Wildlands eingestellt: Eidos Montréal beendet jahrelang entwickeltes Projekt ohne Release

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Wildlands eingestellt: Eidos Montréal beendet jahrelang entwickeltes Projekt ohne Release
Quelle: Embracer Group

Ein Titel, an dem Eidos Montréal bereits sieben Jahre gearbeitet hat, wird nun endgültig eingestellt. Angeblich sollen hunderte Millionen in das Projekt Wildlands gesteckt worden sein.

Nach mehreren Jahren in der Entwicklungsphase werden die Arbeiten am geplanten Open-World-Spiel "Wildlands" nun endgültig eingestellt. Eidos Montréal hat sich dazu entschieden, das Großprojekt, an dem seit 2019 gearbeitet wurde, zu beenden. Geplant war ein Fantasy-Action-Adventure, bei dem Spieler die Rolle der Figur "River" übernommen hätten, die mit ihren übernatürlichen Kräften gegen Gegner kämpft. Im Verlauf der Entwicklung des Spiels kam es offenbar zu mehreren Anpassungen und Veränderungen: Es gab einige technische Neuausrichtungen, insgesamt soll viermal die Spiele-Engine gewechselt worden sein, und auch die Story musste mehrfach überarbeitet werden.

Millionen-Investition

Parallel dazu stiegen die Kosten dementsprechend an und erreichten laut Insider Gaming ein sehr hohes Niveau. Das kanadische Videospielstudio soll einige hunderte Millionen US-Dollar in das Projekt investiert haben. Das wirkte sich offenbar auch auf andere Projekte aus, denn ein geplantes Deus-ex-Projekt musste ebenfalls eingestellt werden. Wildlands befand sich bereits in einer sehr späten Phase der Entwicklung. Es waren schon Debugging-Prozesse und Vorbereitungen für einen möglichen Release geplant. Ein Veröffentlichungstermin sei intern bereits absehbar gewesen.

Einstellung in fortgeschrittener Phase

Umso überraschender kam nun die endgültige Mitteilung, das Projekt komplett zu streichen. Weitere Investitionen hätten sich aus Sicht von Embracer nicht mehr gelohnt. Welche Motivationen genau hinter der plötzlichen Einstellung von Wildlands stecken, wurde bislang nicht offiziell bestätigt. Im Zuge der vorzeitigen Beendigung des Projekts sollen etwa 125 Stellen gestrichen worden sein.

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Quelle: via Insider Gaming

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von xDave78 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Bandicoot
        ....ausbaden tun es zum Schluss die Arbeitslosen.
        ...am Ende geben die doch auch nur das Geld aus was ICH für sie erwirtschafte.
      • Von xDave78 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Bandicoot
        ....ausbaden tun es zum Schluss die Arbeitslosen.
        ...am Ende geben die doch auch nur das Geld aus was ICH für sie erwirtschafte.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Sehr guter Punkt! Auch arbeiten viele Entwickler nicht ewig bei Studio XYZ sondern gern auch mal projektgebunden. Es kann also sein, dass viele der 125 gestrichenen Stellen auch bei erfolgreichem Abschluss nicht mehr dort wären.
        Das sollte man zumindest mit berücksichtigen.

        Es bleibt aber die Frage, warum nicht dennoch wenigstens als Alpha releasen?
      • Von ameisenmann PC-Selbstbauer(in)
        Am Ende doof für das Projekt und dass es nie jemand spielen wird. Aber das Geld ist ja nicht weg. Es wurde ausgegeben, Leute haben davon Gehalt bekommen, konnten ihr Leben bezahlen, haben im besten Fall beim Arbeiten was gelernt.
        Die Investoren bekommen ihr Geld halt nicht mehr zurück. Sie werden aber sicher nicht ihr Haus verpfändet haben dafür. 🤷🏻‍♂️
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Bandicoot
        Eines kann diese Welt, man verschleudert unendlich Geld, planen tun sowas die Großen, ausbaden tun es zum Schluss die Arbeitslosen.
        Ganz so einfach ist es nicht. Wenn so ein Projektleiter was nicht geschissen bekommt, ist das für alle darüber und darunter Mist, ganz klar. Allerdings entscheidet der nicht wahllos mal eben die Engine zu wechseln. Vielleicht einmal, oder gar ein zweites Mal, aber sicher nicht öfter. Das passiert nur, wenn die Entwickler auch entsprechend beigesteuert haben. Die sind hier mMn klar mit im Boot. Ich weiß doch als Angestellter und Projektbeteiligter, dass da irgendwann was fertig werden muss und nur in den wenigsten Fällen gibt es keinen Abgabetermin.
        Hier müssen absolut alle Ebenen versagt haben, damit es so enden kann.
      • Von Dreak77 Freizeitschrauber(in)
        Geld verbrennen at its best und die Studios oben drauf.
        Wenn das so weiter geht feiern Tetris & Pong bald ein Comeback
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