Spiele-Flatrate: Angebote sollte man sich vorher genau anschauen
Der Spiegel hat sich für einen Artikel verschiedene Flatrates für Spiele angeschaut, darunter der Xbox Game Pass, EA Access, Uplay+ und Playstation Now. Auf "den einen" Anbieter stießen die Kollegen dabei nicht. Am Ende entscheiden die Vorlieben des Spielers.
Flatrates locken beim Thema Gaming mit einem umfangreichen Spielekatalog zum Festpreis. Die Angebote unterscheiden sich allerdings von Anbieter zu Anbieter, was Spieler vor die Qual der Wahl stellt. Die Kollegen von Spiegel Online bringen in einem Artikel nun etwas Licht ins Dunkel - sprechen aber keine eindeutige Empfehlung aus. Dafür sind die Angebote zu unterschiedlich.
So könne man Playstation Now zwar auch am PC nutzen, müsse die Spiele allerdings streamen, was eher Nach- als Vorteil sei. Außerdem befindet man das Angebot für vergleichsweise teuer. Geeignet sei es derzeit höchstens für PC-Spieler, die einige Playstation-Exklusivtitel nachholen wollen. EA Access kommt schon deutlich besser weg. Doch auch der Service der Amerikaner hat dem Bericht nach seine Tücken. Spielbar sind nämlich nur hauseigene Titel.
Xbox Game Pass sei rundestes Angebot
Den rundesten Eindruck mache der Xbox Game Pass von Microsoft. Vor allem wenn man sowohl auf dem PC als auch der Xbox unterwegs sei - und optimalerweise sowieso schon Geld für Xbox Live ausgibt. Für PC-Spieler sei auch Humble Monthly einen Blick wert. "Humble Monthly ist ideal für PC-Spieler, deren Spielegeschmack breit gefächert ist und die sich für Indie-Spiele begeistern können." Für den Service spreche auch der Umstand, dass man bestimmte Titel behalten kann.
Ebenfalls interessant: Google Stadia im Reddit-AMA: Stadia eher PS Plus als Xbox Game Pass [Update]
Dieser Aspekt gelte es laut Bericht ohnehin zu beachten. Wer Spiele über ein Abo bezieht, verliert mit der Kündigung in der Regel den Zugriff - das kennen viele vermutlich schon von Prime Video, Netflix und Sky Ticket. Außerdem sollte man bedenken, dass bei manchen Diensten gestreamt wird, Abos automatisch verlängert werden und sich der Katalog monatlich ändern kann. Ob sich Flatrates generell für einen eignen, muss natürlich jeder selbst herausfinden. Welche Plattform sich nach Einschätzung des Spiegels für welchen Spielertyp eignet, erfahren Sie in der Originalmeldung der Kollegen.
Quelle: SPON

Der viel wichtigere Punkt ist aber nach wie vor: Dass immer mehr Anbieter auf ein Abo Modell wechseln bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass es immer weniger Content außerhalb der Dienste gibt. Wie gesagt, selbst Branchengrößen wie Netflix und Amazon liefern ihren Content auch ohne Abo Dienst aus. Im Falle von Amazon sogar komplett, im Falle von Netflix immerhin beim beliebtesten/erfolgreichsten Content.
Unterm Strich bleibt auch festzuhalten, dass das erste Gesetz der Marktwirtschaft unumstößlich ist und bleibt: Die Nachfrage bestimmt das Angebot.