[PLUS] Besserer Sound für Voice-Chats und mehr: Tisch- vs. Headset-Mikrofone im Test
PCGH Plus: Headset- oder externes Mikrofon? Wir gehen das Thema Sound-Qualität zwischen den beiden Optionen einmal durch. Shures neues MV6 tritt in diesem Vergleich gegen Logitechs Blue Yeti X, Samsons Meteor und die Headset-Konkurrenz von Asus und Corsair an.
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Dank Streaming und dem vermeintlich populären Begriff der "Content Creation" ist der Audio- und Sprachqualität im Gaming neue Relevanz zugekommen. Heute geht es längst nicht mehr nur darum, auf Teamspeak- oder Discord-Servern primär Informationen auszutauschen. Inhalte auf Plattformen wie Youtube und Twitch sollen auch akustisch überzeugen. Aus diesem Grund bieten immer mehr Hersteller abseits vom normalen Headset Standalone-Mikrofone an, die nicht mehr am Kopf, sondern auf einem Ständer oder dem Tisch angebracht werden. Die Preisspanne dieser Mikrofone reicht vom unteren zweistelligen Bereich bis hin zu hochpreisigen Studiomodellen. Doch lohnt sich der Griff in den Geldbeutel und wie viel Qualität erhält man für sein Geld? Wir haben es getestet.
Im Zuge dessen haben wir einen genauen Blick auf fünf Kandidaten geworfen. Als gutes und mit 150 Euro noch bezahlbares Tischmikrofon ist uns das Shure MV6 ins Netz gegangen. Ebenfalls im Vergleich vertreten ist das Logitech Blue Yeti X, ein bewährtes Modell für rund 120 Euro. Für ein geringeres Budget von 30 bis 80 Euro tritt das Samson Meteor an. Auf der Headset-Seite messen sich das Virtuoso Max von Corsair und das ROG Delta II von Asus, beide in der Oberklasse angesiedelt und mit Preisen von ca. 330 Euro (Virtuoso Max) beziehungsweise 230 Euro (Delta II) versehen - hier darf eine hohe Klangqualität der Mikrofone erwartet werden.
Ergonomie
Beide Mikrofonarten haben in puncto Handhabung Vor- und Nachteile. Das Praktische bei einem Headset: Das Mikrofon ist fest am Kopfhörer und immer gleich zur Audioquelle, dem Mund des Nutzers, positioniert. Dadurch lässt sich das Mikrofon leichter einpegeln, da es zu weniger Schwankungen in der Lautstärke kommt (geringere Dynamik). Die Sprache wird deutlich und verständlich, Umgebungsgeräusche können weitgehend ausgeblendet werden. Auch hat man das Mikrofon immer dabei. So lassen Wege zum Kühlschrank während der Konferenz oder der Gaming-Session eine fortlaufende Kommunikation zu, Wireless-Technologien oder sehr lange Kabel vorausgesetzt.
Beim Pendant, dem auf einem Ständer oder Tisch platzierten Mikrofon hingegen, kann die Position zur Audioquelle - wenn man nicht gerade das Mikrofon im Gesicht haben will - variieren. Bewegungen führen schnell zu einer anderen Schallausbreitung und Ausbreitungsrichtung. Auf dem Tisch kann das Mikrofon auch störend wirken, vor allem wenn Platzmangel herrscht. Mittels Ständer oder Tonangel kann aber auch hier für eine bessere Positionierung gesorgt werden. Ein externes Mikrofon spricht deutlich sensibler an und nimmt einen großen Dynamikumfang auf, dem jedoch mit einer Nachbearbeitung wie beispielsweise einem Kompressor begegnet werden kann. Umgebungsgeräusche können stärker einstreuen.
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Folgende Produkte finden Sie im Test:
Mikrofonqualität: Standalone vs. Headset
- Shure MV6
- Logitech Blue Yeti X
- Samson Meteor
- Corsair Virtuoso Max
- Asus ROG Delta II
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