Xeon E3-1200-v4 und -v5: Technische Daten zu Broadwell und Skylake
Die kleinen Xeons sind eine beliebte Serie nicht nur bei Servern, sondern auch im Desktop-Bereich. Aktuell vertreibt Intel die Xeon E3-1200-v3-Reihe, die im kommenden Jahr von Xeon E3-1200-v4 und -v5 beerbet werden soll. Nun sind hierzu erste technische Details durchgesickert.
Derzeit ist Intel in der dritten Generation der Xeon-E3-1200-Serie, die sich auch bei Desktop-Besitzern einer hohen Beliebtheit erfreut. Die Xeon E3-1200-v3 wurden vergangenes Jahr vorgestellt und haben einen erstaunlich langen Produktzyklus hinter sich, der noch nicht ganz zu Ende ist. Trotzdem muss nach vorne geschaut werden und für die Auflagen v4 und v5 sind nun erstmals technische Details durchgesickert.
Während der kommenden 18 Monate sollen die neuen Serien an den Start gehen. Sie basieren auf den Architekturen Broadwell und Skylake und sollen natürlich eine bessere Performance und Effizienz sowie bessere Grafikleistung (sofern vorhanden) abliefern. Vor allen Dingen aber stellt Intel das Speicherinterface auf DDR4 um.
Die Reihe Xeon E3-1200 v4 soll ab Mitte Sommer 2015 bereitgestellt werden und ist dann nach aktuellem Stand zur Denlow-Plattform mit den C220-Chipsätzen kompatibel. Dank Broadwell wird es bis zu vier CPU-Kerne geben, die jeweils durch vier virtuelle Kerne ergänzt werden können. An Bord ist wohl auch die GT3-Grafik mit 128 MiByte Embedded-RAM. Das Speicherinterface erlaubt bis zu 32 GiByte DDR3(L)-RAM ansprechen. Der Chip passt auf den Sockel LGA1150.
Außerdem soll es die Reihe Xeon E3-1200 v5 geben, die auf Skylake basiert und in der zweiten Hälfte 2015 erscheinen soll. Ihnen steht die neue Greenlow-Plattform zur Seite, deren Chips als C230 vermarktet werden sollen. Auch hier kommen bis zu vier echte Kerne plus gegebenfalls vier virtuelle Kerne zum Einsatz. Die Grafikeinheit soll eine GT2 sein. Das Speicherinterface soll sich auf DDR3L und DDR 4 verstehen und bis zu 64 GiByte adressieren können. Allerdings wird mit LGA 1151 ein neuer Sockel fällig.
Damit ist aber noch nicht Schluss, denn es soll gegen Ende des Jahres 2015 - vielleicht auch Anfang 2016 - eine BGA-Version kommen, die eine GT4-GPU und 128 MiByte Embedded-RAM haben soll. Die Prozessoren sollen vier Kerne haben und ausschließlich DDR4 unterstützen. Von Hyper Threading war nicht die Rede.
Quelle: CPU-World
Mag sein, dass es geht, aber wenn sich da keine BIOS Hacker dransetzen seh ich das nicht kommen.
Nen aufrüsten auf Broadwell wenn man nur nen kleinen Haswell hat ist auch Quark mit Soße denk ich, weil ja mit Einführung von Broadwel Haswell-Refresh in den Abverkauf gehen wird, und da die Schnäppchen zu schießen sind bzw. auf dem Second Hand Markt Haswel als auch Haswell Refresh zu kaufen sein wird von denjenigen die so rattig sind wegen Schätzungsweise 5bis10% sich mal gleich nen neue CPU zuzulegen. Sprich wer nur nen kleinen Haswell auf nem H87/Z87er hat wird halt dann bei den kurzzeitg güsntigen top Haswell Refreshs zuschlagen.
Das einzige was einige mehr zum Umstieg auf Broadwell verleiten könnte, wäre hartverlötete IHS auf -K CPUs und wer daran glaubt wird so schätze ich selig. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen dass man mit Broadwell allzuviel Mehrleistung generieren kann gegenüber einen i7 4770k/4790k beim gleichen Unterbau für die CPU.
1366 wird jedoch noch lange lange laufen
Kannst du mit Sicherheit. Vielleicht so 5% oder so.