Neuer Phison-Controller im SSD-Test: Starke Leistung bei der Corsair MP700 Pro XT

Größere Unterschiede zwischen SSDs sind letztlich vor allem durch andere Controller begründet. Mit der Corsair MP700 Pro XT findet sich der neue Phison E28 in unserem Testlabor. Wie gut schlägt sich der High-End-Datenträger in unseren Benchmarks?

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Neuer Phison-Controller im SSD-Test: Starke Leistung bei der Corsair MP700 Pro XT
Quelle: PCGH

Die Corsair MP700 Pro XT setzt über alle Kapazitätsgrößen auf den neuen Phison PS5028-E28 mit vierfacher PCIe-5.0-Anbindung. Zum Redaktionsschluss sind noch keine Angebote abseits des eigenen Herstellershops ersichtlich. Aktuell sind dort 1 TByte für ca. 180 Euro und 2 TByte für ca. 295 Euro erhältlich. Das Modell mit 4 TByte dürfte, sobald verfügbar, um die 610 Euro liegen. Weitere Kapazitäten sollen frühestens im ersten Quartal 2026 erscheinen.

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Ein Kühlkörper ist nach wie vor erforderlich, ansonsten droht eine thermale Drosselung. Quelle: PCGH Ein Kühlkörper ist nach wie vor erforderlich, ansonsten droht eine thermale Drosselung.

Der Phison E28 ist in aller Kürze zusammengefasst der neue PCIe-5.0-Controller der Spitzenklasse und bildet das Herzstück der Corsair MP700 Pro XT. Er nutzt acht Kanäle, wird im 6-nm-Prozess gefertigt und erreicht auf dem Papier bis zu 14,9 GB/s lesend, 14,0 GB/s schreibend und rund drei Millionen IOPS. Im Vergleich zum hitzköpfigeren Phison E26 soll der neue Controller nicht nur deutlich schneller, sondern auch kühler und effizienter sein.

Hersteller-Datenblatt

SSD-Kapazität 1.000 GB 2.000 GB 4.000 GB
Modellnummer CSSD-F10GBMP700PXNH CSSD-F20GBMP700PXNH CSSD-F40GBMP700PXNH
Formatierte Kapazität 931 GiB 1.863 GiB 3.725 GiB
Formfaktor M.2 2280 M.2 2280 M.2 2280
Schnittstelle NVMe PCIe 5.0 ×4 NVMe PCIe 5.0 ×4 NVMe PCIe 5.0 ×4
SSD-Controller Phison PS5028-E28 Phison PS5028-E28 Phison PS5028-E28
DRAM-Cache 1.024 MB 2.048 MB 4.096 MB
NAND 3D TLC 3D TLC 3D TLC
SLC-Cache Dynamisch Dynamisch Dynamisch
Verschlüsselung AES 256 Bit AES 256 Bit AES 256 Bit
Trim-Unterstützung Ja Ja Ja
S.M.A.R.T. Ja Ja Ja
Garbage Collection Ja Ja Ja
TBW (Total Bytes Written) 700 TB 1.400 TB 2.800 TB
MTBF (Mean Time Between Failures) 1.500.000 Std. 1.500.000 Std. 1.500.000 Std.
Leistungsaufnahme Leerlauf (Device Sleep) unter 5 mW unter 5 mW unter 5 mW
Leistungsaufnahme Lesen (aktiv) 6,2 W 6,5 W 6,5 W
Leistungsaufnahme Schreiben (aktiv) 6,2 W 6,5 W 6,5 W
Betriebstemperatur 0–70 °C 0–70 °C 0–70 °C
Lagertemperatur -40–85 °C -40–85 °C -40–85 °C
Betriebsfeuchtigkeit 90 % RH (40 °C) 90 % RH (40 °C) 90 % RH (40 °C)
Lagerfeuchtigkeit 93 % RH (40 °C) 93 % RH (40 °C) 93 % RH (40 °C)
Stoßfestigkeit 1500 G 1500 G 1500 G
Vibration 20–80 Hz/1,52 mm, 80–2.000 Hz/20 G 20–80 Hz/1,52 mm, 80–2.000 Hz/20 G 20–80 Hz/1,52 mm, 80–2.000 Hz/20 G
Maße (B × L × H) 22 × 80 × 2,4 mm 22 × 80 × 2,4 mm 22 × 80 × 2,4 mm
Seq. Lesen (CDM) bis 14.900 MB/s bis 14.900 MB/s bis 14.900 MB/s
Seq. Schreiben (CDM) bis 10.400 MB/s bis 10.500 MB/s bis 14.400 MB/s
4K Random Read (QD32) bis 1,5 Mio. IOPS bis 2,7 Mio. IOPS bis 2,7 Mio. IOPS
4K Random Write (QD32) bis 3,3 Mio. IOPS bis 3,3 Mio. IOPS bis 3,3 Mio. IOPS

Damit das volle Potenzial der MP700 Pro XT auch überhaupt ausgeschöpft werden kann, ist eine Anbindung über PCIe 5.0 ×4 zwingend erforderlich. Nutzer sollten also vor dem Einbau einen Blick auf das eigene Mainboard werfen - nicht nur in Bezug auf den unterstützten PCIe-Standard, sondern auch im Hinblick auf Lane-Sharing. Werden die verfügbaren PCIe-Lanes ungünstig auf SSD und Grafikkarte verteilt, kann es zu unerwünschten Leistungseinbußen kommen - etwa bei High-End-GPUs oder nicht mit ×16 angebundenen Karten der Mittelklasse. Ein durchdachter Einbauplatz ist also ratsam, wenn die maximale SSD- und Grafikkarten-Performance ohne Kompromisse anvisiert wird.

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Mehr zum Thema M.2-SSDs und Lane-Sharing mit der Grafikkarte bei PCIe-5.0-Anbindung finden Sie unter anderem hier in unserem Video ausführlicher erklärt. Auf den nächsten Seiten fühlen wir der Corsair MP700 Pro XT mit 2 TByte genauer auf den Zahn. Wie sieht die Performance in welchem Szenario konkret aus?

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  1. Seite 1 Übersicht
  2. Seite 2 Testverfahren und Benchmark-Auszug
  3. Seite 3 PCGH-Stresstest
  4. Seite 4 Fazit und Testtabelle
    • Kommentare (35)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von _Oskar_ Software-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen],

        auch auf die Thematik: "regelmässige Backups erstellen" ist er nicht eingegangen, weil er sich ja darüber beschwerte, dass die "Daten dann nicht mehr gerettet werden könnten" wie er ja oben geschrieben hatte.

        Na denn....
      • Von _Oskar_ Software-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen],

        auch auf die Thematik: "regelmässige Backups erstellen" ist er nicht eingegangen, weil er sich ja darüber beschwerte, dass die "Daten dann nicht mehr gerettet werden könnten" wie er ja oben geschrieben hatte.

        Na denn....
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Thomas5010
        Du kannst doch nicht eine Low Budget M2 mit QLC Speicher mit einer WD Black, WD Red oder Samsung 980/990 Pro vergleichen.
        Irgendwie scheinst du andere Texte zu lesen als die die ich schreibe.
        Ich vergleiche weder irgendwo Low Budget-SSDs mit Pro Modellen hinsichtlich der Ausfallraten, noch schreibe ich irgendwas von TBWs oder Garantien oder NAS oder sonstwas. Das kommt alles von dir. Bevoir du hier warst hat niemand überhaupt etwas von Ausfällen oder Zuverlässigkeiten gesagt... darum gings gar nicht.

        Bisher ists eigentlich ganz simpel:

        Du sagst "Samsung ist ein Musterschüler an Zuverlässigkeit".
        Ich entgegne "sind sie nicht, siehe Beispiel #1 und #2 wo deren SSDs sehr unzuverlässig waren"
        Und du kommst dann mit "Ausreißer wegen Firmware sind ja keine Referenz" (plus Whatabout anderes Forum XY). Klar, "meine SSD ist kaputt und die Daten weg" ist natürlich viel weniger schlimm wenns nur wegen der Firmware war und nicht wegen was anderem.

        Merkste selber. Hoffe ich zumindest. Falls nicht auch nicht schlimm/überraschend.
      • Von Thomas5010
        Zitat von Incredible Alk
        Samsung greift genauso oft ins Klo wie die anderen auch (gefühlt die letzten Jahre eher öfter, mir fällt grade kein anderer Hersteller ein wo mir spontan gleich zwei grobe Schnitzer wie die genannten im Gedächtnis sind).
        Wenn du glaubst die seien Musterschüler biste einfach nur dem Marketing auf den Leim gegangen.
        Das stimmt einfach nicht. Du kannst doch nicht eine Low Budget M2 mit QLC Speicher mit einer WD Black, WD Red oder Samsung 980/990 Pro vergleichen. Allein die Garantien, welche die Hersteller geben (nicht nur auf die TBW) gehen meilenweit auseinander. Selbst die NAS Hersteller empfehlen entsprechende M2 SSDs zur Datensicherheit.

        Einige Ausreißer SSDs wegen einer missglückten Firmware ist doch keine Referenz.

        Man merkt, dass man hier nicht im Forum von Heise.de ist (C`T). Es wird einfach nur was behauptet und als Wahrheit hingestellt.
      • Von PCGH_Robert Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Thomas5010
        Samsung hingegen ist ein Musterschüler, was die Datensicherheit angeht.
        ^^ Sicher. Da gibt es auch Leute, die das genaue Gegenteil behaupten. Meine Erfahrungen mit SSDs sind allgemein extrem positiv. Ich hatte bisher 2 Ausfälle und die Dinger waren auch echt uralte SATAs. von den M.2 ist mir noch nicht eine ausgefallen und ich stresse die Dinger ganz gut. Samsung bisher auch keine Probleme.

        Es ist sehr schwer, so was rauszufinden, da müsste man RMA-Raten usw. haben und auch die sind nur bedingt nützlich. Wenn die SSDs nach Jahren ausfallen, macht ja niemand mehr eine RMA.

        Backup ist halt Pflicht, ohne das geht's nicht.
      • Von _Oskar_ Software-Overclocker(in)
        Zitat von Thomas5010
        Die Daten können dann nicht mehr gerettet werden.
        Von regelmässigen "Backups" auf externe Datenträger noch nichts mitbekommen?
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