Carmageddon: Rogue Shift - 30 Jahre alte Rennspielserie feiert Comeback mit brutalen Autoschlachten
Carmageddon ist nicht totzukriegen. Die Rennspielserie, deren erster Teil bereits 1997 erschien und damals für einiges Aufsehen sorgte, erhält jetzt eine weitere Fortsetzung. Die verspricht abermals absurde Autoschlachten.
Wer Computerspiele schon eine Weile sein Hobby nennt, kann sich vielleicht noch an Carmageddon erinnern. In dem 1997 erschienenen Rennspiel von Entwickler Stainless Games geht es nicht nur darum, als Erster über die Ziellinie zu fahren. Vielmehr statten Spieler ihr Auto mit absurden Vorrichtungen und Waffen aus, um ihre Konkurrenten und manchmal auch Passanten aus dem Weg zu räumen.
Neues Spiel, bewährtes Konzept
Jetzt, knapp 30 Jahre später, hat Entwickler 34BigThings das Ruder übernommen und mit Carmageddon: Rogue Shift den neusten Teil der Rennspielserie angekündigt. Zwar wird der Klassiker neu interpretiert, an dem grundsätzlichen Spielprinzip hat sich aber nichts geändert. Spieler rüsten weiterhin ihre Fahrzeuge mit Panzerung, Schusswaffen oder riesigen Rammen aus, um alles zu beseitigen, was sich ihnen in den Weg stellt.
Kampagne mit Roguelite-Elementen
Als Story-Rahmen für Carmageddon: Rogue Shift wählen die Entwickler die Erde im Jahr 2050. Die moderne Zivilisation ist zugrunde gegangen und Horden von Zombies bevölkern die Welt. Wer einen Platz auf einem Raumschiff zu einem anderen Planeten ergattern will, muss sich in tödlichen Straßenrennen durchsetzen. Damit man als Sieger hervorgeht, gilt es, das eigene Auto nach jedem Rennen zu verbessern.
Laut der Steam-Beschreibung haben Spieler dabei die Wahl aus 13 verschiedenen Waffenklassen. Wer Gegner ausschaltet, Zombies über den Haufen fährt und riskante Fahrmanöver, Drifts und Sprünge hinlegt, erhalte Punkte, die sich dann wieder in den Ausbau des eigenen Gefährts investieren lassen. Jedes Rennen der Kampagne werde dabei prozedural generiert und biete neue Streckenverläufe und Herausforderungen. Zieht man während eines Rennens jedoch einmal den Kürzeren, soll es wie in einem Roguelite von vorn losgehen. Einige Boni und freigeschaltete Inhalte garantierten jedoch einen dauerhaften Fortschritt zwischen den einzelnen Versuchen, so das Team von 34BigThings.
Dynamische Rennen
Wetter- und Tageszeitwechsel, die sich auch auf das Fahrverhalten und das Kampfgeschehen auswirken, sowie Boss-Kämpfe gegen besonders mächtige Gegnerfahrzeuge und massive Zombiewellen sollen für noch mehr Abwechslung sorgen. Auch umfassende Schadensmodelle für alle Fahrzeuge wird es laut den Entwicklern geben.
Carmageddon: Rogue Shift
Wie der Trailer zum Spiel verrät, der auf der PC Gaming Show 2025 präsentiert wurde, ist die Veröffentlichung von Carmageddon: Rogue Shift für Anfang 2026 geplant. Ein genaues Datum gibt es bisher nicht. Schon jetzt lässt sich das Spiel aber auf die eigene Steam-Wunschliste setzen. Bis zum Release bleibt es auf jeden Fall spannend, ob der neueste Teil der Serie den Geist des Originals von vor knapp 30 Jahren wieder einfangen kann.

Das ist aber absolut nichts neues wenn wir von Retro reden. Schon bei C&C waren es in der Originalversion Menschen und in der deutschen Roboter - nur dadurch zu unterscheiden dass Blut schwarz statt roit war und der Soundeffekt wenn ein Soldat überfahren wurde ausgetauscht wurde. Und Half-Life wurde dadurch deutsch, dass es keine Blut-Decals an den Wänden gab. Selbst die Folteranimation einer 32x32 Pixel großen eisernen Jungfrau in Dungeon Keeper musste man zensieren für die deutsche, weil da im Original zwei 3x3 Pixel große Blutflecken vorkommen.
Da merkt man immer welcher Menschenschlag solche Regeln erfindet. Auf die Idee "einem virtuellen Menschen mit ner Shotgun ins Gesicht zu schießen ist ok wenn hinter ihm kein Blutfleck an der Wand bleibt" oder "wenn wir das Geräusch beim Überfahren metallisch machen glaubt bestimmt jeder es sind Roboter" können nur richtig stramme Boomer kommen. Damals hat man dann eben die indizierte englische gespielt oder den Blood-Patch drübergezogen (deswegen bin ich heute auch psychisch am Ende - Half-Life mit Blut an der Wand hat meine Kindheit zerstört. Nicht.), heute ist das leider meist nicht mehr drin.
Half Life war schon übel - die Roboter waren potthässlich und deren Samples idiotisch². Den Vogel schoss allerdings Fallout ab. Digitaler Kinderschutz wurde praktiziert, in dem die entsprechenden Modelle einfach entfernt wurden. Damit gabs eine völlig andere Atmosphäre -wo sind eigentlich die Kinder hin, die traumatisierten Eltern fiebern sich anscheinend Nachwuchs herbei?- , haufenweise neue Bugs oder Sackgassen, ja sogar neue übernatürliche Elemente wie schwebende Dialoge, offensichtlich von Geistern gesprochen.
Was die Gewalt betraf war ich selbst als Zocker jahrelang agnostisch. 'Vielleicht gibt ja doch einen gewissen Effekt auf die frühkindliche Psyche?' Aber es waren mal wieder alles Expertenlügen, unters Volk gebracht von den üblichen Lügenmedien.
Und ich bin auch nicht psychisch irgendwie etwas angeknackst. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Ich weiss stets, dass es Spiele oder Filme sind. Somit ist es mir total Wumpe, was da zerrissen wird und blutet etc. Das ist doch gerade das tolle an digitalen Unterhaltungsmedien. Aber dann finde ich total ruhige Games mit Blumen und Wind (kennt jemand Flowers von der PlayStation?) auch mega schön haha. Carmageddon werde ich mir mal anschauen, aber es wird wahrscheinlich nichts für mich sein. Rennspiele sind mir mittlerweile einfach zu langweilig geworden bzw. mein Anspruch ist zu groß geworden. Ich bevorzuge Spiele wie Vampire Survivors, Subnautica, Grounded, Stalker, Tomb Raider etc. Damals habe ich dermaßen viele Rennspiele gezockt, dass es heute einfach nicht mehr reizt. Schade irgendwie, aber so ist das wohl, wenn man älter wird xD