Entwickler erstellt Ego-Shooter mit "Gaussian Splats": Kostenlos im Browser spielbar

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Entwickler erstellt Ego-Shooter mit "Gaussian Splats": Kostenlos im Browser spielbar
Quelle: Playcanvas/Iakov Sumygin

Ein Entwickler veröffentlicht einen fotorealistischen Shooter mit neuer Gaussian-Splatting-Technologie als kostenlos spielbares Browserspiel, um zu zeigen, was diese Technik im Spielebereich ermöglichen kann.

Die technologische Entwicklung im Bereich der Computergrafik könnte durch das sogenannte Gaussian Splatting weiter vorangetrieben werden. Ein Entwickler namens Iakov Sumygin hat auf Basis dieser Technik einen funktionalen First-Person-Shooter entworfen, der direkt und kostenlos im Webbrowser spielbar ist. Das Projekt demonstriert, wie Gaußsches Splatting fotorealistische Umgebungen ohne klassische 3D-Modellierung ermöglichen kann.

Im Gegensatz zu traditionellen Videospielen, die zumeist auf Polygonen basieren, nutzt dieser Shooter 3D-Gaussian-Splatting. Bei dieser Technologie werden Räume und Objekte über viele Fotografien erfasst und in Millionen von "Splats" umgewandelt, die mit Voxeln vergleichbar sind. Durch die effiziente Verarbeitung der Gaußschen Punkte soll das Spiel selbst mit den komplexen, fotorealistischen Hintergründen vernünftige Bildraten erreichen.

Die aktuell eher als Prototyp anzusehende Technik-Demo versetzt Spieler in eine digitalisierte reale Umgebung, in der sie sich frei bewegen und mit einer Waffe schießen können. Die Darstellung der Umgebung beeindruckt mit sehenswerten, großen Räumen mit Graffitis an den Wänden. Der Entwickler möchte mit dieser Open-Source-Demo vor allem das Potenzial von Gaußschen Splats für zukünftige Spiele und interaktive Echtzeit-Visualisierungen zeigen.

Die Nutzung von Gaussian Splatting könnte einen Wendepunkt für das Echtzeit-Rendering darstellen und die Lücke zwischen statischer Fotografie und dynamischen 3D-Welten schließen. Sumygin nutzte Scans eines verlassenen Gebäudes von Christoph Schindelar, die dieser mit speziellen Tools zu einer 3D-Geometrie aufbereitet habe. Er legte eigenen Angaben zufolge ein Raster für die Beleuchtung darüber, implementierte ein Physik-Kollisionsmodell sowie KI und Wegfindung für insgesamt acht NPC-Feinde.

Das Spiel ist im Browser über die Playcanvas-Seite aufrufbar und benötigt zum Spielen keine zusätzliche Software. Es kann direkt mit einer von drei Grafik-Voreinstellungen (Gering, Mittel und Hoch) gestartet werden. Spieler sollten jedoch kein großartiges Spiel erwarten, sondern das Ganze eher als neue Technikmöglichkeit ansehen.

Was halten Sie von der Technologie des Gaussian Splatting? Haben Sie ihn schon ausprobiert? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: Playcanvas Blog (via Tom's Hardware)

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von sentinel1 Software-Overclocker(in)
        Gefällt mir.
        Die Grafik hat (gefühlt) dezent gewackelt, außer es ist gewollt beim Laufen?
        (I7-4770k, RTX 2080, CachyOS)
      • Von sentinel1 Software-Overclocker(in)
        Gefällt mir.
        Die Grafik hat (gefühlt) dezent gewackelt, außer es ist gewollt beim Laufen?
        (I7-4770k, RTX 2080, CachyOS)
      • Von joecnstr Freizeitschrauber(in)
        Sehr interessanter Ansatz! Ich vermute, das würde auch in Kombination mit Machine Learning Algorithmen / Upsampling sehr gut funktionieren. "Gratis" ist es aber nicht - es lief bei mir im Browser ziemlich flüssig, aber bei fast 100% Auslastung der RX 9070 XT
      • Von SIR_Thomas_TMC Software-Overclocker(in)
        Zitat von Cleriker
        Für mich war dein post zu lesen so, als hätte ich zweiml hintereinander exakt den gleichen Absatz gelesen.
        Das stimmt sicher. Ich denke der Dialog mit Chatty über einige Seiten hat sehr viel geholfen. Ich vermute, du hast schon vorher eingermaßen gut gewusst, was das ist.
        Also ich dann nochmal den Text von [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] gelesen hab, hab ich auch mehr verstanden als vorher. Ah, Wolke, ah, richtungsabhängig...
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von SIR_Thomas_TMC
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Danke dir. Das hat es zwar erst für mich nicht viel besser gemacht (keine Kritik an deiner Erklärung!). Aber ich hab es als Anlass genommen, mich da mit Chatty zu unterhalten.

        Ich glaub ich hab es dann durch mehrfaches nachfragen so langsam kapiert. :

        Fazit aus dem Dialog:
        Das ist doch ziemlich genau das was auch [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] beschrieben hat. Für mich war dein post zu lesen so, als hätte ich zweiml hintereinander exakt den gleichen Absatz gelesen. Lustig wie unterschiedlich man sowas aufnehmen kann.
      • Von Ion_Tichy Freizeitschrauber(in)
        Sehr beeindruckend.
      Direkt zum Diskussionsende
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