E-Books: Kein Sony Reader bei iTunes - Apple verbietet Shop-in-Shop-Angebote
Apple hat sich mit iTunes und den Produkten iPhone, iPod und iPad einen eigenen Markt geschaffen, vor allem Apps sind dabei ein mehr als lukratives Zubrot. Konkurrenzprodukte werden da nicht so gerne gesehen, so hat Apple jetzt dem Sony Reader, eine E-Book-Software, den Einzug in das App Store-Walhalla verweigert.
Quelle: Sony
Sony Reader-App auf dem iPhone? Vermutlich eher nicht.
Der App Store von Apple ist ein Bestandteil von iTunes, über diesen Marktplatz kann man unter anderem Zusatzsoftware (Apps) für das iPhone, den iPod oder das iPad kaufen. Abgerechnet wird ebenfalls über iTunes und für alle Verkäufe berechnet Apple eine Gebühr von 30 Prozent. Dieser Anteil lässt sich aber nur abkassieren, wenn alle Transaktionen über den App Store erfolgen. Besondere Schutzmaßnahmen sorgen darüber hinaus dafür, dass Zusatzsoftware offiziell nur über iTunes auf Apple-Geräte aufgespielt werden kann. Dies ermöglicht auf der einen Seite zwar eine unbestreitbare Qualität und Harmonie zwischen Hardware und Software, allerdings sehen Kritiker in diesem Geschäftsgebaren eine Form der Monopolisierung.
Shop-in-Shop-Apps sind Apple dabei allerdings ein Dorn im Auge, denn sobald man über ein App von Drittanbietern Produkte kauft, kann dies an der Bezahl-Schnittstelle von iTunes vorbeigemogelt werden - Apple verdient dabei an den Angeboten im App keinen Cent. Laut der New York Times hat Apple dieses Schlupfloch schon vor längerer Zeit erkannt und ergreift nun Gegenmaßnahmen. Eines der ersten Opfer ist der Sony Reader, diese E-Book-Lesesoftware erlaubt den Einkauf von E-Books aus der App heraus. Aus diesem Grund hat Apple jetzt die Aufnahme in den App Store abgelehnt. Im Detail steht mittlerweile in den App Store-Geschäftsbedingungen, dass Apps, die Inhalten, Funktionen oder Dienste nicht über die "In-App-Purchase API" anbieten, zurückgewiesen werden. Im Klartext: Wer auf einer Apple-Plattform Geld verdient und uns keine 30 Prozent abgibt, darf nicht mitspielen. Bereits vorhandene Apps haben eine Schonfrist bis zum 30. Juni, bevor sie aus dem App Store entfernt werden, neue Apps werden direkt abgelehnt.
Laut der New York Times könnte es darüber hinaus möglich sein, dass Apple sogar noch einen Schritt weiter gehen will. So sind angeblich auch bald Apps im Fadenkreuz, die einen Zugriff auf Inhalte ermöglichen, die außerhalb des App Stores erworben werden. Die Ausführung ist zwar noch sehr vage, aber wer beispielsweise einen Kindle Reader besitzt und die Inhalte beispielsweise auch auf einem iPhone anschauen möchte, könnte bald in die Röhre schauen. Rechtsexperten sehen in diesem Schritt aber eine große Gefahr für Apple, es bleibt also abzuwarten, ob man das iOS-Ecosystem wirklich weiter und drastischer abschirmt.
Quelle: NYT

Ein Radio und ein Musikplayer im W980 von SE reichen mir um Glücklich zu sein. Mein iPhone 3G S liegt im Schrank und wird alt.
Ich habe ein Smartphone (mit Win mobile) und ein Tablet-PC (mit Win7Pro) die hervorragend mit meinem Win7Ultimate-PC und meinem WHS harmonieren.
Ich kann machen was ich will.
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