Smach Z: Handheld-Gaming-PC steht vor dem Aus
Die privaten Investoren haben den Geldhahn zugedreht und sich aus der Unternehmung um den Smach Z zurückgezogen. Damit droht nun die Insolvenz und das Aus für den Ryzen-Handheld.
Die augenscheinlich unendliche Geschichte um den Ryzen-Handheld Smach Z geht offenbar zu Ende. Das erhoffte Happy End bleibt aus. Stattdessen endet die Reise für das Projekt ohne fertige Endgeräte voraussichtlich in der Insolvenz.
Das verkündete Projekt-Gründer Daniel Fernandez nun via den offiziellen Foren zum Smach Z. Der zugehörige Text wurde unter anderem via Reddit durch den Nutzer Medallish geteilt. Fernandez bezeichnet darin das Projekt im Verhältnis zum bisherigen Budget als "zu ambitioniert", obwohl der Handheld kurz vor der Produktion stand.
Corona-Pandemie und weitere technische Probleme sorgten für zusätzliche Verzögerungen
Die war ursprünglich im vergangenen Jahr vorgesehen, als die Corona-Pandemie kurzerhand dazwischenfunkte. Die aus der Pandemie hervorgegangenen Folgen zwangen das Unternehmen letztlich kurz vor Finalisierung die Produktionspartner zu ändern. Spanische anstelle der ursprünglich vorgesehenen chinesischen Partnerunternehmen sollten nunmehr übernehmen, sodass Schlüsselelemente innerhalb der Produktion auf Null gesetzt worden seien. Zudem habe man Corona-Hilfen der spanischen Regierung in Anspruch nehmen müssen und nur noch mit einer stark begrenzten Anzahl an Mitarbeitern weiter am Projekt arbeiten können.
Hinzu seien noch Probleme mit der CE-Zertifizierung des Netzteils gekommen, während die Akkus der 200 Geräte aus der Testproduktion einen ungeklärten Defekt aufwiesen. Fernandez erklärt hierzu, dass es zu Überhitzung kam, sobald der Ladestand unter 10 Prozent sank und das Netzteil eingesteckt wurde. Dies führte zur Aktivierung der systemeigenen Schutzmechanismen, die wiederum die Abschaltung des Geräts erzwangen. Eine Lösung wäre das Deaktivieren des automatischen Schutzes gewesen. Das hätte die Akkus jedoch erheblich schneller verschleißen lassen, was für die verkaufsfertigen Endgeräte aus Unternehmenssicht nicht akzeptabel gewesen wäre.
Die fortdauernden Schwierigkeiten und Verzögerungen sowie auch die Folgen der Pandemie hätten letztlich zum Rückzug der privaten Investoren geführt, die bis dahin den größten Teil der Finanzierung ausmachten. Komplett eingestellt sei der Smach Z jedoch noch nicht, heißt es von Fernandez. Offenbar könne der Betrieb noch einige Monate aufrechterhalten werden, bevor Insolvenz angemeldet werden muss. In dieser Zeit wolle man sich nach neuen Investoren umsehen, allerdings gebe es aktuell wenig Hoffnung.
Für den Fall einer Insolvenz merkt Fernandez an, dass wohl nicht alle Backer und Vorbesteller mit einer Rückerstattung rechnen können, gleichwohl sämtliche Mittel aus der Unternehmensauflösung in diese fließen sollen. Dabei hätten jedoch Besteller, die direkt via der Smach Z-Webseite ihre Vorbestellung aufgegeben haben, Vorrang.

weil die Handys immer größer (und billiger?) werden....
Frag mich n icht, wo all diese Unterschicht-Kretins die Kohle
für solche "Bumerangs*)" herhaben.
Wahrscheinlich einerseits überschuldet, andererseits gestohlen.
*) Schon vor vielen Jahren frug ich mich, ob die zurückkommen,
wenn man sie in die Luft schleudert.
1: Wie gesagt, man kann auch mit anderen Mitgefühl haben, die nicht ganz so helle waren. Ich wette, du bist auch nicht in allen Bereichen das Superhirn, niemand ist das.
2: Gibt es auch Leute, die das ganze wissentlich und aus Idealismus unterstützt haben.
Auf das Aya Neo darf man zumindest noch hoffen, das ist bisher noch nicht eingestellt.
2: Gibt es auch Leute, die das ganze wissentlich und aus Idealismus unterstützt haben.
2: Müssen all die portierten Spiele auch auf der normalen Switch laufen.
3: War dieses Ding für PC Exklusive Spiele interessant und den, es werden nie alle Spiele für die Switch portiert (höchstens in deinen Träumen).
Das Ding ist einfach etwas anderes, als die Switch, das versteht auch mancher Newsautor nicht.
Rein garnichts, das sind einfach zwei verschiedene Welten. Hier geht es darum, PC Spiele mobil zu zocken, das geht auf der Switch nicht, selbst wenn sie gecrackt wurde. Das ist auch etwas, das diverse Newsautoren nicht verstehen.