Star Wars - The Old Republic: Hands-On-Test von der E3 - episches MMO?
Bioware ist mit Star Wars - The Old Republic auf der E3 vertreten und wir hatten die Gelegenheit zu einem Hands-On-Test. Gleich vorweg der allgemeine Eindruck: Die Macht ist mit diesem Rollenspiel!
Star Wars The - Old Republic ist eines der Highlights auf der diesjährigen E3. Neben einem äußerst beeindruckenden Trailer hat Lucas Arts auch neue Screenshots im Gepäck. Robert Horn, Kollege von PC Games, konnte vor Ort einen Hands-On-Test in einer weit, weit entfernten Galaxis durchführen.
Durch die Präsentation führte Dallas Dickinson, der zunächst bereits Bekanntes präsentierte. The Old Republic wird komplett vertont sein und versprühte, wie häufig bei Star-Wars-Spielen, eine exzellente Atmosphäre. Doch kommen wir zu den auf der E3 neu vorgestellten Features: Darunter auch Schiffe, die der Spieler auf seinen Reisen nutzen kann. Gezeigt wurden zwei kleinere Modelle, die der Spieler am Start zur Verfügung hat. Für Jedis ist das die Corellian Vanguard Class, für Sith die Fury Class, auf denen man sich frei bewegen kann und die sogar über eine Crew verfügen. Dickinson verkündete, dass auch Freunde die eigenen Schiffe betreten können. Besonders spannend ist jedoch, dass die Schiffe nach eigenem Wunsch verändert und aufgewertet können. Hier bietet sich viel Spielraum, den Lucas Arts hoffentlich maximal ausreizt.
Auch die Klasse der Bounty Hunter wurde ausführlich vorgestellt, die anfangs weniger beeindruckte, aber dann - mit höherem Level - umso imposanter war. PvP-Warzones wurden nur kurz erwähnt. Darin kämpfen beide Parteien groß angelegte PvP-Kämpfe. Die erste Warzone ist auf Alderaan. Lucas Arts legt bei der Präsentation Wert darauf, dass das Spiel nicht sonderlich gut für Einzelgänger geeignet ist und so wird eine Gruppenaktion präsentiert: Trooper als Tank, Jedi Councelor als Heiler, Jedi als Nahkämpfer und Schmuggler als Fernkämpfer. Nach kleineren Scharmützeln kommt ein großer Droide, der genretypisch mit einer bestimmten Mechanik besiegt werden muss. In diesem Fall wird der Droide immer wieder von kleineren Maschinen "wiederbelebt". Jede Klasse muss dabei bestimmte Rollen einnehmen. Das sah zwar cool aus, ist aber nicht revolutionär. Gut fanden wir aber, dass die Gruppe Zwischensequenzen erleben kann.
Nach der Präsentation dürfte The Old Republic angespielt werden. Leider haben wir den Kopfgeldjäger erwischt, andere Klassen konnten wir daher nicht sehen. Das Startgebiet des Kopfgeldjägers ist Nal Hutta, das sehr rund wirkte und sehr viel Atmosphäre versprühte. Fähigkeiten, die wir nutzen konnten, waren normaler Schuss, Flammenwerfer und Raketenwerfer. Der Kopfgeldjäger basiert auf einer Kampfmechanik, bei der durch Fähigkeiten Dampf angesammelt wird, der sich nur langsam wieder abbaut. Dadurch kann man bestimmte Fähigkeiten nicht mehr nutzen und muss warten bis der Druck nachlässt. Alternativ benutzt man eine Fähigkeit, die Dampf ablässt, aber die hat natürlich einen Cooldown.
Die Einstiegsquest dreht sich um den Spieler, der sich für die "Great Hunt", einer Schmugglerbande unter Braden, anschließt. Der wird später allerdings ermordet und so muss man sich der Spieler mit Nem'Ro dem Hutten einlassen, um Rache zu üben.
Quests umfassen, wie von Bioware gewohnt, moralische Entscheidungen: Eine Frau will ihren Sohn, der Jedikräfte hat, zur Sithausbildung schicken. Das will der Vater jedoch nicht und entführt den gemeinsamen Sohn. Der Spieler muss nun entscheiden, ob der den Sohn der Mutter ausliefert oder die Flucht der beiden deckt.
Robert Horns Ersteindruck des Hands-On auf der E3: "Stimmungsvolle Grafik, süchtig machende, toll ausgearbeitete Quest. Zwar war der Schmuggler nicht der außergewöhnlichste Charakter, hat sich aber schon sehr gut angefühlt. Unterm Strich das Messehighlight bisher. "



Gruß
Klar ist Grafik ein schönes iTüpfelchen, aber da ist mir das Desgin von Waffen, Kleidung, Charakter Animation, Macht/Schuss Animation, einfach viel wichtiger. Hauptsache man rennt als Jedi/ Sith inner Kutte mit Kaputze rum ^^. Sowas ist meiner Meinung nach wichtiger als beste Grafik. Und wie gesagt Farben/Design müssen stimmen.
Auch sehr wichtig für mich wären die NPC`s. Da müssen bei Jedi Sprüche fallen wie "Die Macht wird mit dir sein. Vertraue der Macht." usw.. Diese typische Jedi gelassenheit und Sith agression. Anbei noch ne gute portion Arroganz, die es vielleicht zu unterdrücken gilt, um Jedi Meister zu werden, und aggression zu verstärken um evtl. Darth zu werden.
All solche sachen, wie gesagt, meine Meinung => wichtiger als Grafik.
Unterm Strich zählt aber nicht die Grafik sondern das Gameplay und da habe ich sehr große Erwartungen an BioWare. Ich fänds zB ganz cool wenn man die Raumschiffe auch für Raumschlachten verwenden könnte. Immerhin gehört das zu Star Wars wie Blasterpistolen und Lichtschwerter.
Die anderen nicht so...