PCGH-Plus Label [PLUS] GoG Galaxy 2.0 - Alle Games an einem Platz

PCGH Plus: Etliche Game-Clients auf dem PC, eine fragmentierte Spielesammlung und Freundesliste - dass sowas nervt, ist klar. GoG will jetzt mit Galaxy 2.0 diesen Zustand fixen: One launcher to rule them all. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 10/2019.

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 GoG Galaxy 2.0 - Alle Games an einem Platz
Quelle: PC Games Hardware

Alle unter einem Dach

Steam, Origin, Uplay und nun auch noch der Epic Games Store? Auch wenn Konkurrenz bekanntlich das Geschäft beleben soll, sind wir Nutzer der vielen Game-Clients am Computer mittlerweile mehr als überdrüssig. Seit Epic Games nun auch als "Marketplace" mit eigenem Launcher, Storefront und Kampfansage an ­Steam im digitalen PC-Geschäft mitmischen will, scheint das viel zitierte Fass bei vielen Gamern überzulaufen. Auch wenn es nervig ist, muss man natürlich auch die Publisher verstehen, denn in Zeiten digitaler Distribution und Direktmarketings wollen sie nicht auf 30 Prozent ihrer Einnahmen verzichten oder sich von der Infrastruktur eines anderen abhängig machen. Geht ein Publisher also den Schritt in die Exklusivität, indem Produkte und Service über einen eigenen Client angeboten werden, dann zahlt sich das für ihn in der Regel finanziell aus. Die Zeche zahlt am Ende eh der Nutzer: Denn anstatt sich eine einheitliche Bibliothek im Laufe der Jahre aufbauen zu können, muss alle Nase lang ein neuer Game-Client installiert werden. Das fragmentiert nicht nur die eigene Spielesammlung, sondern verstreut Freunde über mehrere Launcher respektive Plattformen und kann teilweise recht groteske Züge annehmen. Beispielsweise wenn man nur für ein Spiel eine ganze Software-Suite eines Publishers installieren muss - inklusive Telemetrie versteht sich - oder genötigt ist, nachzuschlagen, um herauszufinden, welches Spiel nochmal mit welchem Client läuft. Manche organisieren deshalb auch ihre Sammlung in einer Excel-Tabelle. Braucht keiner, aber wir wissen alle: Been there, done that.

Der polnische Publisher CD Projekt will das nun mit der eigenen Vertriebsplattform Gog.com und dem dort eingesetzten Game-Client GoG Galaxy ändern: In der Versionsnummer zwei soll er alle Spiele unterschiedlicher Plattformen an einem Platz vereinen, mit Metadaten versehen sowie aufgeräumt und in Szene gesetzt präsentieren können. GoG will sogar Emulatoren einbinden und hat bereits an Konsolenspieler gedacht. Aber kann das bereits in der Beta funktionieren?

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Folgende Themen finden Sie im Artikel: 
  • Was leistet GoG Galaxy 2.0?
  • Interview mit Christoph Pardey (GoG)
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