Focusrite Audiointerfaces im Test: C8X, 2i2 und 18i20, Fazit
Quelle: PC Games Hardware
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Focusrite Audiointerfaces im Test: C8X, 2i2 und 18i20, Fazit

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Wir testen das ISA C8X und ziehen ein Gesamtfazit zu den Audiointerfaces von Focusrite.

ISA C8X: Zwischen Profi- und Heimstudio

Das C8X bildet einen neuen Zugang in der Spitzenklasse des Focusrite-Sortiments. Neben der Rednet-Serie, die sich am professionellen Bereich orientiert, schafft das C8X einen Spagat zwischen Heim- und Profistudio. Vor allem die Integration der ISA-Konsolen-Preamps, die vielen Ein- und erweiterbaren Ausgänge und die Routing-Möglichkeiten machen das Gerät bereit für komplexe Produktionen. Der All-in-One-Ansatz hingegen macht das C8X auch für das kleinere Studio mit hohem Qualitätsanspruch zum guten Begleiter. Wir konnten das Gerät die vergangenen Wochen im Studioeinsatz nutzen und auf Herz und Nieren testen. Was leistet das 2.000-Euro-Interface?

Details und Design

Verarbeitung

Das ISA C8X ist sehr gut verarbeitet. Das 19"-Rack-Gehäuse wurde mit einer blauen, stabilen Aluminiumblende versehen, über die es im Rack per Schrauben montiert werden kann. Das Focusrite-typische rote Auftreten ist dem Retro-Blau gewichen, das mit gelb-blauen Pegelanzeigen und Leuchtakzenten versehen wurde, was tatsächlich sehr schick aussieht. Neben dem Audiointerface gibt es lediglich das zugehörige Kaltgeräte- und USB-C-Kabel. Letzteres hätten wir uns etwas länger gewünscht. Wir haben das Gerät im Rack genutzt und mit einem Macbook Air verbunden. Bei einem auf dem Tisch platzierten Rechner benötigt man definitiv ein längeres Kabel. Bei der Inbetriebnahme gibt es ein kleines, hübsches Hochfahr-Lampenspiel. Am Rechner wird alles direkt erkannt.

Um das Audiointerface sinnvoll zu betreiben, laden wir die zugehörige Control-2-Software von der Focusrite-Webseite. Und hier schon einmal ein großes Lob: Auf dem Mac wird das Programm als Image heruntergeladen und ist innerhalb von wenigen Sekunden ohne große Installation einsatzbereit. In der Software wird ebenso alles direkt erkannt. Sämtliche Hardware-Regler, Knöpfe und Schalter lassen sich auch hier remote steuern. Die zugehörige Mobile-App, die ebenfalls eine Remote-Steuerung zulässt, haben wir nicht benötigt. Auch gibt es hier einen großen Unterschied zu einigen gamingorientierten Steuerungssystemen, mit denen wir in den vergangenen Jahren Erfahrungen sammeln durften. Die Focusrite-Steuerungssoftware ist clean, sehr funktional und hat keinerlei Bloatware. Der professionelle Ansatz ist deutlich zu erkennen.

Ein- und Ausgänge

Das C8X wird mit 26 Ein- und 28 Ausgängen angepriesen und über diese Ausstattung verfügt es auch, allerdings sind viele Kanäle davon nur über Erweiterungen freischaltbar. Direkt nutzbar sind acht Eingänge, die je als Line-in, Instrument-in oder Mikrofon-Eingang genutzt werden können. Zwölf Ausgänge gibt es ohne Erweiterung, dazu zwei Kopfhörerausgänge mit hochwertigen Verstärkern. Wer alle Kanäle nutzen möchte, kann über die zwei Optical-in und zwei Optical-out weitere Interfaces wie das ebenfalls zum Test stehende Scarlett 18i20 verbinden.

Zwei der integrierten Kanäle verfügen über eine Besonderheit. Denn die Preamps des ersten und zweiten Eingangs geben dem Audiointerface seinen Namen: ISA. Dabei handelt es sich um hochwertige Class-A-Vorverstärker mit Eingangstransformatoren (Lundahl) und einer möglichen sehr hohen Verstärkung von 79 dB. Einzeln ist der Doppelpreamp für um die 820 Euro zu kaufen, addiert dem Interface also einen beträchtlichen Wert.

Den Preamps wurden außerdem ein paar Sonderfunktionen gegönnt. Neben einer Eingangsimpedanz-Umstellung können der Instrument-Modus aktiviert, ein Hochpassfilter hinzugefügt und mit "430" ein Effekt, der den Soundcharakter verändert, ausgewählt werden. Der Console-Modus erlaubt eine Sättingung der Preamps, die Insert-Funktion das Einbinden von Hardware-Geräten zwischen Preamp und Wandler. Im Test nutzen wir den Loop, um beispielsweise einen Röhrenkompressor zu integrieren. Die beiden gerasterten Drehregler dienen der Grob- und Feineinstellung der Eingangsverstärkung. Besonders am Audiointerface ist der (bis zum Wandler) analoge Signalweg, der über Relais jedoch digital gesteuert wird.

Sound

Ein-/Ausgangsgangsvielfalt, Rednet-Wandler mit 192 kHz und 24 Bit und ISA-Preamps; Datenblätter sagen schlussendlich nicht viel über den Sound aus. Doch wie klingt das Ganze denn? Klang ist subjektiv und damit ist eher eine Annäherung an die Klangeigenschaften möglich. Die ISA-Preamps schenken der Aufnahme definitiv einen besonderen Klang. Warm, feingliedrig und harmonisch sättigend, dicht und voll, gleichzeitig aber in den Höhen seidig und offen. Zusammen mit einem Hardware-Röhrenkompressor stellt sich eine fantastische Wärme und Musikalität ein, die direkt den Einsatz einiger Plug-ins überflüssig macht. Die sechs "einfachen" Preamps hingegen klingen ebenfalls nicht schlecht, wirken aber deutlich technischer, weniger natürlich. Da jeder Kanal aber auf einen echten Line-Eingang (ohne zwischengesetzten Verstärker) umgeschaltet werden kann, kann hier leicht mit zusätzlichen Hardware-Preamps erweitert werden.

Bei all dem Lob: Wo ist der Haken?

Egal, wo man das C8X sieht, meist steht der Haken direkt daneben: der Preis. 2.000 Euro sind eine Menge Geld und die Investitionskosten schieben das Gerät direkt in den Profi-Studiobereich. Dass dies auch die Auslegung des Produkts ist, wird an der Ausstattung klar. Viele Funktionen wie Clock-Signal, Erweiterbarkeit und Co. benötigt man als Hobby-Anwender nicht. Spiegelt der Sound ebenfalls den Investitionspreis wider? Definitiv. Benötigt man das alles im Homestudio? Nicht unbedingt. Hier gibt es andere Lösungen, die eine sehr gute Preis-Leistung liefern.

Fazit

Die Preisspanne zwischen verschiedenen Interfaces ist teils enorm. Doch was benötigen Anwender? Es ist toll, was man selbst für wenig Geld im Interface-Bereich bekommt und was man damit erreichen kann. So ist es mit zweikanaligen Modellen wie dem 2i2 möglich, dank Stereo-Aufnahme und Profi-Standards im Homestudio gute Ergebnisse zu erhalten. An Wandlern, Preamps und Kopfhörerverstärkern gibt es nichts auszusetzen und erst recht nicht am Preis. Der ist mit ca. 150 Euro für das Gebotene wirklich gut. Was man für einen Aufpreis bekommt? Das 18i20 bietet vor allem sehr viele Kanäle und acht Preamps. Aber auch Midi, Clock, Optical, Talkback und zwei Kopfhörer-Anschlüsse führen das Konzept näher an den Profibereich, ohne mit derzeit um die 500 Euro den Geldbeutel zu sehr zu belasten.

Das macht schließlich das ISA C8X mit 2.000 Euro. Hier spielen vor allem die beiden ISA-Preamps eine große Rolle. Die verbaute Technik ist schon in Standalone-Konfiguration sehr teuer und fordert auch hier seine Investition. Hört man einen Unterschied? Definitiv. Doch hier ist Abwägung angesagt: Man wird meist ohne diese Zusatzfeatures auskommen, das C8X spricht hier eher Personen an, die am Profibereich schnuppern, in dem die Nutzung von hochwertigen externen Preamps zum Standard gehört.

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  1. Seite 1 Überblick: Audiointerfaces
  2. Seite 2 Wandler, Preamps und Scarlett 2i2/18i20 Test
  3. Seite 3 Test ISA C8X und Fazit
    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Jan
        Danke für die Anmerkungen, ich habe den Artikel in diese Richtung verbessert.
        Gerne doch.

        Für die Anfänger, die entweder in die Richtung Musikproduktion gehen oder eben eine Alternative zu der klassischen externen Soundkarte haben wollen - da gibt es einige zusätzliche Infos.

        Was so in dem Bereich noch interessant ist für Anfänger oder Hobbyisten die noch nicht so erfahren sind:

        Phono-Preamps. Diese sind arg selten, aber wer Plattenspieler ohne USB und/oder Line-Out hat (also nur Phono Out), der braucht so was. Meist um Musik zu digitalisieren, es gibt aber auch noch einen Einsatz als DVS (das ist schon arg Nische, da gibt es auch Kompatibilitätsprobleme bzw. geschlossene Systeme).

        Direct Monitoring. Das ist die Option, ohne Verzögerung die Kanäle abzuhören. Das gibt es wahlweise auch als "PFL" (pre-fader), also man hört das Eingangssignal eher die Effekte greifen (selbst wenn es Onboard-Effekte via Hardware sind). Das ist extrem wichtig für Leute, die z.B. das eigene Instrument oder die Stimme ohne Verzögerung hören wollen und z.B. Metronom oder Backing Tracks oben drauf oder Drums.
        Hier erlauben nicht alle Geräte eine separate Schaltung von Direct Monitoring per Kanal/Input. Generell aber immer dabei, das ist ne Basis-Funktion. Oft ist das auch direkt verkabelt, ergo geht es direkt an die Kopfhörer.

        Ein/Ausgänge - deren Format. Das erwähnte Scarlett 2i2 (sollte die 4te Generation sein) - das Ding hat nur balanced Ausgänge (TRS, also jeweils Mono 6,3mm Jack für Links und Rechts). Kein RCA dran. Umgekehrt wäre schlechter.
        Auch bei den Eingängen gibt es keine unbalanced (die halt oft im Stereo-Bereich vorkommen, z.B. haben alle DJ-Player und Turntables RCA) - da sind nur XLR hinten und TRS vorne. Die TRS vorne sind wieder 6,3mm Mono-Jacks, wahlweise mit Instrumenten-Schaltung. Das ist oft auch als Hi-Z bezeichnet und ist für E-Gitarren gedacht. Auch hier gibt es keine separaten Schalter pro Kanal - wer da z.B. E-Gitarre und Mikrofon gleichzeitig reinschieben will, muss das Mikro hinten über XLR machen. 48V ist auch nur insgesamt schaltbar, also Kondensatormikro und dynamisches Mikro gleichzeitig is nicht vorgesehen.
        MIDI Ein/Ausgang - fehlt oft. Ist aber etwas, worauf viele nicht verzichten wollen, die noch alte Instrumente haben oder externe Keyboards/Synthesizer ohne USB anschließen wollen.

        Überwiegend kaufen sich diese kleinen Dinger dann die Anfänger oder Content Creator - Livestreamer oder YouTuber.
        Genau für die sind viele von den Informationen einfach Overkill - die haben auch kaum was anzuschließen. Aber solche Infos können helfen, da gleich das richtige Produkt rauszusuchen um später Probleme wie "nicht genug/falsche Anschlüsse" zu vermeiden. Je größer die Geräte, desto mehr werden auch die Anschlüsse.
        Da gibt es z.B. solche Geräte, die viel interessanter sind:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Hier sieht man: individuelle 48V und Monitor Schalter pro Eingang. Separates Line-In für Stereo Instrumente (belegt halt 2 Kanäle, die sind aber zusammengelegt). Duplizierte Monitor und Line Out Ausgänge die als TRS (balanced) und RCA (unbalanced) vorliegen. Input/Mix Steuerung (wie viel Input will man zum Playback beimischen, nice2have). XLR/TRS Kombi Anschlüsse sind auch üblich, da ist eher das Scarlett von Focusrite die Ausnahme, wo XLR und TRS Inputs für denselben Kanal getrennt verbaut sind (Platzbedarf). Im Mischpult eher andersrum

        Halbes Buch hier, ich weiß
        Als Nachtrag: balanced ist für wesentlich längere Strecken geeignet, RCA nur kurz. RCA ist auch anfällig für Störsignale, es kann also Funksignale mit abfangen und das nervt. Umstellung auf Balanced (sofern an beiden Enden dran) löst das Problem.
        Zitat von Jan8419
        Ich habe das Scarlett 2i2 4. Gen.
        Aus meiner persönlichen Erfahrung in Kombination mit einem Shure SM7B, kann ich definitv einen Cloudfilter. empfehlen.

        Das Nervige am Gerät ist, dass es keinen Aus / EIn Schalter hat. Es schaltet sich nach 10 MInuten ungefähr selber in den Ruhe / Standbymodus. Das heißt wenn irgendwann mal eine Ton zu laut sein sollte springt es wieder kurz an uach wenn man den Eingagslautsärke komplett runter geregelt hat.
        Passiert wirklich so gut wie nie, kann aber passieren, wenn man z.B. außversehen ans Mic kommt.
        Das ist eher eine spezielle Eigenschaft des Shure SM7B. Super gutes, super bekanntes und beliebtes Mikro - aber es braucht Unmengen an Vorverstärkung. Viele Audio Interfaces, gerade die, die nur Bus Powered sind (ohne separates Netzteil) schaffen einfach nicht genug. Cloudlifter ist da auch ne generelle, aber kostspielige Lösung. Da gibt es günstigere Preamps, die entsprechend die Vorverstärkung übernehmen.
        Ein sehr verbreitetes Thema, weil eben das Mikro so beliebt ist - aber keiner einem vorher sagt: das Teil braucht dicke Preamps, die in kleinen Audio Interfaces gar nicht vorkommen.
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Jan
        Danke für die Anmerkungen, ich habe den Artikel in diese Richtung verbessert.
        Gerne doch.

        Für die Anfänger, die entweder in die Richtung Musikproduktion gehen oder eben eine Alternative zu der klassischen externen Soundkarte haben wollen - da gibt es einige zusätzliche Infos.

        Was so in dem Bereich noch interessant ist für Anfänger oder Hobbyisten die noch nicht so erfahren sind:

        Phono-Preamps. Diese sind arg selten, aber wer Plattenspieler ohne USB und/oder Line-Out hat (also nur Phono Out), der braucht so was. Meist um Musik zu digitalisieren, es gibt aber auch noch einen Einsatz als DVS (das ist schon arg Nische, da gibt es auch Kompatibilitätsprobleme bzw. geschlossene Systeme).

        Direct Monitoring. Das ist die Option, ohne Verzögerung die Kanäle abzuhören. Das gibt es wahlweise auch als "PFL" (pre-fader), also man hört das Eingangssignal eher die Effekte greifen (selbst wenn es Onboard-Effekte via Hardware sind). Das ist extrem wichtig für Leute, die z.B. das eigene Instrument oder die Stimme ohne Verzögerung hören wollen und z.B. Metronom oder Backing Tracks oben drauf oder Drums.
        Hier erlauben nicht alle Geräte eine separate Schaltung von Direct Monitoring per Kanal/Input. Generell aber immer dabei, das ist ne Basis-Funktion. Oft ist das auch direkt verkabelt, ergo geht es direkt an die Kopfhörer.

        Ein/Ausgänge - deren Format. Das erwähnte Scarlett 2i2 (sollte die 4te Generation sein) - das Ding hat nur balanced Ausgänge (TRS, also jeweils Mono 6,3mm Jack für Links und Rechts). Kein RCA dran. Umgekehrt wäre schlechter.
        Auch bei den Eingängen gibt es keine unbalanced (die halt oft im Stereo-Bereich vorkommen, z.B. haben alle DJ-Player und Turntables RCA) - da sind nur XLR hinten und TRS vorne. Die TRS vorne sind wieder 6,3mm Mono-Jacks, wahlweise mit Instrumenten-Schaltung. Das ist oft auch als Hi-Z bezeichnet und ist für E-Gitarren gedacht. Auch hier gibt es keine separaten Schalter pro Kanal - wer da z.B. E-Gitarre und Mikrofon gleichzeitig reinschieben will, muss das Mikro hinten über XLR machen. 48V ist auch nur insgesamt schaltbar, also Kondensatormikro und dynamisches Mikro gleichzeitig is nicht vorgesehen.
        MIDI Ein/Ausgang - fehlt oft. Ist aber etwas, worauf viele nicht verzichten wollen, die noch alte Instrumente haben oder externe Keyboards/Synthesizer ohne USB anschließen wollen.

        Überwiegend kaufen sich diese kleinen Dinger dann die Anfänger oder Content Creator - Livestreamer oder YouTuber.
        Genau für die sind viele von den Informationen einfach Overkill - die haben auch kaum was anzuschließen. Aber solche Infos können helfen, da gleich das richtige Produkt rauszusuchen um später Probleme wie "nicht genug/falsche Anschlüsse" zu vermeiden. Je größer die Geräte, desto mehr werden auch die Anschlüsse.
        Da gibt es z.B. solche Geräte, die viel interessanter sind:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Hier sieht man: individuelle 48V und Monitor Schalter pro Eingang. Separates Line-In für Stereo Instrumente (belegt halt 2 Kanäle, die sind aber zusammengelegt). Duplizierte Monitor und Line Out Ausgänge die als TRS (balanced) und RCA (unbalanced) vorliegen. Input/Mix Steuerung (wie viel Input will man zum Playback beimischen, nice2have). XLR/TRS Kombi Anschlüsse sind auch üblich, da ist eher das Scarlett von Focusrite die Ausnahme, wo XLR und TRS Inputs für denselben Kanal getrennt verbaut sind (Platzbedarf). Im Mischpult eher andersrum

        Halbes Buch hier, ich weiß
        Als Nachtrag: balanced ist für wesentlich längere Strecken geeignet, RCA nur kurz. RCA ist auch anfällig für Störsignale, es kann also Funksignale mit abfangen und das nervt. Umstellung auf Balanced (sofern an beiden Enden dran) löst das Problem.
        Zitat von Jan8419
        Ich habe das Scarlett 2i2 4. Gen.
        Aus meiner persönlichen Erfahrung in Kombination mit einem Shure SM7B, kann ich definitv einen Cloudfilter. empfehlen.

        Das Nervige am Gerät ist, dass es keinen Aus / EIn Schalter hat. Es schaltet sich nach 10 MInuten ungefähr selber in den Ruhe / Standbymodus. Das heißt wenn irgendwann mal eine Ton zu laut sein sollte springt es wieder kurz an uach wenn man den Eingagslautsärke komplett runter geregelt hat.
        Passiert wirklich so gut wie nie, kann aber passieren, wenn man z.B. außversehen ans Mic kommt.
        Das ist eher eine spezielle Eigenschaft des Shure SM7B. Super gutes, super bekanntes und beliebtes Mikro - aber es braucht Unmengen an Vorverstärkung. Viele Audio Interfaces, gerade die, die nur Bus Powered sind (ohne separates Netzteil) schaffen einfach nicht genug. Cloudlifter ist da auch ne generelle, aber kostspielige Lösung. Da gibt es günstigere Preamps, die entsprechend die Vorverstärkung übernehmen.
        Ein sehr verbreitetes Thema, weil eben das Mikro so beliebt ist - aber keiner einem vorher sagt: das Teil braucht dicke Preamps, die in kleinen Audio Interfaces gar nicht vorkommen.
      • Von Jan8419 PC-Selbstbauer(in)
        Ich habe das Scarlett 2i2 4. Gen.
        Aus meiner persönlichen Erfahrung in Kombination mit einem Shure SM7B, kann ich definitv einen Cloudfilter. empfehlen.

        Das Nervige am Gerät ist, dass es keinen Aus / EIn Schalter hat. Es schaltet sich nach 10 MInuten ungefähr selber in den Ruhe / Standbymodus. Das heißt wenn irgendwann mal eine Ton zu laut sein sollte springt es wieder kurz an uach wenn man den Eingagslautsärke komplett runter geregelt hat.
        Passiert wirklich so gut wie nie, kann aber passieren, wenn man z.B. außversehen ans Mic kommt.
      • Von PCGH_Jan Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von cryon1c
        Es fehlen noch einfache, grundlegende Infos.

        z.B. das alle Kanäle in Mono gezählt werden. Wer also 2i2 sieht, kann direkt sehen - es sind 2 Mono-Eingänge und 2 Mono-Ausgänge. Kopfhörer-Ausgänge sind dabei nicht mitgezählt
        Monitor-Lautsprecher belegen also 2 Kanäle, dasselbe gilt für Stereo-Quellen. Einige Synthesizer bieten halt Stereo-Sound, andere haben nur Mono.
        Das hilft halt direkt zu sehen wie viele Anschlüsse man so braucht. Übrigens ist das bei den Mischpulten für PA/Studio nicht anders, da stehen aber nur die Eingänge in der Gesamtzahl im Namen.

        ASIO ist exklusiv und wir bei Spielen nicht benutzt, das ist etwas, was nur in spezieller Software ausgewählt werden kann. Diese Vorteile gibt es halt nur wenn ASIO benutzt werden kann, und sobald ASIO aktiv ist - es gibt keinen Sound aus anderen Quellen außerhalb der Software, die den ASIO-Treiber aktiv geladen hat.

        48V werden praktisch nur für Kondensator-Mikrofone benutzt. Da muss man schauen, was man anschließen will, oft sind nicht alle Mikrofon-Eingänge mit 48V ausgestattet. Interessant vor allem für Podcasts/größere Runden.
        Danke für die Anmerkungen, ich habe den Artikel in diese Richtung verbessert.
      • Von [THM]Zany Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Hui,
        woher kam das denn Sehr lesenswerter Artikel. Danke und bitte mehr davon.

        Grüße und schönes Wochenende euch allen.
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Es fehlen noch einfache, grundlegende Infos.

        z.B. das alle Kanäle in Mono gezählt werden. Wer also 2i2 sieht, kann direkt sehen - es sind 2 Mono-Eingänge und 2 Mono-Ausgänge. Kopfhörer-Ausgänge sind dabei nicht mitgezählt
        Monitor-Lautsprecher belegen also 2 Kanäle, dasselbe gilt für Stereo-Quellen. Einige Synthesizer bieten halt Stereo-Sound, andere haben nur Mono.
        Das hilft halt direkt zu sehen wie viele Anschlüsse man so braucht. Übrigens ist das bei den Mischpulten für PA/Studio nicht anders, da stehen aber nur die Eingänge in der Gesamtzahl im Namen.

        ASIO ist exklusiv und wir bei Spielen nicht benutzt, das ist etwas, was nur in spezieller Software ausgewählt werden kann. Diese Vorteile gibt es halt nur wenn ASIO benutzt werden kann, und sobald ASIO aktiv ist - es gibt keinen Sound aus anderen Quellen außerhalb der Software, die den ASIO-Treiber aktiv geladen hat.

        48V werden praktisch nur für Kondensator-Mikrofone benutzt. Da muss man schauen, was man anschließen will, oft sind nicht alle Mikrofon-Eingänge mit 48V ausgestattet. Interessant vor allem für Podcasts/größere Runden.
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