Kriegsspiel mit UE5: Neues RTS War Alert verwirft "klassische Taktik" von Echtzeitstrategien

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Kriegsspiel mit UE5: Neues RTS War Alert verwirft "klassische Taktik" von Echtzeitstrategien
Quelle: Shanghai Longanhouse Information Technology Co. Ltd.

Das Free-to-Play-RTS War Alert wagt eine strategische Neuausrichtung im Bereich der Echtzeitstrategie und möchte das typische Überrennen von Gegnern durch eine große Masse an Einheiten verhindern. Es soll ohne Basenbau, dafür jedoch mit Deckbuilding-Mechanik kommen.

Echtzeitstrategiespiele wie Company of Heroes oder Sudden Strike bekommen bald einen neuen Mitstreiter auf dem virtuellen Schlachtfeld. Das Spiel eines chinesischen Entwicklerstudios mit dem etwas sperrigen Namen Shanghai Longanhouse Information Technology Co. Ltd. ist bereits für Mobilgeräte im Apple App Store (Wertung: 5 von 5 Sternen) und im Google Play Store (Wertung: 3,8 von 5 Sternen) verfügbar. Bald soll War Alert ebenfalls auf Steam erhältlich sein. Es möchte einiges anders machen als typische RTS-Genrevertreter.

Was macht War Alert anders?

Vorrangig sprechen die Entwickler davon, dass sie die typische "Schwarmtaktik" bzw. "Tankrush" von Echtzeitstrategiespielen verwerfen möchten, um stattdessen mehr "taktischen Realismus und packende Kämpfe" zu integrieren. So soll das Gelände effektiver genutzt werden können, um sich durch bessere Deckung oder eine höhere Position Vorteile im Kampf verschaffen zu können. Basenbau sucht man als Spieler ebenfalls vergeblich, das Geschehen findet mitten auf dem Schlachtfeld statt und neue Einheiten können durch Ressourcen freigeschaltet werden. Zu Beginn der Schlacht wählt man in Deckbuilder-Manier acht Einheiten für den Kampf aus.

Als Grafikengine für War Alert und zur Unterstützung der Immersion wird die Unreal Engine 5 genutzt. Spieler befehligen neben Infanterie ebenfalls Fahrzeugeinheiten, um auf dem Schlachtfeld vorzurücken und im PvP sowie später im PvE zu bestehen, denn aktuell gibt es im Spiel keine Kampagne für Solospieler. Auf Reddit gibt es bereits einige Reaktionen auf den ersten Playtest von Anfang Februar 2026: Nutzer Half_amaizing sieht die Deckbuilding-Mechanik kritisch, lobt jedoch die Grafik und hofft auf Feinschliff und besseres Balancing.

Anujp05 zeigt sich positiv überrascht von einem Free-to-Play-Spiel und bewertet die Grafik (abgesehen von der Physik), die Deckbuilding-Mechanik (aufgrund der neuen taktischen Ebene) und das Spieltempo (eine Partie dauert etwa 25 Minuten) als durchaus gelungen, kritisiert jedoch die Ressourcenverteilung, das Balancing und die Deckgröße von nur acht Einheiten.

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Quelle: WarAlert_Official, via Reddit

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Homerclon
        Deckbuilding klingt doch schon danach, als ob durch den Verkauf von Karten (mit Glücksspiel-Mechanik) das Spiel finanziert werden soll.

        Basenbau brauch ich zwar nicht unbedingt, aber bei Deckbuilding bin ich raus. Das hängt immer zu sehr davon ab die richtigen Karten zu bekommen, und somit Zufall³. (1-2x hab ich versucht ein Deckbuilder-Spiel zu spielen, das ist nichts für mich.)
        Das kein SP-Modus drin sein soll, ist auch ein Negativ-Punkt.
        Bei mir ähnlich, aber anders gelagert. Basenbrau brauche ich unbedingt, aber auch ich bin bei Decks raus.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Homerclon
        Deckbuilding klingt doch schon danach, als ob durch den Verkauf von Karten (mit Glücksspiel-Mechanik) das Spiel finanziert werden soll.

        Basenbau brauch ich zwar nicht unbedingt, aber bei Deckbuilding bin ich raus. Das hängt immer zu sehr davon ab die richtigen Karten zu bekommen, und somit Zufall³. (1-2x hab ich versucht ein Deckbuilder-Spiel zu spielen, das ist nichts für mich.)
        Das kein SP-Modus drin sein soll, ist auch ein Negativ-Punkt.
        Bei mir ähnlich, aber anders gelagert. Basenbrau brauche ich unbedingt, aber auch ich bin bei Decks raus.
      • Von Homerclon Volt-Modder(in)
        Deckbuilding klingt doch schon danach, als ob durch den Verkauf von Karten (mit Glücksspiel-Mechanik) das Spiel finanziert werden soll.

        Basenbau brauch ich zwar nicht unbedingt - ich hatte viel Spaß mit Codename Panzers, und auch dem inoffiziellen Vorgänger S.W.I.N.E., das man dadurch belohnt wird vorsichtig vorzugehen weil man die überlebenden Einheiten mit in die nächste Mission nehmen kann, finde ich noch heute eine grandiose Spielmechanik -, aber bei Deckbuilding bin ich raus. Das hängt immer zu sehr davon ab die richtigen Karten zu bekommen, und somit Zufall³. (1-2x hab ich versucht ein Deckbuilder-Spiel zu spielen, das ist nichts für mich.)
        Das kein SP-Modus drin sein soll, ist auch ein Negativ-Punkt.
      • Von Misanthrop68 Volt-Modder(in)
        Free to Play, wie vermeiden sie das es kein Play to Win wird, wenn durch Zufall (Resorcen) und nicht durch Basenbau Einheiten generiert werden. Das hört sich nach mehr Geld = mehr/stärkere Einheiten an.
      • Von Rainer B. Trug Freizeitschrauber(in)
        Es gab früher™ auch mal RTS-Zeiten ohne blobberige Blob-Möglichkeiten, da es u.a. auch Lufteinheiten gab. World in Conflict oder CnC Generals, da wurde der Krieg mehr als Ganzes abgebildet. Man fuhr nicht einfach mit 10 Shermans durche Pampa und pampte alles wech .
      • Von KingShotgunHobo Freizeitschrauber(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Hmm, kein Singleplayer, kein Basenbau, ich bin dann mal weg
        + grau, miliTäR (sehr origineller brei) ,game sieht halt aus als hätte ich in chatgpt eingegeben:
        grau, militär, RTS, spiel =

        hab noch truth of experience hinzugefügt!
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        chatgpt´s meisterwerk shanghai longhouse inspired slop:
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        very cool, very stylized military RTS, grab now, free to play. lets go, be commander! save world!
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