Sound Blaster: Creative finanziert "ultimativen Audio-Hub" in 20 Minuten
Mit Sound Blaster Re:Imagine hat Creative Technology auf Kickstarter einen modularen Audio-Hub der "nächsten Generation" innerhalb kurzer Zeit finanziert.
Creative Technology ist vor allem für seine legendären Soundkarten aus den 90er-Jahren bekannt und hat jetzt kürzlich eine Kickstarter-Kampagne für den Audio-Hub Sound Blaster Re:Imagine gestartet, wobei in nur 20 Minuten der Zielbetrag von 20.000 US-Dollar erreicht wurde. Sound Blaster Re:Imagine ist dabei nicht nur eine Soundkarte, sondern soll als Schalt- und Verbindungszentrale Geräte wie PCs, Laptops, Mobiltelefone, Tablets, Spielekonsolen sowie Mikrofone, Kopfhörer, Lautsprecher und Instrumente nahtlos an einem Ort vereinen.
Jeder Eingang soll sich mit einem einfachen Fingertipp sofort an jeden Ausgang weiterleiten lassen, ohne komplizierte Einstellungen. Der Hub lässt sich mit magnetisch befestigten, austauschbaren Modulen wie Smart-Screens, Schiebereglern, Drehknöpfen und Schnellzugriffstasten nach Belieben konfigurieren. Jede Taste kann als Makro konfiguriert werden, um eine gewünschte Aktion auszuführen, etwa einen Anruf stummschalten, eine Software-Code-Kompilierung auslösen oder ein Matter-fähiges Smart-Home-Gerät aktivieren, heißt es in der Beschreibung.
Sound Blaster Re:Imagine: Neue Generation mit alten Bekannten
In Sachen Soundqualität verspricht Creative hochauflösende 32-Bit/384-kHz-Wiedergabe mit einem DAC in Studioqualität und einem Verstärker, der leistungsstark genug ist, um alles von professionellen Kopfhörern bis hin zu großen Desktop-Lautsprechern anzusteuern. Der Hersteller will auch Apps mitliefern, darunter Retro-DOS-Spiele, Musikvisualisierer, einen KI-gestützten DJ sowie von früher bekannte Assistenzprogramme wie Sound Blaster Parrot und Dr. Sbaitso, die ebenfalls als KI-gestützte Begleiter wiederkehren sollen.
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Mit Root-Zugriff auf die Hardware sollen Entwickler derweil aber auch ihre eigenen benutzerdefinierten Apps erstellen und teilen können, womit Creative die Offenheit und Modularität der Plattform betont. Als Standalone läuft Sound Blaster Re:Imagine mit Linux und kommt stets mit mitgeliefertem Screen, vier Tasten, einem Drehknopf und einem Dual-Slider. Frühe Unterstützer der Kickstarter-Kampagne konnten sich ein Exemplar für 299 US-Dollar sichern, während es aktuell ab 329 Dollar losgeht. Neben einer länglichen Version in Leistenform ist auch eine hochkantige Vertex-Version geplant. Die Produktion soll im Januar beginnen.
Quelle: via Techpowerup
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Das gefällt mir gut. Allerdings würde ich nicht die erste Version kaufen. Wenn das ankommt, gibt's kurze Zeit später sicherlich eine erweiterte Variante.
Was gut war, insbesondere zum jeweiligen Preis, war die Hardware der Eigendesigns. Aber seitdem niemand mehr nach Audio-Hardware-Features fragt, weil alles in Software gemacht wird oder gar nicht, aber garantiert nicht über spezielle ISAs, kann man darüber nicht mehr verkaufen.
Preis und Software sind am Ende entscheidend.
Heute ist Creative nur noch ein Schatten seiner selbst. Früher wären sie auch nicht auf Crowdfounding angewiesen gewesen.
Du meinst wohl eher andere Beispiele, die Anreize schaffen wollen, eine gewissen Spendenhöhe zu überweisen.
In erster Linie bekommt das Ding eine UVP, und für den Kreis der Förderer einen Rabatt auf eben diesen.
Wenn der Mediamarkt um die Ecke, am Releastag dann mehr Abschläge offeriert, ändert das nichts am UVP, sondern ist dann eben "Pech" für die Ungeduldigen.