Trotz mauer Wertungen: Western-Shooter in alternativem Szenario mit vielen Steam-Spielern
Sand: Raiders of Sophie entpuppt sich als neuer Stern am Extraction-Shooter-Himmel, hat aber noch mit Problemen zu kämpfen. Die Spielerzahlen sind hoch, die Wertungen eher nicht.
Sand: Raiders of Sophie ist ein Phänomen: Seitdem der First-Person-Shooter vor wenigen Tagen in den Early Access gestartet ist, gehen die Spielerzahlen durch die Decke - aber die Wertungen der Nutzer auf Steam fallen alles andere als rosig aus. Lediglich 55 Prozent der bislang abgegebenen 4.177 Reviews geben einen Daumen nach oben, der Wertungsschnitt steht bei "Ausgeglichen".
Fans äußern Kritik an Matchmaking und Balancing
Trotzdem rangiert Sand derzeit auf Platz 34 der Topseller bei Steam und versammelte am ersten Wochenende nach Release mehr als 38.000 Spieler zeitgleich auf den eigenen Servern. Offensichtlich lockt das alternative Western-Szenario als einzigartiges Setting viele Spieler an. Die Idee, einen anpassbaren mechanischen Läufer zusammenzubauen und damit durch eine Wüstenlandschaft zu stapfen, klingt offenbar ungewöhnlich genug, dass die Steam-Community den niedrigen Preis von aktuell 15,79 Euro nicht scheut.
Die Idee hinter Sand: Raiders of Sophie ist schnell erklärt: Alleine oder im Team mit Freunden erkunden Spieler die Landschaft des Planeten Sophie nach Beute, während sie sich mit ihren sogenannten Trampler gegen untote Gegner und andere Spieler verteidigen. Das Gameplay funktioniert dabei wie bei vergleichbaren Extraction-Shootern.
Den Reviews nach zu urteilen bereite das Spiel mit seiner Grundidee auch durchaus Spaß, habe aber ein massives Balancing-Problem. Viele Steam-Nutzer, die eine negative Wertung abgeben, kritisieren, dass größere Gruppen deutliche Vorteile gegenüber 2er-Teams besäßen. Das Matchmaking sorgt zudem für Frust, weil übermächtige Spieler mit Neulingen in eine Partie geworfen werden. Außerdem klagen einige Spieler darüber, dass sie ohne Angabe von Gründen gebannt worden seien. Zu guter Letzt gibt es wohl Probleme mit den Hitboxen, die sich ungenau anfühlen.
Trotz der Kritik und der vielen negativen Reviews bescheinigen die Fans dem Spiel aber auch viel Potenzial. Sollten die Entwickler also langfristig die Matchmaking-Probleme und die noch vorhandenen Bugs in den Griff bekommen, könnte das ungewöhnliche Setting die Fans langfristig bei der Stange halten.
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Jetzt weiß ich immer noch nicht um welches Spiel es sich handelt.
Find das Spiel eigentlich ziemlich nice, aber man merkt es STARK an, dass es Early Access ist. Es fehlt halt an jeder Ecke der Content, Variation und Abwechslung.
Für 2-3 Abende, gerade mit Freunden zusammen, super lustig, aber ich denke, dass das Spiel in 1-2 Jahren bei weitem besser sein wird.
Ist halt mal wieder typisch Early Access, man wäre besser dran gewesen das Spiel in 1 Jahr erst rauszuhauen, wo es bei weitem mehr Content hat. Jetzt spielen es halt viele und dann ist es abgehakt. In 2-4 Jahren, wenn es dann wirklich "fertig" ist, ist es komplett in Vergessenheit geraten, weil es ja dann "alt" ist.