1,8 TByte erbeutet: Logitech bestätigt Angriff auf interne Systeme - "keine sensiblen Daten" betroffen
Das Peripherieunternehmen Logitech wurde Opfer eines Cyberangriffs. Kriminelle sollen rund 1,8 TByte an Daten erbeutet haben - sensible Kundeninformationen sollen sich darunter allerdings nicht befinden.
Das Schweizer Peripherieunternehmen Logitech ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Dies bestätigte der primär für Mäuse und Tastaturen bekannte Hersteller in einer Pressemitteilung auf der offiziellen Webseite. Die gute Nachricht zuerst: Logitech "geht nicht davon aus, dass sich sensible persönliche Informationen wie Personalausweisnummern oder Kreditkartendaten im betroffenen IT-System befanden".
"Clop" als mutmaßliche Verantwortliche
Wie das Unternehmen weiter ausführt, gibt es zumindest eine ungefähre Idee, wie die Angreifer an die Daten gelangen konnten. So sei Logitech der Überzeugung, dass eine Zero-Day-Schwachstelle in einem Programm eines Drittanbieters ausfindig gemacht und ausgenutzt wurde. Bei diesem Programm dürfte es sich um eine Sicherheitslücke der Oracle-E-Business-Suite handeln, die unter der Kennung CVE-2025-61882 geführt wird und laut den Oracle-Entwicklern inzwischen behoben wurde.
Diese Sicherheitslücke wurde in den vergangenen Monaten wohl auch immer öfter als Einfallstor für Cyberattacken auf größere Unternehmen genutzt. Dies berichtet das Portal Bleeping Computer unter Berufung auf mehrere solcher Meldungen, die etwa die Harvard-Universität oder die Washington Post betrafen.
Auch die Hackergruppe selbst soll - wenngleich Logitech keine offiziellen Namen nennt - bereits feststehen. Bleeping Computer zufolge soll es sich hierbei um "Clop" handeln, die in den vergangenen Jahren mehrere solcher Angriffe durchgeführt haben. Darauf deutet auch eine Art "Bekennerschreiben" hin, denn die Gruppe unbekannten Ursprungs hat laut Bleeping Computer Logitech jüngst zu einer Liste an durchgeführten Attacken hinzugefügt. Hier findet sich auch das mutmaßliche Ausmaß des Datendiebstahls wieder: Rund 1,8 TByte an Logitech-Daten sollen in die Hände der Hacker gefallen sein.
Logitech selbst hat neben der eingangs erwähnten Sicherheit sensibler Kundendaten in diesem Kontext wohl wenig Grund zur Beunruhigung. Der Vorfall soll keinen Einfluss auf das operative Geschäft des Unternehmens haben; die entstandene Schadenssumme soll indes durch eine Cyberversicherung beglichen werden.
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einfach, weils geht... was weiß ich...
Warum wohl wird ein Unternehmen "angegriffen"?
Aus Nächstenliebe?
Verstanden?
Verstanden?