Exekiller: Cyber-Western soll Entscheidungsfreiheit mit alternativen Lösungswegen bieten
Der dystopische Cyber-Western Exekiller meldet sich mit neuem Gameplay-Trailer zurück. Das First-Person-Action-Adventure setzt auf freie Entscheidungen, Technik und eine raue Wüstenwelt.
Nach längerer Funkstille hat das polnische Studio Paradark erstmals wieder einen ausführlicheren Blick auf Exekiller gewährt. Im Rahmen der New Game Plus Showcase wurde ein neues Gameplay-Video gezeigt, das den ungewöhnlichen Cyber-Western weiter vorstellt. Der Titel wurde bereits 2021 angekündigt. Nun rückt das Projekt wieder stärker in den Fokus.
Kopfgeldjäger im Cyber-Western
Exekiller spielt in einer alternativen Zukunft, in der ein globaler Zusammenbruch die Erde in eine lebensfeindliche Wüste verwandelt hat. Die Reste der Menschheit werden von mächtigen Konzernen kontrolliert. Einer von ihnen ist die Helion Corporation, für die der Kopfgeldjäger Denzel Fenix arbeitet. Seine Aufgabe besteht darin, flüchtige Personen aufzuspüren und ihnen sogenannte "SOULs" zu entziehen. Dabei handelt es sich um digitale Implantate, mit denen Menschen überwacht und gesteuert werden.
Die Spielwelt ist als halb offenes Areal aufgebaut. Ein zentraler Hub verbindet zahlreiche kleinere Schauplätze, die durch große Distanzen, extreme Temperaturen, Sandstürme und Strahlungszonen voneinander getrennt sind. Schon die Umgebung stellt eine dauerhafte Bedrohung dar, denn Ressourcen sind knapp und Ausrüstung ist teuer. Das Inventar ist begrenzt, was Spieler zwingt, ihre Ausrüstung sorgfältig zu planen.
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Im Kampf sollen Schusswaffen, technische Hilfsmittel und spezielle Fähigkeiten zum Einsatz kommen. Paradark legt dabei laut eigenen Angaben Wert auf flexible Lösungswege. Waffen sollen sich mit Gadgets und Umwelteffekten kombinieren lassen, um Gegner auf unterschiedliche Weise zu überwinden oder ganz zu umgehen. Cyber-Implantate erweitern Denzels Wahrnehmung und erlauben es ihm, Hinweise in der Umgebung zu entdecken, anstatt sich auf klassische Wegmarkierungen zu verlassen.
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Entscheidungsfreiheit im Fokus
Ein vordergründiges Element des Spiels soll die Entscheidungsfreiheit sein, denn Missionen folgen keinem festen Ablauf. Spieler können schleichen, verhandeln oder den direkten Kampf suchen. Nicht jeder Auftrag muss tödlich enden. Dialoge laufen dynamisch ab und unterbrechen das Spielgeschehen nicht. Entscheidungen beeinflussen das Verhalten von NPCs, den Verlauf der Handlung und die möglichen Enden.
Ein klassisches Stufensystem gibt es nicht. Fortschritt entsteht durch neue Modifikationen, Implantate und Technik für Waffen und Ausrüstung. Dadurch soll sich der persönliche Spielstil kontinuierlich verändern. Exekiller erscheint für den PC, Versionen für Konsolen sind geplant. Ein Veröffentlichungstermin steht noch aus, der Titel kann jedoch bereits auf Steam vorgemerkt werden.
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Quelle: via Steam
