Borderless Gaming 1.0: Neustart mit neuer Engine, Profil-System und App-Containern
Nach über einem Jahrzehnt hat Borderless Gaming eine vollständige Überarbeitung erhalten: Version 1.0.0 bringt neuen Engine-Unterbau, App-Container, Profile statt Favoriten und verspricht Upscaling- und Frame-Generation-Features, die viele Spieler schon lange erwartet haben.
Das bekannte Tool Borderless Gaming ist endlich in Version 1.0.0 veröffentlicht worden - und das nicht bloß als kleines Update, sondern als umfassender Neustart. Die Entwickler haben die Anwendung komplett neu aufgebaut, um alte Schwächen zu beseitigen und neue Features zu ermöglichen. Ein Jahr hat man sich dafür Zeit gelassen.
Was ist neu?
- Neue Engine von Grund auf: Viele Spiele, die vorher Probleme mit borderless oder exklusivem Fullscreen hatten, sollen nun besser unterstützt werden. Auch bei exotischeren oder älteren Titeln verspricht man eine höhere Kompatibilität.
- App-Container: Damit lassen sich Spiele in einem "Container" starten, mit Hintergründen (Farbe, Gradient, Bild), Upscaling (steuerbar via Tastenkombination) und ohne spürbares Input-Lag.
- Profile statt Favoriten: Das Favoriten-System wird ersetzt durch Profile mit erweiterten Möglichkeiten - individuelle Fenstergrößen, Cursor-Einstellungen, automatische Stummschaltung, Verzögerungen (für Spiele, die sich widerspenstig zeigen), Cursor-Sperre usw.
- Ressourcennutzung optimiert & Offline-Modus möglich: Die neue Version soll weniger Performance kosten und funktioniert auch ohne permanente Internetverbindung.
Verbesserungen & Fixes
Kurz nach dem Launch wurde Version 1.0.1 nachgereicht, um einige Abläufe zu verbessern, die Nutzer gestört hatten. Was geändert wurde:
- Anwendungen, die bereits rahmenlos oder im exklusiven Vollbild-Modus laufen, erscheinen in der App-Liste.
- Profile können nun auch auf diese Fenster angewandt werden, z. B. zur Positionierung oder Kontrolle.
- Filter in der App-Liste wurden entschärft, weil sie zuvor zu aggressiv waren.
- Beim Deaktivieren eines Profils wird das Fenster wieder in den Zustand vor der Umwandlung zurückversetzt.
Noch offen / kommende Features
Trotz des großen Sprungs ist nicht alles fertig und die folgenden zwei Entwicklungsbereiche sollen zeitnah nachgereicht werden:
- Lokalisierung: Interface-Übersetzungen in viele Sprachen sind in Arbeit.
- Weitere Features in Planung: BGUS (ein Upscaling-Algorithmus), Frame Generation ("BGFG"), Shader-Unterstützung, Workshop für Profile zum Teilen & Downloaden.
Ein abschließender Hinweis für Nutzer alter Versionen, die wechseln wollen: Profile lassen sich in einem Konverter automatisch umwandeln und müssen dann nur neu importiert werden. Einen umfangreichen Guide gibt es in der Steam-Community.
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Quelle: Steam

Ein kleiner Exkurs hätte dem Artikel nicht schlecht gestanden. So verstehen ihn nur Leute, die schon Berührung mit der Software hatten.
Ein kleiner Exkurs hätte dem Artikel nicht schlecht gestanden. So verstehen ihn nur Leute, die schon Berührung mit der Software hatten.
Die erkennung von Programmen/Games funktionierte schon in der 1.0 Beta nicht, und im Fullrelease auch nicht.
Dazu hat der Dev auch noch accessibility features blockiert was dazu führt das Windows sein Darkmode nicht mehr funktioniert damit Leute das 1€ Darkmode DLC kaufen (welcher ein Config file eintrag von Darkmode:False auf True ändert
I’m blind in my right eye. I use Windows built in accessibility mode which Borderless Gaming is responsive to. You should rely on actual accessibility mode rather than purely aesthetic themes. Cheers.
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Laut Googlesuche: Scheinbar ist das Teil dafür da, Spiele, die im Exklusiv-Vollbildmodus laufen (was z.T. einige ältere Spiele machen und es keine Möglichkeit gibt, das umzustellen) stattdessen Borderless laufen zu lassen, was einige Vorteile mit sich bringt - insbesondere, dass die Auflösung nicht mehr zwangsläufig geändert wird, oder noch schlimmer: Das Spiel läuft ausschließlich im Fenstermodus, der Vollbildmodus des Spiels bleibt ohne Funktion. Borderless Gaming soll das wohl verhindern.
Was die News außerdem nicht erwähnt, ist, dass das Tool (nach kurzem Überfliegen von ein paar Newsseiten) wohl bisher kostenlos auf Github erhältlich war, ab sofort aber wohl nurnoch kostenpflichtig auf Steam.