"Stoppt die Zerstörung der Videospiele": Meilenstein erreicht!

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"Stoppt die Zerstörung der Videospiele": Meilenstein erreicht!
Quelle: Ubisoft

Die Bürgerinitiative "Stop Killing Games" setzt sich für die Erhaltung von Videospielen ein. Nun hat das Projekt alle benötigten Unterschriften erhalten.

Schon im vergangenen Jahr wurde das Projekt "Stop Killing Games" beziehungsweise "Stop Destroying Videogames" von dem Youtuber Ross Scott ins Leben gerufen. Die Bewegung möchte die Verabschiedung eines neuen Gesetzes gegen die Unspielbarkeit bei der Einstellung von Videospielen erreichen. Nachdem das Sammeln der erforderlichen Unterschriften für die Einreichung des Vorschlags bei der EU erst schleppend verlaufen war, konnte dieser riesige Meilenstein nun überwunden werden.

Initiative kämpft für Videospiele

"Videospiele werden zerstört", heißt es auf der offiziellen Webseite der EU-Bürgerinitiative. Denn während ein Großteil der Spiele auch nach Jahren noch spielbar bleibt, wenden sich immer mehr Studios und Publisher zudem Online-Gaming zu. Die Folge ist, dass eine immer größere Anzahl an Games nicht mehr funktioniert, sobald die Server abgestellt und der Support eingestellt wurde.

"Stop Killing Games" will erreichen, dass Videospiele auch nach dem Ende des Supports weiterhin funktionieren. Zudem dürfe eine Verbindung zum Publisher nach Ende des Supports keine Voraussetzung zum Spielen sein. Dafür wollte die Bewegung innerhalb eines Jahres eine Million Unterschriften sammeln, um das Anliegen direkt bei der EU einreichen zu können.

Dieser Meilenstein konnte am Donnerstagabend überwunden werden, nachdem die Berichterstattung über das Projekt hochgefahren wurde. Auch beteiligten sich in den letzten Tagen weitere Influencer und Content Creators an der Diskussion über das Thema. Die Unterstützung für das Projekt sollte jetzt jedoch noch nicht eingestellt werden, so die Initiatoren. Man würde weitere Unterschriften benötigen, sollten bei dem Verifizierungsprozess ungültige oder gefälschte Teilnehmer wegfallen.

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Quelle: Stop Killing Games, Reddit, Heise

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PureLuck BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Splatterpope
        Da sind schon ein paar große Publisher nervös geworden:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Die Lobby wird zurecht nervös. Und sie hat keine Antwort auf die Forderungen dieser Initiative. Wobei es eigentlich so einfach wäre, wenn man nicht nur in Dollar denken würde.

        Es ist ein selbst geschaffenes Übel, welches die AAA-Industrie nun versucht, zu verteidigen, währendessen sie schon an der nächsten bekloppten Idee arbeiten, den Spielern noch mehr Knete abzunehmen. Das ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.

        Es wird Zeit, dass diese riesige Blase auf den Sack bekommt.
      • Von PureLuck BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Splatterpope
        Da sind schon ein paar große Publisher nervös geworden:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Die Lobby wird zurecht nervös. Und sie hat keine Antwort auf die Forderungen dieser Initiative. Wobei es eigentlich so einfach wäre, wenn man nicht nur in Dollar denken würde.

        Es ist ein selbst geschaffenes Übel, welches die AAA-Industrie nun versucht, zu verteidigen, währendessen sie schon an der nächsten bekloppten Idee arbeiten, den Spielern noch mehr Knete abzunehmen. Das ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.

        Es wird Zeit, dass diese riesige Blase auf den Sack bekommt.
      • Von Splatterpope Software-Overclocker(in)
        Da sind schon ein paar große Publisher nervös geworden:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Majima Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Wir haben die Contentmafia schon jetzt dazu gebracht, mit ihren panischen Abwehrreaktionen ihre wahren Beweggründe zu verraten, die uns bereits vorher klar waren: Wenn die Kunden die alten Games einfach weiterzocken können, kaufen sie weniger neue, und das ist schlecht für’s Geschäft – was lange hält, bringt kein Geld. Deswegen findet sie es nicht nur absolut legitim, sondern geradezu notwendig, Games mit Killswitches zu versehen. „Live-Service“-Games dienten nie einem anderen Zweck. Und deswegen gehört dieser und anderen ihrer Mafia-Methoden endlich ein Riegel vorgeschoben. Um die Worte Ubisofts aufzugreifen: Die Videospielpublisher werden sich daran gewöhnen müssen, unser Geld nicht zu besitzen.
      • Von Torsley BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Penman
        >Lobbyverbände finden das nicht gut
        Wundert mich ja gar nicht. Es entsteht ja auch Aufwand für sie. Wie sie das jetzt lösen, dass Spiele auch dauerhaft spielbar bleiben, bleibt ihnen überlassen. Da kommen aber Fragen auf:
        Serversoftware veröffentlichen? Zu welchem Zeitpunkt? In welchem Umfang? Wie stellt man sicher, dass das auch passiert, auch wenn der Hersteller verschwindet? Wie stellt man sicher, dass keine "Konkurrenz" zu früh entsteht?
        Sind MMOs auch betroffen? Hallelujah! WoW Privatserver! (eines Tages)

        Wenn meine Firma die Insolvenz droht, hätte ich sicherlich besseres zu tun als noch Zeit auf die Veröffentlichung von meinem Zeug zu machen, was mir potenziell auch noch schadet. Haften kann ich anschließend ohnehin nicht mehr.
        ich glaube der auswand ist gar nicht ihr problem. sondern eher das man damit alte spiele nicht obsolet macht und einen dadurch kunden bei neuen spielen flöten gehen.
      • Von Healrox Software-Overclocker(in)
        Jaaa, hab auch vor ein paar Wochen unterschrieben.
        Und in dem Zuge PirateSoftware auf Twitch entfolgt 😁
        Die letzten Wochen trommeln auch ganz viele Twitch Streamer, das man bitte noch unterschreibt.
        Sie haben Angst, das zu viele Unterschriften invalide sind und sie deshalb wieder unter die Grenze fallen. Das ist halt doch was offizielles und die Leute, die da mit Dr. Acula unterschrieben haben, werden halt ausgesiebt.
        Ist eben was anderes als petition.org.

        Generell finde ich es auch richtig, dass sich noch mal ein paar coder hin hocken und irgendwelche metagame Geschichten (wie z.B. das Flottenmanagement in AC: Black Flag) so umstricken, dass du es weiter zocken kannst, wenn die Server EOL sind.
        Dass das mit Live Service Games nicht soooo geht, sollte auch allen klar sein. Aber zumindest die Option, das du dir selber einen dedicated Server aufsetzen kannst um mit deinen Leuten noch ne Runde World of Warships oder was auch immer zu zocken, wär schon schön.
      Direkt zum Diskussionsende
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