Publisher-CEO mahnt: Große Publisher sollten finanzielle Risiken nicht auf Entwickler abwälzen
Große Publisher sollten finanzielle Risiken nicht auf Entwickler abwälzen, sondern Verluste mittragen. Ein Branchenchef erklärt, warum realistische Budgets und Risikostreuung entscheidend für nachhaltige Spieleentwicklung sind.
Die wirtschaftliche Lage der Spielebranche steht seit Monaten unter Druck. Steigende Entwicklungskosten, wachsende Konkurrenz und hohe Erwartungen von Investoren sorgen dafür, dass Studios immer häufiger vor existenziellen Problemen stehen. Tim Bender, CEO des Publishers Hooded Horse, bezog schon vor einigen deutlich Stellung und kritisierte in einem Beitrag auf LinkedIn vor allem den Umgang großer Publisher mit finanziellen Risiken.
Bender findet deutliche Worte
Bender widerspricht der verbreiteten Ansicht, dass fehlende Sichtbarkeit auf Steam eines der größten Probleme für PC-Entwickler sei. Aus seiner Sicht sind die Entdeckungsmechanismen der Plattform funktional und darauf ausgelegt, Spieler gezielt mit passenden Inhalten zu versorgen. Das eigentliche Problem liege vielmehr in überzogenen Erwartungen und unrealistischen Budgetplanungen. Nachhaltige Entwicklung bedeute, Projekte von Beginn an so zu kalkulieren, dass bereits moderate Verkaufszahlen ausreichen, um Kosten zu decken und dem Team eine Zukunft zu sichern.
"Es gibt gerade jede Menge Probleme in der Spieleindustrie und auch hohe menschliche Kosten. Aber wenn wir den besten Weg nach vorn einschlagen wollen, sollten wir damit beginnen, zu erkennen, wo die Probleme liegen und wo nicht, sonst werden wir keine effektiven Lösungen finden." - Tim Bender via LinkedIn
Dabei fordert Bender auch eine ehrliche Bewertung des Marktpotenzials. Nicht jedes Projekt könne wirtschaftlich funktionieren, zumindest nicht in jeder geplanten Größenordnung. In solchen Fällen müsse frühzeitig gegengesteuert oder das Projekt grundsätzlich hinterfragt werden. Besonders deutlich wird Bender beim Thema Verantwortung der Publisher. Er kritisiert Vertragsmodelle, bei denen Publisher ihre Investitionen vollständig absichern, während Entwickler erst spät oder gar nicht an Erlösen beteiligt werden. Dieses Vorgehen gefährde langfristig die Existenz von Studios, da ohne Einnahmen keine neuen Projekte entstehen können. Publisher hingegen könnten über mehrere Veröffentlichungen hinweg Risiken streuen und auch Verluste besser verkraften.
Anderer Umgang mit Verlusten
Auch Konzernstrukturen nimmt Bender ins Visier. Große Unternehmen mit ausreichender finanzieller Reserve sollten Verluste einzelner Projekte akzeptieren und nicht vorschnell Studios schließen. Ein wirtschaftlicher Rückschlag heute könne der Grundstein für einen späteren Erfolg sein. Dennoch sei die Branche weiterhin von kurzfristigem Wachstumsdenken geprägt, bei dem selbst solide Erfolge nicht ausreichen, um langfristige Sicherheit zu gewährleisten.
Benders Aussagen liefern damit einen nüchternen Einblick in strukturelle Probleme der Branche und zeigen auf, warum wirtschaftliche Stabilität nicht allein auf dem Rücken der Entwickler ausgetragen werden sollte.
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Quelle: Tim Bender via LinkedIn

Und wie ich auch schon sagte, auch damals hat Spieleentwicklung mit unter ewig gedauert. das allein ist also kein Grund.
Die Aussagen im Artikel sind schon zutreffend und mit einer der Huptgründe
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] hat auch schon richtig erkannt, das Wachstum irgendwann mal ein Ende hat, und das Huptproblem ist ebn das dies Investoren und Publisher noch nicht ganz begriffen haben.
Die Aktuelle Preisentwicklung der Hardware spielt auch noch eine sehr große Rolle.
Wenn mich das Gerät was ich zum Zocken brauche ebn schon mehrere Tausend euro (überspitzt gesagt) Kostet, dann überlege ich mir genau welches Gerät ich mir kaufe, und solange sony seine Spiele exklusiv für Ihre Konsole veröffentlicht, werden Sie hier einfach Verkäufe liegen lassen.
Das Spiele hinzukommend auch immer teurer werden und man durch Hype und Trailer etc, bereits 1,5 Jahre vor veröffentlichung eigentlich alles über ein Game weiß, man aber im Gegenzug immer weniger Zeit hat, lässt einen dann halt noch genau überlegen welche Games man sich tatsache kauft, und wo man halt seine Zeit investiert.
Und das ist das Huptproblem der Publisher. Zeit.
Jeden Monat kommen gefühlt 15 Spiele raus. die meisten Überhyped, und schon im Vorfeld zu publik. Es gibt also nichts mehr was man entdecken könnte. Und der durchschnittliche Mensch mit Familie hat vllt 1-2h am Tag maximal zum Zocken. Da schaft man nicht alle 15 Spiele eines Monats. sondern man wählt eben genau. Und wenn ich dann ebn der Meinung bin, das es in einem game nichts mehr zu entdecken gibt, dann landet es, auch wenn ich das Spielprinzip toll finde, ebn auf der Liste und wird ggf erst 1 Jahr später gezockt/gekauft.
Da Lob ich mir das Retro zocken. und Spiele lieber einfach Titel von Anfang der 2000er welche ich noch nicht gezockt habe.
PS4 und Xbox ging es abwärts und das lag an der fehlenden Konkurrenz bereitschaft durch Microsoft.
Konkurrenz belebt schließlich das Geschäft, durch Angebot, Preise und Herrausforderungen.
Nun plätschert die Switch 2 in meinem Wohnzimmer vor sich hin, die PS5 wird hier und da mal kurz angemacht. Die Series X bereite ich für den DEV Mode vor. Und am PC gab es nichts das mich Befriedigt.
Nach 2 Jahren habe ich mich an Linux Mint gewöhnt, so dass Windows mir fremd vorkommt.
Ich hoffe, die Steam Maschine bringt bischen Leben in den Konsolen Markt.
Microsofts nächste Xbox 1200$ Verschwendung wird das nicht schaffen.
Team Cherry hat letzts Jahr dafür gesorgt das die PS5 Pro über 100 Stunden an war.
Mal schauen vielleicht beende ich die PS4 Titel die 2013 zum Release erschienen und arbeite mich an den 943 Spielen auf der Playstation ab. Die 6TB sind recht schnell voll.
Ich hoffe, der scheiß Crasht wie damals die Immobilien blase und das die Super Reichen Heuschrecken sich auf etwas anderes stürzen.
Schade, dass man das überhaupt erklären muss.