Markt: Immer weniger PC-Spieler in Japan! Was ist da los?

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Markt: Immer weniger PC-Spieler in Japan! Was ist da los?
Quelle: Erzeugt mit ChatGPT

Japans PC-Spielermarkt schrumpft: In den letzten zehn Jahren gingen rund 3 Millionen Spieler verloren. Konsolen- und Mobilgaming boomen, hohe Preise und ungünstige Wechselkurse setzen dem PC weiter zu.

Japan ist traditionell die Heimat der Konsolen und entsprechend stark ist der Markt. Doch es gibt auch PC-Spieler im Land der aufgehenden Sonne, nur werden es immer weniger. Eine Studie hat nun festgestellt, dass allein in der letzten Dekade 3 Millionen PC-Spieler abhandenkamen. Zwar war das vergangene Jahr leicht positiv, aber der Gesamttrend ist negativ. Was ist da los?

Eine klare Antwort haben die Analysten leider nicht, man macht es aber an einer Faktorenmischung fest, die zum einen den starken Konsolen- und Mobilmarkt in Japan als Wettbewerb zum PC verantwortlich machen. Während die PC-Spieler zwischen 2015 und 2025 um rund 3 Millionen Spieler auf 14,45 Millionen geschrumpft sind, legte der Konsolen- und Mobilmarkt um fast die gleiche Menge zu und steht jetzt bei 29,51 Millionen Spielern. Zum anderen vermutet man auch ein Kostenproblem beim PC-Gaming. Zwar deckt sich das nicht ganz mit der Dekade an rückläufigen Zahlen, aber Japaner leiden gleich doppelt - unter den generell hohen Preisen und der Wechselkurssituation.

Im Juni 2025 wurde ermittelt, dass Komplett-PCs in Japan 40 Prozent mehr kosten als vor sechs Jahren. Aus dem Jahr 2023 liegen zudem Zahlen vor, die einen Rückgang von 2,3 Prozent bei den verkauften PCs zum Vorjahr sehen - das dritte Jahr in Folge mit einem Rückgang. 2024 gab es zwar einen Zuwachs, aber der wird auf Sonderfaktoren zurückgeführt, was man dann mit den Zahlen aus dem Jahr 2025 verifizieren wird können.

Der PC-Markt, so die Prognose, wird es weiter schwer haben. Sinkende Preise sind in Japan für Computer und Teile nicht zu erwarten, und der Wettbewerb seitens der Konsolen und im Mobile-Segment ist groß und kostengünstiger. Für den PC kein gutes Zeichen, denn Japan ist einer der weltweit größten Gaming-Märkte, mit einer hohen Durchdringung in der Bevölkerung. Im relevanten Alter von 5 bis 59 spielen 54,7 Millionen Japaner - ein Hauch weniger als im Vorjahr (55,5 Millionen) und erzeugen einen Umsatz von 2.396 Milliarden Yen (knapp 14 Milliarden Euro).

Quellen: Famitsu, The Nikkei, Yomiuri Shimbun, JEITA

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    • Kommentare (59)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von G3cko PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von latiose88
        Naja es gibt Fälle wo ein Spiel mindestens 8 Kerne also minimum fordert. Da wird es spannend sein wenn es da welche mit nur 6 Kernen versuchen zu starten.
        Das war vor allem ein Problem älterer Intel CPUs ohne Hyperthreading. Für die Software ist nicht erkennbar ob da ein 12 Kerner ohne HT oder ein 6 Kerner mit HT im Rechner sitzt.
      • Von G3cko PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von latiose88
        Naja es gibt Fälle wo ein Spiel mindestens 8 Kerne also minimum fordert. Da wird es spannend sein wenn es da welche mit nur 6 Kernen versuchen zu starten.
        Das war vor allem ein Problem älterer Intel CPUs ohne Hyperthreading. Für die Software ist nicht erkennbar ob da ein 12 Kerner ohne HT oder ein 6 Kerner mit HT im Rechner sitzt.
      • Von Rumpelkammer
        Japan hat seit Jahrzehnten eine schwere Wirtschaftskrise, seit den 90,-er Jahren.
        Die Japaner nennen das selbst, die verlorenen Jahrzehnte.

        PC Hardware ist teuer für einen halbwegs brauchen Gaming PC.
        Logisch, dass sich da viele Japaner gegen einen PC entscheiden, und wenn überhaupt nur für eine Spielekonsole.

        Dazu kommt eine katastrophale demografische Entwicklung.
        Der Anteil jugendlicher Kinder, ein wichtiger Motor für Gaming, schrumpft in Japan drastisch. Rentner machen nur wenig Gaming.

        Japan wird noch weitere verlorene Jahrzehnte erleben, weil hauptsächlich nur noch alte Menschen da sind.

        Und Deutschland ist in einer ähnlichen Position.
        Die unteren 30% der Deutschen haben überhaupt keine Ersparnisse, und die nächsten 30% nur ganz geringe Ersparnisse. Bei so einer extremen Vermögensverteilung ist einfach kein Geld da für PC Gaming.
        Miete, Strom, deutlich gestiegene Lebensmittelpreise, oder Energiekosten, sind wichtiger.

        Selbst bin ich übrigens seit 2 Tagen zurück auf dem PC, nach über 10 Jahren.
        Ich habe mir für 89,00 € einen mini PC gekauft, kombiniere dass mit GeForce Now, und kann jetzt endlich alle PC Spiele nachholen. Jetzt spiele ich Planet Crafter, und morgen Titan Quest 2 im EA.
        Und schreiben/spielen kann ich endlich wieder über eine Tastatur, Sharkoon Skiller.
        Was für eine Erlösung. ^^
      • Von PCGH_Robert Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich bin wirklich ein PC-Nerd der ersten Stunde, und ich mache auch wirklich extrem viel am PC.
        Ich hab den Keller voll mit Hardware aus 25 Jahren Sammelleidenschaft und zocke mittlerweile trotzdem auf einer PS5.

        Kann das also gut nachvollziehen. Bei mir liegen die Gründe vor allem bei den Grafikkarten, viel zu teuer geworden alles.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Naja ich und mein bester Kumpel werden so Mittelklasse Hardware als PC kaufen. Oder ist ein ultra 7 265k keine Mittelklasse Hardware ? Ne rtx 5060 ti ist Mittelklasse ,RX 7600 ist Mittelklasse . Nur das Mainboard wird bei mir noch highend . Sonst alles Mittelklasse Hardware.
        Das ist auch die Zukunft wie es aussieht und gehöre auch zu der absoluten Mehrheit die eher sowas sich kaufen als richtige highend.
        Nun ja so ist das halt .

        Für Japan spielt dies allerdings keine Rolle ,weil das ja eine Konsolen Land ist . Mit Konsole habe ich auch kein Problem. Meistens sind es halt die spiele an dem es so liegt . Villeicht auch deshalb die Zurückhaltung. Nicht immer ist es wegen spielen wo man einen neuen PC braucht . Die meisten machen nix produktives drauf .
      • Von Tomoyo_Chan Freizeitschrauber(in)
        Japan ist ja sowieso eher Konsolenaffin, aber dass die Spielerzahlen so rückläufig sind, hätte ich auch nicht gedacht. Allerdings wären Zahlen aus Europa & China deutlich interessanter, da der PC hier viel stärker verbreitet ist.
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