Vorabtest: Mit Philips ins Spiel eintauchen
Die Lichter agieren dynamisch und unabhängig voneinander. Für die optimale Beleuchtung müssen Spiele entsprechend angepasst werden.
Gleich danach probierten wir Toca 3 mit Ambx-Unterstützung: Passend zum Himmel der Rennstrecke sorgte die Hintergrundbeleuchtung für blaues Licht hinter dem Monitor und erzeugte so einen zusätzlichen Tiefeneffekt. Die beiden Standleuchten blitzten nur beim Rennstart kurz grün auf und blieben ansonsten ebenfalls blau. Schade: Auch bei Baphomets Fluh waren die Lampen die meiste Zeit über einfach blau. Beim ersten Fahrfehler, ließ uns das Ruble Pad das Kiesbett spüren. Allerdings ist der Effekt etwas zu schwach. Ein Blick in die Software: Die höchstmögliche Intensität war bereits ausgewählt. Außerdem liegt man natürlich nur mit den Handflächen auf der Vibrationsfläche, wenn man mit der Tastatur steuert und nicht etwa mit einem Gamepad. Dann fällt zudem auf, dass das Rumble-Pad etwas zu hoch ist. Gelungen ist dagegen der Windeffekt: Je schneller man fährt, desto mehr Luft blasen einem die Lüfter entgegen. Das ist zwar bei einem Autorennspiel nicht logisch, trotzdem wird ein überraschend gutes Geschwindigkeitsgefühl vermittelt. Nur Kontaktlinsenträger bekommen dann schnell trockene Augen.
Mit dem dritten Testspiel Defcon konnten wir uns nur kurz beschäftigen: Das minimalistische Strategiespiel hat sicher eine begeisterte, aber verschwindend kleine Zielgruppe. Dank blauer Hintergrundbeleuchtung fühlt man sich ein wenig wie im Planungsraum. Sobald die Defcon-Stufe gewechselt wird, leuchten alle Lampen kurz grell rot auf. Weitere Ambx-Effekte konnten wir nicht ausmachen.
Fazit: Wir waren beim Test mehrmals erstaunt: Wenn einem im Freien plötzlich Wind entgegen weht oder beim Rennstart das komplette Zimmer in grünes Licht gehüllt wird, fühlt man sich tatsächlich etwas mehr ins Spiel versetzt. Schade, dass wir bisher nur drei eher unspektakuläre Titel spielen konnten. Wir hätten gerne die Ambx-Effekte bei S.T.A.L.K.E.R. und Supreme Commander gesehen, müssen uns dafür aber wohl noch bis zum finalen Test gedulden. So blieben die Lichter meist einfach blau. Wir hoffen, dass bis zum Verkaufsstart die entsprechenden Spiele mehr Abwechslung und Dynamik bieten. An dem eindeutig zu hohen Rumble Pad wird Philipbs bis dahin aber nichts mehr ändern können.
