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Erinnerungen an absoluten Klassiker von Sid Meier: Modern Naval Warfare "mit beispielloser Detailtiefe"
Es klingt schon fast abschreckend: Modern Naval Warfare möchte in der Tradition des Sid-Meier-Klassikers Silent Service eine Komplexität bieten, die Gelegenheitsspieler ausschließt.
Wer lange genug beim Gaming dabei ist, dürfte den Namen Silent Service schon einmal gehört haben. 1985 kam eine gleichnamige U-Boot-Simulation von Entwicklerlegende Sid Meier und Publisher Microprose heraus, die den Zweiten Weltkrieg thematisierte und damit auch kurzzeitig für eine Indizierung sorgte. Am 18.5. kommt mit Modern Naval Warfare jetzt eine moderne U-Boot-Sim, vorerst nur auf Steam im Early Access.
Silent Service lässt grüßen
Die Bezüge zum "Original" dürften dabei kaum ohne Absicht sein. In der Beschreibung auf Steam heißt es beispielsweise: "Befehlige den "Silent Service". "Modern Naval Warfare" ist die ultimative taktische Simulation, die dich in den Druckkörper eines Atom-U-Boots der Virginia-Klasse versetzt. Diese kompromisslose Taktiksimulation bietet beispiellose Detailtiefe bei Grafik, Physik und authentischen Kampfsystemen".
Das Original von 1985, das unter anderem für C64 und MS-DOS erschien, und auch der zweite Teil von 1990 setzten auf den 2. Weltkrieg, bei Modern Naval Warfare geht es um moderne Atom-U-Boote. Und auch wenn das Gameplay von Silent Service vor über 40 Jahren durchaus komplex war, mit dem Konzept von Modern Naval Warfare hat das wenig gemein. Das Spiel sei in erster Linie "eine professionelle High-Fidelity-Simulation - und erst in zweiter Linie ein kommerzielles Spiel". Das klingt fast abschreckend. Zum Start gibt es eine Kampagne mit 18 Missionen, die im Südchinesischen Meer spielt.
Lernkurve als Berg
Was heißt das konkret? Die Steuerung wäre eben nicht "in 10 Minuten" gelernt. Käufer sollte die Vorstellung begeistern, "ein 200-seitiges technisches Handbuch zu lesen". Die Lernkurve sei kein Hügel, sondern ein Berg, so die Entwickler. Dazu gehöre auch, dass man sich in die vielen Akronyme eines nuklear angetriebenen U-Bootes einarbeite. Hollywood-Feeling wird ebenfalls nicht aufkommen. Es kann vorkommen, dass man "möglicherweise 45 Minuten damit verbringt, sich mit 3 Knoten fortzubewegen, nur um einen einzelnen Kontakt zu identifizieren". Man adressiere "Enthusiasten, die seit Jahrzehnten auf einen Nachfolger der großen U-Boot-Simulationen der 90er-Jahre warten".
Screenshots aus Modern Naval Warfare
Technisch wird so mancher Leckerbissen geboten. Versprochen wird eine Spielwelt mit echten Geoinformationssystem-Daten, die zum Beispiel das Wetter beeinflussen. Auch Zivilverkehr lässt sich im Spiel per AIS-Funksystem einbinden. Per Physically Based Rendering und der globalen Beleuchtung soll das Meer besonders realistisch dargestellt werden. Auch bei der Akustik und der Physik soll viel geboten werden, unter anderem durch ein 3D-Schallausbreitungsmodell, eine naturgetreue Schadensmodellierung und eine Berücksichtigung physikalischer Begebenheiten wie Unterwasserdruck. Vermutlich fordert Modern Naval Warfare nicht ohne Grund im Optimalfall 32 GiB RAM, eine Geforce RTX 4070 bzw. eine Radeon RX 9070 XT sowie eine flotte CPU.
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Sowas auf neu würde mir heute sicher auch gefallen.
Aber das hier sicher nicht.
Kann aber auch Silent Hunter gewesen sein.
Kann aber auch Silent Hunter gewesen sein.
da kann man in der zeit wirklich 5 kaffee trinken.
also was ich sagen will für sone art spiel muss man echt viiiiiiiiiel zeit und geduld haben.
(und meiner meinung nach ist Lebenszeit echt kostbar und die wird hier verschwendet aber gut wers mag)