Shadow of the Tomb Raider: Raytracing-Benchmarks
Nachdem wir die Raytracing-Technik in Shadow of the Tomb Raider erläutert haben, geht es mit Benchmarks nun ans Eingemachte. Wie gut schneiden die RTX-Grafikkarten ab?
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Shadow of the Tomb Raider mit RTX: Benchmarks
Was kostet Raytracing in Shadow of the Tomb Raider? Auch das haben wir geprüft. Fünf RTX-Grafikkarten mit jeweils vier Raytracing-Einstellungen in vier Auflösungen haben SotTR erneut durchlaufen. Neben jeweils werkseitig übertakteten Varianten der Geforce RTX 2080 Ti, 2080, 2070 und 2060 haben wir auch eine manuell ausgereizte Titan RTX mitaufgenommen. Sie zeigt als Spitze des derzeit Machbaren auf, was bestenfalls möglich ist. Abseits von Raytracing maximieren wir alle weiteren Grafikdetails. Als Benchmarksequenz kommt unsere bewährte Szene im Dorf Kuwaq Yaku zum Einsatz, als Grafiktreiber der ofenfrische Geforce 419.67 WHQL.
Beachten Sie bitte, dass aus Übersichtsgründen nur eine der fünf Grafikkarten standardmäßig eingeblendet ist. Direkt über den Balken links wechseln Sie die Auflösung. Rechts daneben können Sie Grafikkarten ab- oder dazuwählen. Weitere Informationen zu den dynamisch konfigurierbaren PCGH-Benchmarks erfahren Sie im eingebetteten Video.
Wissenswert im Angesicht dieser Werte ist, dass die RT-Schatten stets unterschiedlich heftig ins Kontor schlagen. Der Einfluss auf die Bildrate deckt sich mit dem optischen: Je mehr hübsche Schatten, desto geringer die Fps. Während die "Mittel"-Stufe getrost unter den Tisch fallen kann, beginnt das wahre Spiel mit der RT-Qualitätsstufe "Hoch", denn diese stellt bei unserer weitgehend schattigen Testszene hohe Ansprüche an die RTX-Grafikkarte.
Full High Definition alias 1080p ist nur das Vorspiel. Die schnellsten Modelle im Test rangieren trotz vorbildlicher Nutzung von DirectX 12 im partiellen CPU-Limit und brechen durch Raytracing daher nur moderat ein. Je nach Modell beträgt der Einbruch von "Aus" auf "Hoch" 34 bis 41 Prozent. Von "Aus" auf "Ultra" verlieren die Grafikkarten schließlich 39 bis 47 Prozent ihrer Fps. Die größten Einbrüche sind bei den kleinsten RTX-Modellen zu verzeichnen, speziell die Geforce RTX 2060 muss Federn lassen. Der Effekt verstärkt sich mit steigender Pixelzahl, denn bei Raytracing handelt es sich um Pro-Pixel-Berechnungen. In Ultra HD hat schließlich jedes aktuelle RTX-Modell stark zu kämpfen, selbst die bis über beide Ohren übertaktete Titan RTX. Der Fps-Einbruch von "Aus" auf "Hoch" beträgt in Ultra HD circa 40 Prozent. Von "Aus" auf "Ultra" gehen sogar bis zu 47 Prozent verloren - mit anderen Worten: die Hälfte. Wenig überraschend erzielt die Titan RTX OC das beste Ergebnis, sie verliert in UHD mit maximaler RT-Qualität schlimmstenfalls 40 Prozent ihrer Fps.
Blenden Sie abschließend doch mal schrittweise alle Modelle mit derselben Qualitätsstufe ein und schalten Sie zwischen den Auflösungen hin und her. Die stark divergierenden Machtverhältnisse zwischen den Modellen mit steigender Auflösung sind durchaus pikant. In Full HD ist die Welt noch in Ordnung, die Stufen von einem auf das nächstgrößere Modell wirken vertraut und "korrekt".
Schauen Sie sich nun ausschließlich die Werte mit "RT ultra" an. Ab Ultrawide-Quad-HD und erst recht in Ultra HD klappen die mit 8 und 6 GiByte bestückten Modelle zusammen. Hier spielt die Kapazität des Grafikspeichers zweifellos eine Rolle, sodass erst die mit 11 GiByte bestückte Geforce RTX 2080 Ti halbwegs spielbare Bildraten erzielt. Noch etwas angenehmer wird es mit der übertakteten Titan RTX, deren 24 GiByte helfen dabei jedoch nicht.

Kann man sich sparen in dem Titel. Mehr als ein PR Gag ist das nicht.
Sonst würde da was über 95% stehen.
Merke davon aber nix.. !?!?
Kein Ruckeln, kein Zerren, kein Flackern,
70+ Freesync-FPS (mehr gibt der Schirm nicht her)
Ok, besten Dank für den Hinweis.
Muss dann wohl wirklich mal die Plattform erneuern.
ist auch nicht dringend.
Aber was bedeutet "GPU-gebunden"?
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Auf dem Screenshot, war es ein ordentliches CPU-Limit.
Sonst würde da was über 95% stehen.
ist auch nicht dringend.
Aber was bedeutet "GPU-gebunden"?
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Nein, eigentlich ist nur Ultra interessant.