Spielekäufe in Europa: Digital ist König, PC geht runter
Das Kaufverhalten der Gamer in Europa hat sich ganz deutlich auf digitale Angebote verlagert, allerdings lässt der PC einiges an Federn. Wir fassen zusammen, wie sich der Markt im Jahr 2024 entwickelt hat.
Wer spielt wann wie viel und womit? Diese Fragen hat sich der Branchenverband Video Games Europe in Bezug auf die europäische Gaming-Community gestellt und die Antworten in einem ausführlichen Report veröffentlicht. Die Ergebnisse werfen ein klares Schlaglicht auf das Spiel- und Kaufverhalten in der EU.
Die meisten Gamer sind erwachsen, Mobile-Games machen den Großteil am Spielemarkt aus
Die Daten des Reports basieren auf Umfrangen in Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien, wobei in jedem Land innerhalb eines Jahres rund 12.000 Personen im Alter zwischen sechs und 64 Jahren per Online-Tool befragt wurden. Dazu kommen pro Land jeweils 1.000 persönlich befragte Gamer. Berücksichtigt wurden in der Befragung die Menge an erworbenen Spielen (sowohl kostenlos als auch kostenpflichtig), die in Games investierte Geldsumme und die demographischen Hintergründe der befragten Personen (Alter und Art des Spielens).
Die Ergebnisse der Umfrage lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:
- 54 Prozent der Bevölkerung im Alter zwischen sechs und 64 Jahren spielen Videospiele (60 Prozent in Deutschland).
- Das Durchschnittsalter liegt bei 31 Jahren.
- 75 Prozent der Gamer sind mindestens 18 Jahre alt.
- Die Gesamtzahl der Gamer in Europa ist im Jahr 2024 auf ein neues Hoch von 128.3 Millionen Spielern gestiegen.
- 45 Prozent aller Gamer sind Frauen, ihr Durchschnittsalter liegt bei 32 Jahren.
- 75 Prozent aller Gamer zocken mindestens eine Stunde pro Woche. Die Deutschen zocken mit 11,5 Stunden im europäischen Vergleich am meisten.
- Die meisten Spieler (71 Prozent) zocken auf dem Smartphone, die wenigsten am PC (43 Prozent).
Besonders interessant sind dabei auch die Daten in Bezug auf PC-Gaming. Der Wert an Spielern, die auf dem PC zocken, ist im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent zurückgegangen (bei den Frauen sogar um fünf Prozent). Stattdessen hat die Mobile-Sparte deutlich profitiert.
Demgegenüber ist der Umsatz mit PC-Spielen gegenüber dem Jahr 2023 im vergangenen Jahr um ein Prozent gestiegen, auch wenn der PC im Vergleich zu Mobile (44 Prozent) und Konsolen (38 Prozent) mit 15 Prozent ziemlich abgeschlagen auf dem dritten Platz liegt. Einen deutlichen Rückgang gibt es derweil bei den physischen Verkäufen, die im Jahr 2024 um fünf Prozent auf nur noch zehn Prozent insgesamt gesunken sind. 90 Prozent aller verkauften Spiele gingen also im Jahr 2024 über die digitale Ladentheke in den Verkauf.
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. Ein einigermaßen Spielefähiger PC kostet mindestens heute zu Tage 1300 - 1500€ währenddessen das vor 6 - 10 Jahren noch rund die Hälfte war. Viele wollen sich das einfach nicht mehr leisten. Besserung sehe ich da auch überings nicht, ganz im Gegenteil Spiele kosten mittlerweile 80€ am PC (Argument Spiele sind auf Konsole teurer zieht nicht mehr), passende Hardware steigt bei jedem einzelnen Neurelease massiv im Preis. PC Gaming schafft sich selbst ab
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