Slay the Spire 2: Entwickler reagieren entspannt auf negatives Feedback zu neuem Patch
Seit dem Start von Slay the Spire 2 in den Early Access schlägt das Spiel große Wellen. Auf negatives Feedback zum neuen Patch reagiert das Entwicklerstudio Mega Crit gelassen in einem Post auf X.
Am 6. März 2026 erblickte Slay the Spire 2 von Mega Crit das Licht der Early-Access-Welt. Der Roguelike-Deckbuilder spielt sich ähnlich wie sein Vorgänger: In endlos wiederholbaren Durchgängen versuchen Spieler, entweder allein oder im Koop-Modus, den sogenannten Spire zu erklimmen.
In dem Labyrinth wimmelt es von Monstern, die in rundenbasierten Kämpfen mit verschiedenen Karten besiegt werden müssen. Während des Durchlaufs erweitern Spieler ihr Kartendeck mit gefundenen und erkämpften Karten, die im Falle des Sieges, oder wahrscheinlicher, des Todes wieder verlieren.
Im Schnitt kämpfen sich seitdem etwa eine halbe Million Spieler gleichzeitig den Spire hinauf und zeigen ihre Begeisterung in den Reviews. Von insgesamt 83.000 Reviews sind 77,6 Prozent positiv.
Überraschende Ablehnung
Mit V0.100.0 veröffentlichte das Studio Mega Crit nun am 20. März den ersten großen Patch nach dem Release des Spiels. Wichtig anzumerken ist allerdings, dass sich die Änderungen vorerst auf den Beta-Zweig von Slay the Spire 2 beziehen, sie also nicht für die breite Öffentlichkeit zugänglich sind.
Hauptziel des Patches sei es, "Infinites" schwerer greifbar zu machen. Damit sind Kartenkombinationen gemeint, die Spielern erlauben, in einem einzigen Zug unendlich oft dieselben Karten spielen zu können. Außerdem sind klassische Bugfixes und ein Phobien-Modus, in dem einige Kartendesigns durch weniger abstoßende Alternativen ausgetauscht werden, mit von der Partie.
Überraschenderweise brachen mit dem Patch auch knapp 9.800 negative Bewertungen über das Spiel herein - und das, obwohl sich die Änderungen vorerst nur auf den Beta-Zweig beziehen.
Entspannte Antwort
Zu so einem radikalen Umschwung in der Meinung der Spieler meldet sich auf X jetzt auch Mega Crit zu Wort. In ihrer kurzen Post-Reihe erklären die Entwickler ihren Patch-Workflow, um Verständnis zu schaffen.
Demnach implementieren Mega Crit Änderungen, basierend auf einem Mix aus Spielerberichten, gesammelten Spieldaten und eigener Design-Philosophie. Dieser Patch sei der erste von vielen gewesen sein, die in den kommenden Jahren am Spiel schrauben würden.
Des Weiteren versichern die Entwickler, dass der Beta-Zweig die experimentellste Behandlung erfahre, und sich drastischere Änderungen zuerst dort einem ausgiebigen Anpassungsvorgang unterziehen müssen.
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