Test: Creative Aurvana X-Fi
Der Kopfhörer Aurvana X-Fi soll zum einen den Klang von MP3-Songs verbessern und zum anderen Umweltgeräusche reduzieren. Wir haben den Test gemacht.
Eine Technik zur Reduzierung von Umweltgeräuschen ist schon vom Hersteller Bose bekannt. Interessanterweise sehen sich die Kopfhörer Bose Quietcomfort und Creative Aurvana X-Fi sehr ähnlich. Leider hatten wir den Quietcomfort bisher nicht zum Test in der Redaktion. Der Creative-Kopfhörer wird per 3,5-Millimeter-Klinke-Stecker mit Audioquellen verbunden. Im Lieferumfang sind zusätzliche Adapter, unter anderem für Flugzeugsitze, enthalten. Möchten Sie die Technik zur Reduzierung von Umweltgeräuschen nutzen, müssen Sie den Aurvana X-Fi mit zwei AAA-Batterien ausstatten. Anschließend blendet der Kopfhörer für etwa 11 Stunden rund 20 dB(A) Störsignale aus. Sind die Batterien leer, kann der Aurvana X-Fi ohne die beschriebene Technik weiterbetrieben werden. Zusammen mit den fest anliegenden Ohrmuscheln sollte der Kopfhörer für beinahe himmlische Ruhe selbst im Flugzeug sorgen.
Creative setzt im Aurvana X-Fi zudem die aus Soundkarten bekannte Crystalizer-Technik ein. Damit wird komprimierte Musik im MP3-Format mit mehr Dynamik wiedergegeben. Im Test kann uns die Technologie aber nicht überzeugen. Besser gefällt das "CMSS" genannte Surround-System, das Raumklang aus Stereoquellen simuliert. Filmeffekte wirken damit deutlich räumlicher. Audiophilen wird aufstoßen, dass alle Techniken den Klang verfälschen. Insgesamt bietet der Creative Aurvana X-Fi einen guten Klang, auch am Tragekomfort und der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen.
Fazit: Der Creative Aurvana X-Fi ist ein gutes Produkt mit nützlichen Zusatzfunktionen. Allerdings ist ein Preis von etwa 300 Euro abschreckend. Spieler sind meist schon mit Kopfhörern gut bedient, die rund 50 Euro kosten
