Narwal Freo Z10 Ultra: Saugroboter-Neuheit mit Doppel-Kamera und KI im Test
Gute, ehrliche und unabhängig recherchierte Angebote. Mehr Infos
Der Narwal Freo Z10 Ultra ist ein neuer High-End-Saugroboter, der mit einem fortschrittlichen System zur Navigation und Hinderniserkennung sowie starkem Funktionsumfang glänzen möchte. Wir haben den Roboter getestet.
Auf dieser Seite
- 1 Erster Eindruck und Einrichtung
- 2 Inbetriebnahme und Bedienung
- 3 Steuerungsoptionen
- 4 Kartierung und Funktionen
- 5 Saugtest
- 6 Wischtest
- 7 Extras
- 8 Datenschutz
- 9 Wartung und Folgekosten
- 10 Fazit: Starker Putzroboter für die alltägliche Bodenreinigung
- 11 Jetzt mit Boni im Wert von 579,98 Euro und verlängerter Garantie zuschlagen
- 12 Noch mehr sparen mit dem PCGH-Schnäppchen-Newsletter
- 13 Die besten Angebote im Überblick - täglich neue Deals
Der Narwal Freo Z10 Ultra soll laut Hersteller ein echter Alleskönner im Haushalt sein. Der Saugroboter kann sowohl saugen als auch wischen und dabei Reinigungsentscheidungen in Echtzeit treffen. Er verfügt über rotierende Wischmopps, eine automatische Trocken-Nass-Trennung, eine maximale Saugleistung von 18.000 Pa sowie ein adaptives Reinigungssystem mit lernfähiger KI.
Narwal bewirbt das Gerät als den weltweit ersten Saugroboter mit Doppel-KI-Chips und Doppel-RGB-Kameras, die mithilfe fortschrittlicher AI-Vision-Algorithmen über 200 Objekte in Echtzeit erkennen und Hindernisse mit bis zu fünf Millimetern Präzision umfahren sollen. Jede Kamera arbeitet mit einer Auflösung von 1200p HD und einem Ultraweitwinkel von 136 Grad, was die dreidimensionale Raumwahrnehmung deutlich verbessern soll, selbst in komplexen Wohnumgebungen.
Die Absaugstation ist multifunktional aufgebaut. Sie reinigt die Mopps mit elektrolysiertem Wasser, erhitzt bei Bedarf auf bis zu 75 Grad Celsius und übernimmt auch das Trocknen. So soll ein nahezu wartungsfreier Betrieb ermöglicht werden. Zusätzlich bietet das System einen KI-Modus, der alle Reinigungseinstellungen auf Basis von Verschmutzungsgrad, Haustierverhalten oder Oberflächentyp automatisch anpassen soll.
Auf dem Papier klingt alles sehr überzeugend. Ob der smarte Haushaltshelfer wirklich halten kann, was der Hersteller verspricht, haben wir uns im Alltagstest genauer angeschaut.
Erster Eindruck und Einrichtung
Quelle: PCGH
Die Absaugstation des Narwal Freo Z10 Ultra sieht edel aus, ist aber nicht gerade leicht oder kompakt.
Die grau-silbrig schimmernde Oberfläche von Saugroboter und Absaugstation wirkt sehr elegant. Die Verarbeitung erscheint absolut hochwertig. Es gibt keine unsauberen Spaltmaße, nichts knarzt oder wackelt. Die Abdeckungen der Saugstation und des Roboters werden mit Magneten befestigt, was den Vorteil bietet, dass sie sich einfach lösen und wieder anbringen lassen, ohne dabei schnell zu verschleißen. Die Absaugstation ist recht schwer, zur besseren Handhabung besitzt sie seitlich integrierte Griffmulden.
Vor der Inbetriebnahme sind einige Vorbereitungen notwendig. Diese lassen sich dank der leicht verständlichen und bebilderten Anleitung ohne größere Mühe erledigen. Zunächst bringen wird die Seitenbürsten am Roboter an, danach setzen wir das Reinigungsblech in die Absaugstation ein. Für den Standort der Absaugstation empfiehlt der Hersteller links und rechts einen Abstand von jeweils 30 Zentimetern sowie nach vorn einen Abstand von 45 Zentimetern. Nur so soll der Roboter problemlos ein- und ausfahren können. Ist ein geeigneter Platz gefunden, kann die Absaugstation final aufgestellt werden.
Hinter der frontalen Abdeckung der Reinigungsstation befindet sich ein Fach, in dem der Staubbeutel eingesetzt wird, sowie ein weiteres Fach für das Bodenreinigungsmittel. In unserem Fall war bereits ein Staubbeutel installiert, und der Behälter mit dem Reinigungsmittel ließ sich problemlos einsetzen. Nun müssen nur noch der befüllte Frischwassertank und der Tank für das Schmutzwasser in die Station gesetzt werden.
Inbetriebnahme und Bedienung
Für die Installation der zugehörigen Smartphone-App befindet sich auf der Schnellstartanleitung ein QR-Code, der uns direkt zur passenden App "Narwal Freo" im Google Play Store führt. Die Nutzung der App erfordert die Zustimmung zu den Datenschutzbedingungen sowie einen Benutzeraccount.
Die Kopplung der App mit dem Roboter funktioniert problemlos über einen QR-Code, der sich unter der Abdeckhaube befindet. Dieser wird einfach mit der Smartphone-Kamera gescannt und in der Folge wird die Verbindung zwischen Smartphone und Roboter hergestellt.
Steuerungsoptionen
Während unseres Tests haben wir den Saugroboter vornehmlich mit der Narwal-App bedient. Diese steht sowohl für Android- als auch iOS-Geräte zur Verfügung. Sie bietet nach einer kurzen Eingewöhnung ein unkompliziertes Nutzungserlebnis, doch ist der Aufbau nicht immer ganz nachvollziehbar. Um zu den Karten und weiteren Konfigurationen zu kommen, muss man etwa erst auf das Abbild des Saugroboters im Home-Bildschirm tippen - ein Schritt, der nicht unbedingt ersichtlich ist. Findet man sich erst einmal zurecht, kann man aber problemlos verschiedene Schnellbefehle erstellen, unterschiedliche Reinigungspläne für verschiedene Tage und Uhrzeiten festlegen, erstellte Karten verwalten und Reinigungsstatistiken einsehen.
Via Amazon Alexa und Google Assistant lässt sich der Saugroboter auch per Sprachbefehl steuern. Die Verknüpfung mit Google Home klappt problemlos. In der Narwal-App wird eine Anleitung angezeigt, die reibungslos funktioniert. Bei der Verbindung mit Amazon Alexa treten hingegen Schwierigkeiten auf. Nachdem wir die E-Mail-Adresse bestätigt haben, landen wir immer wieder auf einer Seite mit einer Fehlermeldung. Erst als wir die Alexa-App direkt öffnen und den Narwal-Skill manuell suchen, gelingt die Verknüpfung mit dem Sprachassistenten. Mit kompatiblen Geräten wie intelligenten Lautsprechern oder Smartphones ist es dann sowohl über Alexa als auch Google Assistant möglich, den Putzvorgang per Sprachbefehl zu starten oder zu beenden. Das funktionierte in der Praxis problemlos.
Der ebenfalls vom Hersteller beworbene integrierte Sprachassistent "HeyNawa" ließ sich im Test hingegen nicht finden. Weder im Menü der App noch über die interne Suchfunktion tauchte eine entsprechende Einstellmöglichkeit auf. Zwar klingt die Idee eines direkten, geräteinternen Assistenten vielversprechend - etwa zur Steuerung ohne Alexa oder Google - in der Praxis war "HeyNawa" jedoch zum Testzeitpunkt nicht verfügbar. Möglicherweise handelt es sich um eine Funktion, die in einem künftigen Update nachgereicht wird. Bis dahin bleiben Alexa und Google Assistant die einzigen nutzbaren Sprachschnittstellen.
Abseits von App und Sprachsteuerung kann die Reinigung auch über die Station gesteuert werden. Diese bietet Schaltflächen zum Starten der Reinigung oder zur Selbstreinigung des Roboters. Die vielseitigsten Steuerungsoptionen bietet aber die App.
Kartierung und Funktionen
Bevor die Reinigung beginnt, muss der Roboter die Wohnung kartieren. Dies geschieht automatisch und erfreulich zuverlässig. Damit alle Bereiche erfasst werden, sollte man vorab den Boden von Hindernissen befreien und Türen öffnen, damit der Narwal Freo Z10 Ultra auch dahinter liegende Räume kartieren kann.
Quelle: PCGH
Die Dual-Kamera soll es dem Saugroboter ermöglichen, Hindernisse zu erkennen und präzise zu navigieren.
Der Roboter erkennt einige Möbelstücke und trägt sie auf der Karte ein. Dies funktioniert mal besser, mal schlechter. Im Wohnzimmer wurde beispielsweise das Sofa erkannt, aber als Bett eingetragen. Wahrscheinlich hat er das Wohnzimmer deshalb als Hauptschlafzimmer markiert. Im tatsächlichen Schlafzimmer erkannte der Roboter das Bett korrekt, der Raum wurde jedoch als Zweitschlafzimmer benannt. Die Bezeichnungen lassen sich anpassen, sodass dieser Umstand kein echter Nachteil ist.
Andere Möbel wie Schränke, Tische oder Stühle wurden nicht automatisch in die Karte eingetragen. Immerhin können sie manuell zur Karte hinzugefügt werden. Sehr gut gelungen ist hingegen die Erkennung von Kabeln, Hindernissen wie Tischbeinen oder herumliegenden Textilien.
Der Smart Pet Modus sorgt dafür, dass der Roboter Tierbereiche erkennt, dort intensiver reinigt und diese Informationen für spätere Reinigungspläne speichert. Außerdem kann eine Sicherung aktiviert werden, die verhindert, dass der Reinigungsvorgang gestoppt wird, sollte das Tier eine Taste betätigen. Der Futterbereich unserer Katze wurde korrekt erkannt und automatisch auf der Karte markiert. Dabei wurde uns vorgeschlagen, in diesem Bereich die Reinigungsleistung zu erhöhen.
Kleinere Hindernisse wie Teppiche oder Türschwellen überwindet der Roboter dank seiner Kletterfunktion - er kann Erhebungen bis zu 2 cm überwinden. Treppen erkennt er zuverlässig und umfährt sie. Wer in einer Wohnung ohne Treppen lebt, kann die Treppenerkennung deaktivieren. Das soll die Fähigkeit des Roboters verbessern, kleinere Hindernisse zu überwinden.
Der Roboter kann bis zu vier Karten speichern. Damit eignet er sich auch für den Einsatz in mehrstöckigen Häusern. Nutzer haben die Wahl, ob die gesamte Wohnung oder nur bestimmte Räume gereinigt werden sollen. Ebenso kann eingestellt werden, ob der Roboter zuerst saugt und dann wischt, nur saugt, nur wischt oder in umgekehrter Reihenfolge arbeitet.
Vor dem Start eines Reinigungsvorgangs empfiehlt es sich, die Reinigungseinstellungen zu überprüfen. Hier lassen sich für Saugen und Wischen sowohl die Anzahl der Reinigungszyklen als auch der Reinigungsgrad anpassen. Die Saugkraft kann in vier Stufen geregelt werden, beim Wischen stehen drei Feuchtigkeitsstufen zur Auswahl.
Wer sich nicht mit den zahlreichen Einstellmöglichkeiten beschäftigen möchte, kann den Freo-Modus aktivieren. In diesem Modus soll der Roboter mithilfe von künstlicher Intelligenz automatisch die Verschmutzung analysieren und die Reinigungsstrategie selbstständig anpassen können.
Saugtest
Zunächst machen wir uns ein Bild von der Saugleistung. Wir nutzen den Freo-Modus und verteilen vorher ungekochten Reis und Mehl auf dem Boden, um zu überprüfen, ob der Roboter seine Saugkraft automatisch anpasst und wie effizient er arbeitet. Die Teststreuung erfolgt sowohl auf größeren Flächen als auch entlang von Raumkanten, um die Effektivität der Kantenreinigung zu bewerten. Nach dem Start des Saugvorgangs fällt positiv auf, dass der Roboter gut navigiert und selbst verwinkelte Bereiche unter Tischen und zwischen Stühlen erreicht. Auch durch enge Passagen bewegt sich der Freo Z10 Ultra ohne Probleme. Positiv fällt auch die moderate Betriebslautstärke auf, was den Einsatz während der Anwesenheit deutlich angenehmer macht.
Der Roboter schafft es mühelos, auch gröbere und schwerere Kleinteile wie Reis aufzunehmen. Dennoch bleibt die Reinigungsleistung zunächst hinter unseren Erwartungen zurück. Als er zur Absaugstation zurückkehrt, befinden sich noch deutliche Verschmutzungen auf dem Boden. Im zweiten Durchgang deaktivieren wir den Freo-Modus und stellen Saugzyklus, Saugkraft und Sorgfältigkeitsgrad jeweils auf die höchste Stufe. Tatsächlich verbessert sich die Reinigungsleistung deutlich.
Während der Freo Z10 Ultra beim ersten Durchgang noch angenehm leise arbeitete, ist er nun hörbar lauter. Das liegt an der erhöhten Saugkraft. Dafür ist das Reinigungsergebnis nun deutlich überzeugender. Offenbar hatte der Roboter bei der ersten Fahrt die stark verschmutzten Bereiche nicht richtig erkannt. Diesmal wurde wesentlich gründlicher gesaugt. Mehl bleibt kaum noch zurück, vereinzelt entdecken wir noch einige Reiskörner. Dennoch zeigt sich, dass die Kantenreinigung nicht durchgehend zuverlässig funktioniert. Während an einer Schrankkante eine Mehlspur vollständig entfernt wurde, ließ der Roboter an einer anderen Kante mehrere Reiskörner unbeachtet liegen und fuhr wiederholt daran vorbei.
Das ist schade, denn eigentlich navigiert der Roboter sehr präzise. Gerade deshalb sollte eine zuverlässige Reinigung entlang der Kanten möglich sein. In den Einstellungen finden wir eine Funktion, mit der sich die Kantenreinigung optimieren lässt. Diese sorgt dafür, dass der Roboter eine leichte Wackelbewegung an Kanten ausführt, um die Flächenabdeckung zu verbessern. Wir aktivieren diese Option und wagen einen weiteren Versuch. Diesmal gelingt es dem Roboter, die Kante vollständig zu säubern.
Die Reinigungsleistung, die anfangs enttäuschte, zeigt sich nach Anpassung der Einstellungen deutlich verbessert. Bei starken Verschmutzungen ist es ratsam, Saugzyklus, Saugkraft und Reinigungsintensität manuell auf die höchste Stufe zu setzen.
Quelle: PCGH
Insbesondere beim Saugen macht der Narwal Freo Z10 Ultra eine gute Figur.
Abseits unseres Testszenarios, in dem wir absichtlich größere Mengen Reis und Mehl auf dem Boden verteilten, zeigt sich im alltäglichen Gebrauch ein anderes Bild. Bei typischen Verschmutzungen wie Staub, Krümeln und Tierhaaren arbeitet der Roboter auch im Freo-Modus sehr zuverlässig. Nach der Reinigung bleibt kein sichtbarer Schmutz zurück.
Das bisherige Saugverhalten konnten wir auf glattem Laminatboden und Fliesen beobachten. Nun wollen wir wissen, wie der Roboter mit Teppichböden umgeht. Der Hersteller empfiehlt den Einsatz auf kurzflorigen Teppichen mit einer Höhe bis zu sieben Millimetern. In diesem Fall erhöht der Roboter die Saugleistung automatisch. Bei langflorigen Teppichen über sieben Millimeter kann in den Einstellungen festgelegt werden, ob diese umfahren oder überquert werden sollen. Letzteres ist besonders sinnvoll bei Teppichen, die sich im Bereich von Türdurchgängen befinden. Während der Teppichreinigung hebt der Roboter die Wischmopps um zwölf Millimeter an, damit der Teppich nicht verschmutzt wird. Die Einstellungen funktionieren auch tadellos. In unserem Test erkannte der Roboter einen nachträglich platzierten Teppich, trug diesen in der Karte ein und überquerte ihn gemäß unseren ausgewählten Einstellungen. Für die Reinigung kurzfloriger Fußmatten schaltete er in den Turbomodus - ganz so, wie wir es eingestellt hatten.
Auch das vom Hersteller beworbene Tangle-Free-System konnte in unserem Test überzeugen. Der Freo Z10 Ultra nutzt eine schwebend gelagerte Hauptbürste in Kombination mit dynamischen Anti-Tangle-Seitenbürsten, die Haare aktiv aufnehmen und gezielt in den Staubbehälter befördern sollen. Tatsächlich blieb die Bürstenrolle über den gesamten Testzeitraum hinweg frei von Haarverwicklungen - weder menschliche Haare noch Tierhaare wickelten sich um die Rolle oder mussten manuell entfernt werden. Gerade in Haushalten mit langhaarigen Bewohnern oder Tieren ist das eine spürbare Erleichterung im Alltag.
Wischtest
Jetzt steht der Wischtest an. Der Freo Z10 Ultra verfügt über Mopps, die mit einem konstanten Abwärtsdruck von 8N auf den Boden gepresst werden und mit bis zu 180 Umdrehungen pro Minute rotieren. Damit sollen sie für eine gründliche Reinigung sorgen. Ein Wassertank im Saugroboter ist nicht integriert. Die Mops werden in der Reinigungsstation befeuchtet. Zuvor wird das Wasser in der Reinigungsstation elektrolysiert. Dadurch soll sich die Oberflächenspannung des Wassers verringern, sodass sich Öle und Fette besser lösen lassen. Außerdem soll so die Bildung von Keimen verhindert werden. Auch Reinigungsmittel wird dem Wasser beigegeben, sofern ein entsprechendes Fläschchen eingesetzt ist.
Für unseren Test tragen wir großflächig Gewürzketchup und Butter auf den Boden auf. Der Roboter erkennt die Verschmutzung und beginnt mit der Reinigung im Freo-Modus. Während des Putzvorgangs fährt er wiederholt zur Reinigungsstation zurück, um die Mopps zu säubern, und nimmt dann seine Arbeit erneut auf. Insgesamt dauert der Vorgang etwa 45 Minuten. Trotz des hohen Aufwands bleiben Rückstände zurück. Zwar wird ein großer Teil der Verunreinigung entfernt, doch irgendwann verteilt der Roboter nur noch die verbleibenden Reste auf dem Boden.
Wir überprüfen nochmals die Produktbeschreibung, ob der Roboter tatsächlich für die Entfernung von Fettflecken vorgesehen ist. Laut Hersteller soll dies problemlos möglich sein. Wir deaktivieren erneut den Freo-Modus und stellen alle Reinigungsparameter auf das Maximum. Dies führt tatsächlich zu einem besseren Ergebnis. Nach Abschluss der Reinigung sind nur noch geringe Spuren der vorherigen Verschmutzung sichtbar.
Quelle: PCGH
Starke, fettige Verschmutzungen kann der Narwal Freo Z10 Ultra leider nicht gänzlich beseitigen. Auf dem Küchenkrepp befinden sich die Reste, die der Roboter nicht geschafft hat.
Mit weniger hartnäckigen Substanzen kommt der Roboter deutlich besser zurecht. So erkennt er Kaffee- und Limonadenflecken zuverlässig als verschüttete Flüssigkeiten und markiert sie vorübergehend auf der Karte. Dabei erhalten wir den Hinweis, dass die Reinigungsstrategie angepasst werde, um die Ausbreitung der Flüssigkeiten zu verhindern. Im weiteren Verlauf des Reinigungsvorgangs werden die Flecken dann vollständig entfernt, ohne Rückstände zu hinterlassen.
Auch beim Wischen zeigt der Roboter gerade im Alltag eine starke Leistung. Mit seinen Mopps befeuchtet er den Boden effektiv und gleichmäßig, und selbst schwer zugängliche Stellen werden in der Regel gründlich gereinigt, vorausgesetzt, sie sind für ihn erreichbar.
Extras
Neben den umfangreichen Reinigungsfunktionen bietet der Narwal Freo Z10 Ultra auch einige Zusatzfeatures, die über das übliche Maß eines Haushaltsroboters hinausgehen. So kann der Roboter während der Reinigung automatisch Fotos aufnehmen, wenn er auf Haustiere trifft. Im Test begegnete er mehrfach unserem Stubentiger und erstellte daraus ein eigenes Album. Eine nette Spielerei, die jedoch unter der eher niedrigen Bildqualität leidet.
Praktischer ist da die Möglichkeit, den Freo Z10 Ultra per App manuell fernzusteuern. Auf dem Smartphone wird das Sichtfeld des Roboters in Echtzeit angezeigt. So lässt sich gezielt ein bestimmter Bereich ansteuern, etwa um eine Stelle noch einmal zu reinigen - oder um aus der Ferne nach dem Rechten zu sehen. Das kann im Alltag hilfreich sein, etwa zur Kontrolle von Haustieren oder wenn man unterwegs ist. Zusätzlich verfügt der Freo Z10 Ultra über eine Zwei-Wege-Audiofunktion. Damit lässt sich über das Mikrofon und den Lautsprecher des Roboters direkt mit Personen kommunizieren, die sich in dessen Nähe befinden.
Datenschutz
Narwal betont, dass der Freo Z10 Ultra hohen Sicherheitsstandards entspricht. Ein speziell entwickelter Offline-Chip soll lokal die Speicherung und Verarbeitung sensibler Daten übernehmen, während die Haupt-CPU - die für Online-Funktionen zuständig ist - davon getrennt arbeite. Anwendungen, die auf die Kamera zugreifen möchten, fordern zuvor explizit eine Erlaubnis vom Nutzer an. Zudem ist das Gerät TÜV-Rheinland-zertifiziert und erfüllt laut Hersteller strenge Anforderungen an den Schutz der Privatsphäre. Für zusätzliche Sicherheit bei der Nutzung von Funktionen wie Videoanrufen oder der Smart-Home-Navigation ist ein personalisiertes Passwort erforderlich. Damit sollen unbefugte Zugriffe auf die Kamerafunktion effektiv unterbunden werden.
Wartung und Folgekosten
Quelle: PCGH
So sieht der Narwal Freo Z10 Ultra von unten aus. Bürsten und Mopps müssen mit der Zeit gewechselt werden.
Nach dem Saugvorgang entleert sich der Roboter automatisch in die Absaugstation. Zuvor wird der Schmutz getrocknet, um Keimbildung vorzubeugen. Nach dem Wischen werden die Mopps automatisch gereinigt und mit heißer Luft getrocknet. Das funktioniert tadellos und soll nicht nur dazu beitragen, über lange Zeit eine zufriedenstellende Reinigungsleistung der Mopps zu gewährleisten, sondern auch das Wachstum von Keimen und das Entstehen übler Gerüche verhindern.
Dadurch müssen sich Nutzer nur selten um die Wartung kümmern. Der 2,5-Liter-Staubbeutel soll bis zu 120 Tage durchhalten. Zudem ist es hin und wieder nötig, den Wassertank aufzufüllen und Schmutzwasser zu entsorgen.
Neben dem Staubbeutel gibt es weitere Verbrauchsmaterialien. Der Hersteller empfiehlt, den Staubbehälter, den Filter, die Seitenbürsten, die Mopps sowie die Zyklon-Rollenbürste alle drei bis sechs Monate auszutauschen. Ein Original-Zubehörset des Herstellers, das für ein Jahr ausreichen soll, schlägt mit saftigen 189,99 Euro zu Buche. Es ist aber davon auszugehen, dass es deutlich günstigere Zubehörsets von Drittanbietern geben wird. Für diese sind Kosten zwischen 20 und 35 Euro zu erwarten.
Fazit: Starker Putzroboter für die alltägliche Bodenreinigung
Für die alltägliche Reinigung bietet der Narwal Freo Z10 Ultra eine ausgezeichnete Lösung. Er reinigt effizient, arbeitet weitgehend selbstständig und erfordert nur wenig Wartungsaufwand. Schade ist aber, dass die KI-Optimierung des Reinigungsvorgangs nur unzureichend funktioniert. Bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen muss man daher selbst Hand anzulegen oder die Einstellungen gezielt optimieren. Hier ist zu hoffen, dass der Hersteller künftig mit Updates nachbessert. Auch die Folgekosten für Zubehör und Verbrauchsteile sollten vor dem Kauf berücksichtigt werden. Dies stellt allerdings kein exklusives Manko des Narwal Freo Z10 Ultra dar, sondern betrifft nahezu alle vergleichbaren Geräte.
Wer einen zuverlässigen Haushaltshelfer sucht, der im Alltag automatisch die Böden sauber hält, dürfte mit dem Narwal Freo Z10 Ultra jedoch glücklich werden.
Jetzt mit Boni im Wert von 579,98 Euro und verlängerter Garantie zuschlagen
Aktuell befindet sich der Roboter in der Launch-Phase. Wer bis 11. Mai 2025, 23:59 Uhr im Onlineshop von Narwal oder bei Amazon zuschlägt, erhält auf die unverbindliche Preisempfehlung einen Rabatt in Höhe von 200 Euro. Damit kostet der Roboter nur noch 1.099 Euro anstatt 1.299 Euro. Außerdem kann man ein 1-Jahres-Zubehörpaket im Wert von 189,99 Euro mit in den Einkaufswagen legen und bekommt dieses dann gratis. Alles zusammengerechnet kann man sich Vorteile im Wert von 389,99 Euro sichern. Außerdem hat man beim Kauf in der Launch-Phase die Möglichkeit, eine Garantieverlängerung auf drei Jahre zu beantragen.
Noch mehr sparen mit dem PCGH-Schnäppchen-Newsletter
Fast täglich versorgen wir Sie mit News zu interessanten Schnäppchen aus den Bereichen Technik, Gaming, Smart-Home und Co. Sie möchten keine Deal-News verpassen? Dann empfehlen wir Ihnen, unseren Schnäppchen-Newsletter zu abonnieren.
Die besten Angebote im Überblick - täglich neue Deals
Außer dem Saugroboter finden Sie auf unserer Angebots-Übersicht weitere spannende Rabatt-News aus den Bereichen Baumarkt und Technik. Viele Top-Angebote fassen wir zudem in unseren täglich aktualisierten Daily Deals zusammen: Grafikkarte, Mainboard, Gaming-Monitor, Gaming-Maus, Gaming-Stuhl, Festplatte, Fernseher, Spiele-Highlights und viele weitere Produkte für PC-, PS5-, Xbox- und Nintendo-Spieler von Amazon, Media Markt und Co. zu oft stark reduzierten Preisen kaufen.
