Creative Sound Blaster AE-X vorgestellt: Neue PCIe-Soundkarte mit 384 kHz und 130 dB

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Creative Sound Blaster AE-X vorgestellt: Neue PCIe-Soundkarte mit 384 kHz und 130 dB
Quelle: Creative / Montage: Sven Bauduin

Creative bringt die neue Sound Blaster AE-X nach Europa: Die PCIe-Soundkarte mit ESS-ES9039Q2M-DAC, 130 dB SNR und DSD256-Decoding kostet 189,90 Euro - und ergänzt die im März vorgestellte Audigy FX Pro als neues Flaggschiff nach oben hin.

Mit der neuen Sound Blaster AE-X schickt Creative nur rund zwei Monate nach der Sound Blaster Audigy FX Pro 7.1 die nächste PCIe-Soundkarte in den Handel - diesmal allerdings nicht als ein Onboard-Upgrade für Einsteiger, sondern als ausgewiesenes Stereo-Flaggschiff für Audiophile, Streamer und (kompetitive) PC-Spieler. Die Einsteigerlösung von Creative konnte in Tests nur wenig überzeugen.

Creative Sound Blaster AE-X (5) Quelle: Creative Das neue Spitzenmodell unter den PCIe-Soundkarten von Creative hat einen ganz anderen Anspruch, wie sich schon am UVP manifestiert. In Deutschland soll die neue Sound Blaster AE-X zu einem Preis von 189,90 Euro angeboten werden. Doch was bekommen Audiophile und anspruchsvolle Spieler dafür geboten?

ESS-DAC von SABRE liefert bis zu 130 dB SNR

Als Fundament für die Sound Blaster AE-X dient nicht länger ein hauseigener Codec, sondern ein ESS ES9039Q2M (PDF), ein Dual-Channel-DAC aus der SABRE-Familie, welcher auf der neuesten HyperStream-IV-Architektur basiert. Creative gibt für seine neueste PCIe-Soundkarte eine Wiedergabe von bis zu 32 Bit bei 384 kHz an, dazu einen SNR von 130 dB sowie eine ADC-Dynamik von 114 dB. Das verdrängte Spitzenmodell, die Creative Sound Blaster AE-9, erreichte 129 dB SNR.

Creative Sound Blaster AE-X (2) Quelle: Creative Hinzu kommt die native Decodierung von Quad-Rate-DSD ("DSD256") mit einem Sampling von 11,2 MHz - ein Feature, welches man bislang vor allem von externen Audiophilen-DACs kannte und welches innerhalb der Sound-Blaster-Reihe ein Novum darstellt. Für die Kopfhörerausgabe greift Creative auf die bekannte Xamp-Architektur zurück, also einen diskret aufgebauten Kopfhörerverstärker, der nach Angaben des Herstellers aus Singapur alle Impedanzen von 8 bis 600 Ohm souverän treibt.

Creative Sound Blaster AE-X (3) Quelle: Creative

Sound Blaster AE-X vs. Sound Blaster Audigy FX Pro im Detail

Während die Creative Sound Blaster Audigy FX Pro als Einsteiger-Soundkarte und Onboard-Upgrade vorgesehen ist und aktuell ab 69 Euro angeboten wird, verfolgt die Sound Blaster AE-X einen klar anderen Ansatz: einen Stereo-Fokus mit gleich zwei Cinch-Ausgängen, optischem S/PDIF-Ein- und -Ausgang sowie Unterstützung für latenzarme Wiedergabe via ASIO 2.3. Surround in Form von 5.1 oder 7.1 und vergleichbare Spielereien sucht man am neuen Flaggschiff vergebens.

Creative Sound Blaster AE-X (6) Quelle: Creative Die über PCIe 3.0 x1 angebundene Soundkarte soll demnächst im europäischen Einzelhandel eingeführt werden und zu einem UVP von 189,90 Euro auch hierzulande an den Start gehen. Ein genaues Datum hat Creative bislang nicht genannt.

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Quelle: Creative via JD.com via VideoCardz

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    • Kommentare (73)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCTom Volt-Modder(in)
        Habe mir das schicke Kärtchen geholt. Ist die Karte nun wirklich ein Flagschiff, gegen die AE-9 wohl eher nicht. Da ich aber eh nur Stereo nutze und kein externes Panel brauche egal. Ohne den Soundcore 3D den die Karte nicht hat und auch nicht brauch, ist halt nur ein fantastisches Stereo-Kärtchen. Nexus Software ist umfangreich und aufgeräumt. Klang wenn man mal nicht im Direktmodus ist, ist auch besser wie bei der AE7 finde ich.

        Das Kärtchen macht Laune. Ist was für Stereo Liebhaber, eigentlich jeden Kopfhörer/Headset Nutzer der nicht gern ins unterste Regal greift.
      • Von PCTom Volt-Modder(in)
        Habe mir das schicke Kärtchen geholt. Ist die Karte nun wirklich ein Flagschiff, gegen die AE-9 wohl eher nicht. Da ich aber eh nur Stereo nutze und kein externes Panel brauche egal. Ohne den Soundcore 3D den die Karte nicht hat und auch nicht brauch, ist halt nur ein fantastisches Stereo-Kärtchen. Nexus Software ist umfangreich und aufgeräumt. Klang wenn man mal nicht im Direktmodus ist, ist auch besser wie bei der AE7 finde ich.

        Das Kärtchen macht Laune. Ist was für Stereo Liebhaber, eigentlich jeden Kopfhörer/Headset Nutzer der nicht gern ins unterste Regal greift.
      • Von Schori Volt-Modder(in)
        Ich nutze den Klinkenanschluss bzw. Den DAC in meinem Monitor
      • Von Pleasedontkillme Software-Overclocker(in)
        Zitat von Cpt.William
        Das ist mal eine Ausnahme. War mir gar nicht bekannt, das mal Creative Chips auf den Boards verlötet wurden.
        Die 3D Core habe ich auch noch. Die läuft in dem PC von meinem Sohn.
        Ich sprach auch nur von den gängigen Realtek Chips, die fast immer verbaut werden.
        Und die sind klangmäßig den Creative Karten überhaupt nicht gewachsen. Das ist aber nur meine persönliche Einschätzung nach diversen Hörproben. Wenn andere damit zufrieden sind ist es doch okay. Für mich ist das nix.

        edit: Hab mir heute die AE-7 bestellt. Mal schauen wie die ist.
        Doch doch gab es (Mein vorheriger Rechner steht noch einsatzfähig neben dem neuen).

        -Onboard Creative Sound Core3D™ quad-core audio processor
        Ziehmlich aufwendig umgesetzt. Rechter und linker Kanal getrennt und AMP gegen andere austauschbar.
        Siehe Produktlink: https://www.gigabyte.com/...
      • Von Andreas1975 Volt-Modder(in)
        Zitat von Idefix Windhund
        So viel Geld, Technik, und ein hübsches Design für gerade mal Stereo.
        Was heißt da gerade mal Stereo?
        Da kann man für einen ordentlichen Hörgenuss in den heimischen Wänden abseits des PC ganz andere Summen für gerade einmal Stereo ausgeben. Das klingt aber wesentlich besser als Anlagen welche 5.1/7.1 ausgeben. Selbst was die Ortung betrifft braucht sich Stereo überhaupt nicht verstecken, ganz im Gegenteil.
        Gerade mal Stereo! .......Pffff..
      • Von Idefix Windhund BIOS-Overclocker(in)
        So viel Geld, Technik, und ein hübsches Design für gerade mal Stereo.
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