Black Flag Resynced: Ruckler-Patch sorgt teils für neue Probleme

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Black Flag Resynced: Ruckler-Patch sorgt teils für neue Probleme
Quelle: Ubisoft

Ubisoft will mit Patch 1.0.5 Ruckler in Assassin's Creed Black Flag Resynced beheben. In der Steam-Community häufen sich jedoch Berichte über Abstürze, neue Stotterer und weiterhin ungelöste Bugs.

Für Assassin's Creed Black Flag Resynced gibt es mittlerweile das Title Update 1.0.5, welches für PC-Spieler als Hotfix gelten sollte, der Ruckler verringert. Doch es haben einige Spieler reagiert und offenbar hat Ubisoft die Situation nicht wirklich verbessert.

Über 150 Kommentare aus der Steam-Community sind zum Update bereits eingegangen und über 80 dieser beschweren sich über technische Probleme oder Bugs. Offenbar kommt es aktuell trotz Hotfix zu Abstürzen oder direkt zu Startproblemen. Diese reichen von DX12-Fehlern über schwarze Bildschirme, während für einige Linux-User über SteamOS seit Version 1.0.5 gar kein Spielen mehr möglich sein soll.

"Vor dem Patch lief das Spiel mit 60 Fps in 1080p, danach nur noch mit 24 Fps. Die GPU ist nun bereits im Hauptmenü zu 100 Prozent ausgelastet."

- CoOp, Core i9-14900K und Geforce RTX 5070 Ti

Aber auch abseits der Totalausfälle gibt es offenbar noch bei vielen Spielern Ruckler, Freezes und Leistungseinbrüche, obwohl Black Flag Resynced ursprünglich stabil lief und erst nach dem Update Probleme aufgetreten sind. Ein Nutzer berichtet beispielsweise von zuvor 60 Fps und nur noch 24 Fps nach der Aktualisierung. Andere nennen kurze Hänger nach dem Entern eines Schiffes, Ruckler im Flottenmenü oder eine mit zunehmender Spielzeit schlechter werdende Performance.

Interessant an dieser Stelle auch: Einige Spieler berichten von einer dauerhaft hohen SSD‑Auslastung. Betroffene berichten von 100 Prozent Laufwerkslast, verzögert geladenen Texturen, fehlenden NPC-Modellen und langen Unterbrechungen beim Wechsel in größere Gebiete.

"Die 100-prozentige Laufwerksauslastung macht das Spiel für mich unspielbar. Etwa alle fünf bis acht Minuten muss ich das Menü öffnen und 30 bis 45 Sekunden warten, bis die Inhalte geladen sind."

- I AM THE LAW

Blockierende Missionsfehler bleiben bestehen

Neben den technischen Problemen wird aber auch der Spielfortschritt verhindert. 22 Kommentare nennen blockierte Missionen, fehlende Sammelobjekte, nicht ausgelöste Erfolge oder fehlerhaft erfasste Animus-Fortschritte. Wiederholt erwähnt werden unter anderem "Not Even a Real Captain", "Vainglorious Bastards", das Lagerhaus auf Black Island und nicht auffindbare Porträts.

Hinzu kommen Softlocks, bei denen Dialoge oder Missionsereignisse offenbar nicht korrekt abgeschlossen werden. In einzelnen Fällen sollen Spieler dadurch ein Gebiet nicht mehr verlassen oder eine Aufgabe nicht fortsetzen können. Ob diese Fehler allerdings wirklich durch das Update entstehen, ist fraglich.

Nur wenige bestätigen eine konkrete Verbesserung

Insgesamt haben bisher nur 11 verschiedene Spieler positiv reagiert oder sich für das Update bedankt. Allerdings bestätigen lediglich drei Beiträge konkret, dass die zuvor auftretenden Ruckler nach dem Patch verschwunden oder zumindest geringer geworden seien.

"Vor dem Patch hatte ich beim Parkour und in Kämpfen Ruckler. Jetzt sind sie verschwunden."

- XxPawloXx2

An dieser Stelle aber noch eine kleine Anmerkung: Erfahrungsgemäß sind solche Kommentare nur bedingt repräsentativ. Immerhin kommentieren Nutzer vor allem dann, wenn sie auf Fehler oder Probleme stoßen, und sie kommentieren eben nicht, wenn alles so läuft, wie es laufen sollte.

Ubisoft hat bislang nicht bestätigt, ob nach 1.0.5 ein weiterer kurzfristiger Hotfix geplant ist. Betroffene sollen ihre Probleme weiterhin über den offiziellen Bug-Reporter melden. Denkbar, dass das Unternehmen schon recht bald einen weiteren Hotfix nachreicht.

Warum diese News wichtig ist
  • PC-Spieler sollten nach Patch 1.0.5 besonders auf Abstürze, neue Ruckler und eine ungewöhnlich hohe SSD-Auslastung achten.
  • Für Linux- und SteamOS-Nutzer ist das Update relevant, weil einzelne Berichte von Startproblemen und vollständigen Ausfällen sprechen.
  • Blockierende Missions- und Fortschrittsfehler bleiben offenbar bestehen und sollten weiterhin über Ubisofts Bug Reporter gemeldet werden.

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Quelle: Steam

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