Plattendreher für jeden Einsatzzweck
In diesem Artikel
- Seite 1 Unsere Kauftipps
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Plattendreher für jeden Einsatzzweck
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2.1
Welcher Plattenspieler eignet sich für welchen Einsatzzweck?
- 2.1.1 Plattensammlung archivieren und nur gelegentlich Platten hören
- 2.1.2 Musikliebhaber, der gerne Platten hört und die Sammlung digitalisieren möchte
- 2.1.3 HiFi-Fans, die hochwertigen Vinyl-Sound genießen möchten
- 2.1.4 DJs, die Platten auflegen, mixen, scratchen und Sets erstellen sowie Vinyl digitalisieren
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2.1
Welcher Plattenspieler eignet sich für welchen Einsatzzweck?
- Seite 3 Ausstattungselemente und Anschlüsse im Detail
- Seite 4 Bedienarten und Antriebstechnik
- Seite 5 Hilfe bei der Digitalisierung von Vinyl
- Seite 6 Bildergalerie
Welcher Plattenspieler eignet sich für welchen Einsatzzweck?
Bevor Sie sich für einen Plattenspieler mit USB-Ausgang oder Bluetooth entscheiden, sollten Sie klären, wofür Sie ihn nutzen möchten:
- Zum Digitalisieren Ihrer Plattensammlung
- Zum Musikhören mit hochwertigem MM- oder MC-Tonabnehmer, direkt an Bluetooth-Lautsprecher oder PC
- Zum Auflegen, Scratchen oder Erstellen digitaler DJ-Sets
Der Markt reicht von günstigen Einsteigermodellen unter 100 Euro über Mittelklassegeräte (250-500 Euro) hin zu sehr teuren High-End-Varianten im vier- oder fünfstelligen Bereich, meist für Hi-Fi-Enthusiasten mit analogem Setup.
Für reine Digitalisierung genügen oft Modelle um 100 Euro, da Klangverbesserungen auch per Software wie Audacity möglich sind. Die folgenden vier Nutzungsszenarien sind besonders relevant:
Plattensammlung archivieren und nur gelegentlich Platten hören
Quelle: ION-Audio
Der ION Audio Max LP ist mit einem AUX-Eingang (3,5-mm-Klinke) für den Anschluss von CD-Playern und Smartphones/Tablets ausgestattet. Mit seinen Stereolautsprechern eignet er sich zur Digitalisierung und zum Hören Ihrer Plattensammlung.
Die Möglichkeit, die heimische Vinylsammlung am PC mithilfe einer mitgelieferten Software oder Freeware wie Audacity digitalisieren zu können, ist das wohl wichtigste Kaufargument für einen USB- oder Bluetooth-Plattenspieler. Wenn dieses Vorhaben bei Ihnen im Vordergrund steht und Sie den Plattenspieler nach der Archivierung Ihrer Schallplatten nur noch selten nutzen, um diese zu hören, sollten Sie zu einem Einsteigermodell greifen. Dazu gehören der Navaris Retro Koffer-Plattenspieler mit Lautsprecher für ca. 60 Euro oder der ION Audio Max LP für ca. 100 Euro.
Diese Modelle sind nicht nur preiswert, sie sind auch mit Stereolautsprechern bestückt. Zusätzlich verfügen sie über eine Kopfhörerbuchse, einen AUX- oder einen USB-Anschluss wie beim ION Audio Max LP. Dessen USB-Port kann sowohl für die direkte Digitalisierung der Schallplatte auf einem USB-Stick als auch das Abspielen von MP3s von selbigem Speichermedium genutzt werden.
Musikliebhaber, der gerne Platten hört und die Sammlung digitalisieren möchte
Quelle: Audio-Technica
Zur Ausstattung desAudio-Technica LP120xBTUSB gehört ein integrierter, zuschaltbarer Phonovorverstärker. Dazu verfügt er mit dem AT-VM95E über ein im Vergleich zu Einsteigermodellen viel besser klingenden Tonabnehmer.
Wenn Ihnen das Hören Ihrer Vinylsammlung ebenso wichtig ist wie deren Archivierung, verzichten Sie besser auf günstige Geräte mit eingebautem Lautsprecher. Deren Tonabnehmer und Motoren liefern nur mittelmäßige Qualität, Plattenteller und Tonarm wirken minderwertig. Investieren Sie stattdessen in einen vollwertigen USB- oder Bluetooth-Plattenspieler wie den Teac TN-280BT-A3 mit schaltbarem Phonovorverstärker. So können Sie Musik auch am Hi-Fi-Verstärker genießen - deutlich besser als mit Billigmodellen. Alternativen sind der Audio-Technica LP120xBTUSB (ca. 330 Euro) oder der Sony PS-LX310BT (ca. 200 Euro, siehe Empfehlungen). Sonys Modell bietet zusätzlich eine Equalizer-Anpassung, und beide übertragen Musik sowie Digitalisierungen auch per Bluetooth. Klanglich empfehlen wir jedoch den Anschluss per Kabel an den AUX-Eingang, da dies meist eine höhere Qualität liefert.
HiFi-Fans, die hochwertigen Vinyl-Sound genießen möchten
Quelle: Sonoro
Der Sonoro Platinum überzeugt mit einem dank Ortofon-2M-Red-Tonabnehmer sehr guten Klang und hochwertig gefertigten Tonarm inklusive austauschbarem Headshell mit Bajonett-Anschluss.
Bei Ihnen steht primär ein sehr gutes Klangerlebnis und der von Hi-Fi-Fans sehr geschätzte Phono-Klang und dessen Dynamik im Vordergrund? Dann sollten Sie beim Kauf eines USB- oder Bluetooth-Plattenspielers auf die Güte des Tonabnehmers, die Qualität des Antriebs, das Material des Plattentellers, Tonarm und Gehäuse sowie die Ausstattung und Bedienung des Geräts achten. In unserer Testtabelle finden Sie mit dem Sonoro Platinum und dem Denon DP450USBBKEM zwei Modelle, die sowohl für den anspruchsvollen Hörgenuss als auch für die Archivierung Ihrer Vinylschätzchen empfehlenswert sind.
Beide USB-Plattenspieler sind optisch sehr ansprechend gestaltet, werden mit sehr gut klingenden MM-Tonabnehmern ausgeliefert und die Tonarmkonstruktion ist hochwertig. Zusätzlich gehören ein Phonovorverstärker, schwingungsdämpfende Standfüße und ein Plattenteller aus Alu mit einer Matte aus Gummi oder Filz zur Ausstattung. Weitere Extras sind ein Gehäuse aus (lackiertem) Holz oder ein riemengetriebener Plattenteller mit automatischem Geschwindigkeitssensor wie beim Testsieger, dem Denon DP450USBBKEM.
Letztgenannter halbautomatischer Plattenspieler verfügt sogar über einen Anschluss für USB-Sticks, auf den Sie per Knopfdruck Ihre bevorzugten Schallplatten wahlweise im MP3- oder WAV-Format digital übertragen können. Beim anderen Plattenspieler erfolgt die Digitalisierung Ihrer Platten über ein USB-Kabel, das auf der Rückseite angeschlossen wird, oder die drahtlose Bluetooth-Verbindung.
DJs, die Platten auflegen, mixen, scratchen und Sets erstellen sowie Vinyl digitalisieren
Quelle: Technisat
Mit seinem günstigen Preis von lediglich 200 Euro eignet sich derTechnisat Techniplayer LP 300 besonders für Einsteiger in die Welt der USB-Plattenspieler für DJs. Er kombiniert einen ordentlichen Klang mit einer zielgruppentypischen Ausstattung.
Sie haben großen Spaß am speziellen Klang der Vinylscheiben und wollen sich privat oder gar im Club als Discjockey (kurz DJ) versuchen? Dann sollten Sie sich anstelle eines halb- oder vollautomatischen Modells (mehr dazu später) für einen DJ-Plattenspieler entscheiden, der manuell bedient wird. Mittlerweile führen alle bekannten Hersteller wie Pioneer, Reloop, Numark, Lenco, Audio-Technica, Dual, Teac oder Technics mindestens ein Modell im Portfolio, das mithilfe eines A/D-Wandlers im Inneren die Digitalisierung der Platte per USB-Anschluss und Software möglich macht.
Mit dem Pioneer DJ PLX-500-K (ca. 370 Euro), dem Audio-Technica AT-LP120X (ca. 270 Euro), dem Lenco L-3808 (ca. 230 Euro) und dem mit seinem günstigen Preis besonders für Einsteiger in die DJ-Welt interessanten Technisat Techniplayer LP 300 (ca. 200 Euro) finden Sie auch vier empfehlenswerte Plattenspieler für DJs in unserer Testtabelle. Diese vier DJ-Modelle sind mit einem USB-Ausgang und einem Phonovorverstärker ausgestattet. Dazu kommen Features wie eine Nadelbeleuchtung, eine Stroboskop-Anzeige zur Drehzahlkontrolle und ein Pitch-Control-System.
DJ-Plattenspieler können Sie auch für das Scratching von Schallplatten verwenden. Hier wird der Plattenteller manuell vor- und zurückbewegt, um Sounds zu erzeugen. Wollen Sie scratchen, benötigen Sie einen entsprechenden Tonabnehmer mit sphärischem Schliff, der diesen hohen Beanspruchungen standhält.

Für ab 200€ bekommt man da schon richtig gute Teile.
Hab diese Woche nen Telefunken Dreher umsonst bekommen, Baujahr 1974 , top Sound (kommt aber an den Technics den ich aktuell habe nicht dran.
Für ab 200€ bekommt man da schon richtig gute Teile.
hab da so einen schönen marantz verstärker auf dem schreibtisch stehen, der hat logischer weise auch einen phono anschluss ^^
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