit sehr hohen Details.
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