Nach Malware-Anschuldigungen: Valve entfernt kostenloses Horrorspiel auf Steam
Ein kostenloses Horrorspiel auf Steam wurde von Valve entfernt, nachdem es Malware-Anschuldigungen und Nutzerdatendiebstahl gegeben haben soll.
Das kostenlose Horrorspiel "Beyond The Dark" wurde kürzlich aus dem Steam-Store entfernt, da es Malware enthalten haben soll, die in der Lage war, Nutzerdaten zu stehlen. Der im Dezember 2024 veröffentlichte Titel war allerdings zeitlebens weder besonders erfolgreich noch gut bewertet: Auf der Grundlage von 39 Rezensionen gab es mit 66 Prozent positiven Stimmen lediglich eine ausgeglichene Bewertung.
In der Spielbeschreibung heißt es: "Gefangen an einem Ort, der von Dunkelheit verschlungen ist, musst du still sein, schnell denken und überleben, was auch immer in der Nähe lauert. Suche nach Hinweisen, löse verworrene Rätsel und navigiere durch unheimliche Korridore, während etwas Unsichtbares jede deiner Bewegungen verfolgt. Je tiefer du vordringst, desto mehr verändert sich der Albtraum um dich herum."
Doch laut dem Youtube-Kanal "Eric Parker" lauerte der Albtraum vor allem auch in den Spieldateien. Bei näherer Untersuchung wurde nämlich eine versteckte Malware in einer Datei namens "UnityPlayer.dll" entdeckt. Der Youtuber, der über 200.000 Abonnenten verzeichnet, hat mit seinem am 18. Mai veröffentlichten Video bereits über 180.000 Aufrufe für die Enthüllung verzeichnet. In dem unterhalb dieser Zeilen eingebundenen Video wird auch aufgezeigt, wie das Spiel die Daten abgegriffen hat.
Diese Untersuchung soll Valve dazu veranlasst haben, Beyond The Dark von Steam zu entfernen, obwohl das Unternehmen noch keine offizielle Stellungnahme dazu abgegeben hat, warum das Spiel entfernt wurde (wobei die Steam-Seite noch zugänglich ist), berichtet die Webseite Insider Gaming. Derlei Fälle kamen bereits in der Vergangenheit vor: Erst im März dieses Jahres wurden mehrere Indie-Spiele auf Steam mit versteckter Malware aufgedeckt. Laut FBI wurden seinerzeit Zugangsdaten, Browserinformationen und Kryptowährungen gestohlen.
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Hat dann ein Ahnungsloser den Inhalt genommen, wurde er als Dieb geflagt und konnte straflos abgeknallt werden.