Mit Unreal Engine 5.2 und DLSS 3: Puzzle-Spiel auf Steam zeigt Technikmuskeln
Das Steam-Spiel Desordre kombiniert Puzzle-Gameplay mit der Unreal Engine 5.2, DLSS 3, Raytracing und weiteren Technik-Features. Wer aktuelle Rendering-Techniken im Einsatz sehen will, könnte damit auf seine Kosten kommen.
Die Unreal Engine 5 wurde zwar schon vor über einem Jahr veröffentlicht, bis heute setzen viele große Spiele aber noch auf die Unreal Engine 4 oder zumindest nicht die aktuellste Subversion. Wer die neuesten Technik-Features bewundern will, ist bei kleineren Produktionen deshalb oft besser aufgehoben. Ein Beispiel dafür ist das Puzzle-Spiel Desordre, das auf die Unreal Engine 5 setzt und im Juni auf Steam veröffentlicht wurde.
DLSS 3 und Unreal Engine 5.2
Die im Gameplay-Trailer gezeigten Mechaniken erinnern dabei grob an Portal, aber mit einem anderen Grafikstil und einem deutlich aufpoliertem Renderer. Die Grafik ist dabei offenbar ein großer Fokus des Ein-Mann-Projekts. Vor drei Wochen erschien beispielsweise ein Update, mit dem Desordre auf die Unreal Engine 5.2 portiert und um DLSS 3 ergänzt wurde. Zudem lässt sich im Spiel nun die sehr stimmungsvoll eingesetzte Lumen-Beleuchtung weiter anpassen, und für die direkte Beleuchtung kommt Nvidias RTXDI zum Einsatz - also Raytracing. Obendrein wurde mit Shader Execution Reordering noch ein Nvidia-Feature für RTX-4000-Grafikkarten hinzugefügt, das die Performance leicht verbessern soll.
Desordre scheint sich damit alle Mühe zu geben, möglichst viele aktuelle Techniken in sich zu vereinen. Diese sind dabei nicht nur auf Nvidia beschränkt: Beispielsweise werden auch AMDs FSR und Intels XeSS in den aktuellen Versionen unterstützt. Für die Zukunft hat der Entwickler außerdem schon ein Update auf die Unreal Engine 5.3 in Aussicht gestellt, sobald diese von Epic Games veröffentlicht wird. Zumindest eine Zeit lang soll Desordre also noch mit den aktuellsten Grafik-Updates versorgt werden, bevor sich der Entwickler auf ein neues Projekt konzentriert.
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Abseits der ansprechenden Grafik dürfen Spieler natürlich nicht zu viel erwarten, schließlich steht kein ganzes Studio hinter dem zehn Euro teuren Spiel. Die Spielzeit soll wohl rund zwei Stunden betragen, und laut den Bewertungen dürfte man währenddessen auf den einen oder anderen Bug stoßen. Zudem kann potente Hardware natürlich nicht schaden, um die Technik voll auszureizen.
Quelle: Steam (Update-Bericht)

oben ohne RT sinds 60fps@Vsync
unten mit RT sinds 51fps
... könnte von Steam die fps anzeigen lassen... oben links
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mit RT
Die dt.Übersetzung scheint gut zu funzen.
UE5 läuft ohne RTXDI supi sparsam in FHD@TSRquality.
Gibt es eigentlich einen Shooter mit so ner Portal Gun? Das würde sich doch direkt anbieten.