Total War Shogun 2 Fall of the Samurai im Technik-Check: Grafikkarten- und Prozessor-Benchmarks

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Shogun 2 Fall of the Samurai bietet nicht nur viele inhaltliche Verbesserungen und Neuerungen. Auch an der Leistung des Grafik-Motors hat Entwickler Creative Assembly noch einmal geschraubt. Wie sich die verschönerte Optik auf die Hardware-Anforderungen auswirkt, haben wir mit Grafikkarten- und Prozessor-Benchmarks überprüft.

Zunächst einmal hat der englische Strategie-Experte Creative Assembly der Übersichtskarte viele visuelle Aufwertungen spendiert. Dort sind neue Shader- und Partikel-Effekte, beispielsweise Rauch, der aus den Schornsteinen der Industrieanlagen aufsteigt, zu bewundern. Dazu kommen eine größere Höhenkarte (Height Map), welche die Höhendarstellung der Berge realistisch erscheinen lässt, sowie neue Ambient-Effekte. Zusätzlich bekommt der Stratege nun sich rasch entwickelnde Metropolen zu Gesicht, in deren Zentrum Rauchwolken schweben sowie Fabrikschlote in die Höhe wachsen. Ebenfalls neu ist die Darstellung der Eisenbahnlinien. Dabei setzt auch Fall of the Samurai nach wie vor auf die DX11-Grafikschnittstelle und nutzt die technischen Vorteil der API unter anderem beim Rendern der Schatten, des Ambient Occlusion, der Tessellation und des Deph of Field.

Doch nicht nur die Anforderungen an die Grafikkarte sind gestiegen. Geschosse von Kanonen, die in Feuerbällen explodieren oder die Wasser beim Einschlag meterhoch aufspritzen lassen, sinkende und in Flammen stehen Torpedoboote sowie die doppelte Anzahl an zu animierenden Pixelsoldaten fordern auch ihren vom Prozessor ihren Tribut. Shogun 2 nutze hier kaum mehr als zwei Kerne moderner Multicore-CPUs, präsentiert sich das eigenständig lauffähige Add-On hier mehrkernfreundlicher? Das wollen wir mithilfe unserer Benchmarks genauso beantworten wie die Frage welche Performance Sie von der aktuellen Nvidia- und AMD-3D-Beschleuniger zu erwarten haben.

Hoher Takt als Leistungsgarant
Für unserer CPU-Benchmarks nutzten bewusst die Intro-Sequenz der Belagerung von Schloss Osaka 2. Februar 1868 (historische Schlacht), da dort sehr viele animierte Einheiten zu sehen sind, was sehr viel Prozessor-Rechenleistung erfordert. Wie die Messungen demonstrieren, tut sich auch die Hintergrund-Technik von Fall of the Samurai schwer damit, mehr als zwei CPU-Kerne in eine höhere Performance umzusetzen. So steigt die Fps-Leistung bei Core i5-2500K und beim Phenom II X6 1100T nur um 7 Prozent, respektive 16 Prozent, wenn alle vier statt nur zwei der Rechenwerke der Prozessoren im Einsatz sind. Im Gegenzug bleibt beim Phenom II X6 1100T, die Gesamtleistung gleich, egal ob nur vier oder sechs CPU-Kerne aktiv sind.

Viel wichtiger für die Performance ist MHz-Leistung des zum Einsatz kommenden Prozessors. So legt der Core i5 bei Übertaktung von 3,3 auf 4,4 Gigahertz noch einmal um 5 Prozent an Leistung (wird abr durch die Grafikkarte gebremst!). Generell scheint der Titel der Intel-CPU gut zu liegen, den die Fps-Leistunng fällt im Vergleich mit AMDs Sechskerner bei gleichem Takt um 5 Bilder pro Sekunde höher aus. Kurios: selbst mit nur einem Kern produziert unser Testduo aus GTX 580 und Core i5-2500K noch 21 Fps - vermutlich schaltet der Prozessor in den Turbo-Modus und läuft dann mit einem höheren Takt von 3,8 GHz.

Shogun 2: CPU-Benches

Glatte Kanten und Full-HD-Optik nur mit der Oberklasse
Solange Ihnen bei der strategischen Planung auf der Strategie- und dem Kommandieren ihrer Einheiten oder Steuern Ihrer Schiffe auf der Kampagnenkarte die MLAA-Kantenglättung sowie eine Auflösung von 1.680 x 1050 genügt, können Sie Fall of the Samurai mit einer Karte der gehobenen Mittelklasse, etwa der GTX 560 Ti oder HD 6870, die DX11-Optik ohne Detailreduktion genießen. Bei weniger leistungsstarken Nvidia-Modellen wie der GTX 560, GTX 460 oder GTS 450 kommen Sie um eine Abschalten des einen oder anderen Details nicht herum.

Soll der Shogun-2-Semi-Nachfolger jedoch in einer Full-HD-Auflösung inklusive der hochwertigen 4x MSAA-Kantenglättung über Ihren Monitor flimmern, reicht selbst die Renderleistung einer GTX 570, HD 6970 oder HD 7870 nicht mehr für eine durchschnittliche und in unseren Spielbarkeitsgrenzen als "flüssig spielbar" gekennzeichnete Gesamtleistung von 30 Fps. Selbst die GTX 580 kommt hier mit 28 Fps nicht über dieses Limit und zieht sogar nur mit der schon etwas älteren HD 5870 gleich. Lediglich die neuen AMD Flagschiffe HD 7970 und HD 7950 überschreiten diese Grenze - letztgenannte Karte aber auch nur ganz knapp. So stellt auch des Add-on sehr hohe Anforderungen an die Grafikhardware.

Das Technik-Fazit
Die Ladezeiten konnte Creative Assembly wie versprochen zwar etwas verringern, bei der Mehrkernoptimierung hat sich aber nichts getan, hier liegt auf jeden Fall noch Potenzial brach, denn im Grunde genommen reicht nach wie vor ein Zweikerner mit hoher Megahertz-Leistung. Die Anforderungen an die Grafikkarte sind bei Fall of the Samurai noch etwas gestiegen. Wer hier das Optimum möchte muss zum High-End-Segment von Nvidia oder AMD greifen.

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BigBubby Lötkolbengott/-göttin
        Dann habe ich das
        Zitat
        Mal davon abgesehen sieht das Spiel nicht sonderlich gut aus, wenn es mit Shogun 2 zu vergleichen ist
        falsch verstanden.
      • Von BigBubby Lötkolbengott/-göttin
        Dann habe ich das
        Zitat
        Mal davon abgesehen sieht das Spiel nicht sonderlich gut aus, wenn es mit Shogun 2 zu vergleichen ist
        falsch verstanden.
      • Von megaapfel PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von BigBubby
        Außerdem läuft es mit anpassungen auf vielen Systemen sehr gut und wie du auf die Idee kommst, es sieht schlechter aus als Shogun 2, komme ich noch nicht drauf. Man könnte fast meinen du willst nur trollen.
        Ich hab doch gar nicht gesagt, dass Fall of the Samurai schlechter aussehen würde
        Mit vergleichbar meine ich, dass es ungefähr auf demselben Level ist, also nicht viel besser aussieht, aber das ist nur Spekulation. Vielleicht sieht es ja auch ohne AA total super aus
      • Von BigBubby Lötkolbengott/-göttin
        Stimmt da war was. Danke für die Gedankenstütze.
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Ein Core 2 ist pro Takt und Kern in etwa auf dem Level eines Phenom II - so wie üblich.
      • Von BigBubby Lötkolbengott/-göttin
        Megaapfel, die Strategiefreak spielen das nicht, da zu leicht

        Außerdem läuft es mit anpassungen auf vielen Systemen sehr gut und wie du auf die Idee kommst, es sieht schlechter aus als Shogun 2, komme ich noch nicht drauf. Man könnte fast meinen du willst nur trollen.

        Übrigens hatte ich in keiner Schlacht bei Shogun2 selbst Probleme mit der Performance, wenn es nicht gerade in mehrfacher geschwindigkeit läuft und ich habe zwar eine aktuelle Graka aber auch nicht mehr den schnellsten CPU.
        @Marc, auf welchem Posten stehe eigentlich die guten alten C2Q?
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