Neuer Shooter der Titanfall-Macher: Merkwürdigstes Marketing aller Zeiten?
Highguard, der neue Shooter ehemaliger Titanfall-Macher, soll in wenigen Tagen erscheinen. Doch abgesehen von einem Trailer herrscht völlige Funkstille. Branchenkenner stellen den geplanten Release in Frage.
Mit Highguard kündigte Wildlight Entertainment, ein Studio mit ehemaligen Titanfall-Entwicklern, bei den Game Awards 2025 überraschend sein nächstes Projekt an. Der Free-to-Play-Shooter sollte laut Trailer-Ankündigung am 26. Januar - also in nur wenigen Tagen - erscheinen. Seit der Ankündigung herrscht jedoch auffällige Stille.
Nach dem Reveal-Trailer bei den Game Awards folgten weder weitere Videos noch Gameplay-Szenen, Entwickler-Updates oder Social-Media-Beiträge. Auch Previews, Hands-on-Berichte oder Rezensionen fehlen bislang vollständig. Der letzte öffentliche Post des Studios datiert direkt auf den Abend der Game Awards zurück.
Marketing-Funkstille kurz vor dem angekündigten Launch
Der Youtuber Niktex brachte die Situation auf X auf den Punkt und sprach von einer der merkwürdigsten Marketingkampagnen, die er je gesehen habe. Besonders ungewöhnlich sei, dass der angebliche Release nur wenige Tage entfernt sei, ohne dass das Spiel öffentlich sichtbar weiter beworben wurde. Weder Content-Creator noch Medien scheinen Zugriff auf eine Vorabversion gehabt zu haben.
Hinzu kommt, dass Highguard nicht als Early-Access-Titel geplant war. Laut früheren Aussagen von Wildlight Entertainment soll der Shooter direkt in einer vollständigen Version starten und von Beginn an Crossplay zwischen PC, Playstation 5 und Xbox unterstützen. Das Studio selbst gibt zudem an, rund vier Jahre an Highguard gearbeitet zu haben, bevor das Spiel erstmals öffentlich gezeigt wurde. Umso irritierender wirkt das vollständige Ausbleiben weiterer Informationen kurz vor dem anvisierten Veröffentlichungstermin.
Ob Highguard tatsächlich wie geplant am 26. Januar erscheint oder kurzfristig doch noch verschoben wird, bleibt derzeit unklar. Ohne offizielle Updates bleibt offen, ob es sich einfach um eine merkwürdige Marketing-Strategie handelt - oder ob der Shooter vielleicht doch stillschweigend in den Hintergrund gerückt wurde. Warten wir es einmal ab.
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Quelle: Niktek auf X
