6-Milliarden-Euro-Deal: Intel kauft McAfee - Update
Es sind die großen, überraschenden Deals, die in der IT-Branche für Aufsehen sorgen: Intel übernimmt den Anti-Viren-Spezialisten McAfee für umgerechnet rund 6 Milliarden Euro. Die US-Handelskommision hat den Deal abgesegnet. Das Urteil der entsprechenden EU-Kommission steht noch aus.
Update vom 23.12.2010: US-Regierung segnet den Deal ab, Urteil der EU steht aus
Die US-Amerikanische Handelskommission "Federal Trade Commission" hat die geplante Intel-McAfee-Transaktion überprüft und abgesegnet. Man arbeite weiter mit dem Stab der entsprechenden europäischen Kommission, heißt es in der Meldung von Kevin Sellers, dem Vize-Präsidenten der Investor Relations von Intel.
Quelle: Intel
Original Artikel vom 19.08.2010: 6-Milliarden-Euro-Deal: Intel kauft McAfee
Intel, weltweit größter Chiphersteller, übernimmt den Anti-Viren-Spezialisten McAfee für knapp acht Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 6 Milliarden Euro). Pro Aktie bezahlt Intel 48 US-Dollar in bar, was 60 Prozent über Kurs ist. Der Chiphersteller geht nun davon aus, dass die Übernahme auch das Nettoergebnis am Ende des Jahres leicht negativ beeinflussen kann, was bei einem solchen Deal aber kaum verwundern würde. Bleibt die Frage, warum ein Hardware-Unternehmen ein Software-Unternehmen in diesem großen Maßstab übernimmt.
Intel will seine Sicherheitssparte ausbauen, heißt es. Zudem scheint Intel auch den Kurs etwas ändern zu wollen: "Offenbar will Intel weg von der Hardware und hin zur Dienstleistung", sagte Vijay Rakesh von Sterne Agee in Chicago. Man sei gespannt, wie sich dies entwickle. McAfee wurde 1987 gegründet und ist die Nummer 2 im IT-Sicherheitsgeschäft nach Symantec. McAfee sitzt in Santa Clara, also dort, wo auch die Hardware-Industrie zuhause ist.
Im April erlangte McAfee ungewollte Berühmtheit, als man eine fehlerhafte Virendefinition einspielte und so massenhaft Rechner mit Windows XP SP3 ins Nirvana schickte. Auch die Redaktion von PC Games Hardware war damals betroffen.
Quelle: Reuters

Kann eigentlich nur daran liegen, dass McAfee ein Know How hat, das Intel unbedingt haben will.
Vielleicht gibts irgendwann CPUs und Chipsätze, die eine integrierte Firewall haben, mal abwarten.
Kapitalismus führt erst zur Aristokratie, wo die ganz fetten Unternehmen dann mitregieren können. Dann überlebt am Ende die stärkste Firma. Die kann dann so ziemlich alles an Preisen etc. bestimmen. Jaja, bla, Kartellamt, aber meint ihr, das führt zu irgendwas? Meint ihr, irgendein Chiphersteller schaffts mal eben, neu einzusteigen? Die Entwicklung der letzten 30 Jahre in der Chipherstellung mal eben in ein paar Jahren erfolgreich in einen Chip zu bringen, der mnit der Konkurrenz mithalten kann? Ich bezweifel es. Am Ende bleibt einer übrig, und dann ists aus.
Im übrigen gibt es keine Alternativen zur Marktwirtschaft. Nicht das das System perfekt wäre aber es ist das Gerechteste und einzig brauchbar funktionierende.
Kapitalismus führt erst zur Aristokratie, wo die ganz fetten Unternehmen dann mitregieren können. Dann überlebt am Ende die stärkste Firma. Die kann dann so ziemlich alles an Preisen etc. bestimmen. Jaja, bla, Kartellamt, aber meint ihr, das führt zu irgendwas? Meint ihr, irgendein Chiphersteller schaffts mal eben, neu einzusteigen? Die Entwicklung der letzten 30 Jahre in der Chipherstellung mal eben in ein paar Jahren erfolgreich in einen Chip zu bringen, der mnit der Konkurrenz mithalten kann? Ich bezweifel es. Am Ende bleibt einer übrig, und dann ists aus.
Der Staat hat sich rauszuhalten wenn ein Unternehmen den Bach runtergeht und ebenso rauszuhalten wenn ein Unternehmen sehr erfolgreich wird. Alles andere ist mit gesundem Rechtsempfinden nicht zu vereinbaren.
Aber ich denke, internationale Grosskonzerne sollten zum Wohle der Menschheit zumindest Teil-Enteignet werden. Vielleicht in Nationale Firmen aufspalten und Fusionen verbieten.
Der Staat hat sich rauszuhalten wenn ein Unternehmen den Bach runtergeht und ebenso rauszuhalten wenn ein Unternehmen sehr erfolgreich wird. Alles andere ist mit gesundem Rechtsempfinden nicht zu vereinbaren.