Phison-E28-SSD: Potenziell schnellster SSD-Controller

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Phison-E28-SSD: Potenziell schnellster SSD-Controller
Quelle: Phison

Der Phison E28 ist der potenziell schnellste SSD-Controller. Noch unveröffentlicht, schlägt die SSD bereits die schnellsten Produkte auf dem Markt.

Der SSD-Controller Phison E28 wirft seinen langen Schatten voraus: Ein Vorserienmodell schlägt all die bereits auf dem Markt befindlichen SSDs. Der PS5028-E28 ist Phisons nächste Generation von Controllern mit PCI-Express.5.0-Interface und tritt gegen Produkte wie die Samsung 9100 Pro und Micron 4600 und Acer Predator GM9000 an. All die kann er in einem exklusiv von Tom's Hardware durchgeführten synthetischen Benchmark auch schlagen. Eingesetzt wurde der PCMark 10. Synthetische Benchmarks, so gut sie auch sein mögen, sind aber meist dann doch nicht exakt das, was die Praxis widerspiegelt.

Einen Ersteindruck kann man aber sicher erhaschen und da schlägt sich der Phison E28 gut: 7.987 Punkte kommen im SSD-Test des PCMark 10 zusammen. Zum Vergleich: die Samsung 9100 schafft 6.767, die Micron 4600 6.748 und die Acer Predator GM900 6.040 Punkte. Bei der Bandbreitenmessung stehen in der gleichen Produktreihenfolge 1.214, 1.048, 1.042 und 940 B/s im Ergebnis. Und auch bei der durchschnittlichen Zugriffszeit schafft Phison mit 20 µs den Spitzenwert, während der Wettbewerb auf 24, 24 und 27 µs kommt.

"Der Phison E28 wies eine um 16 % höhere Bandbreite auf als die Samsung 9100 Pro und die Micron 4600. Im Vergleich zur Predator GM9000 konnte der Phison E28 den Vorsprung auf 29 % ausbauen. Gleichzeitig wies der Phison E28 eine um 17 % niedrigere durchschnittliche Zugriffszeit auf als die Samsung 9100 Pro und die Micron 4600. Erwartungsgemäß war der Unterschied zwischen dem Phison E28 und der Predator GM9000 mit bis zu 26 % bei ersterem deutlicher."

Schlussendlich konnte Phison den Presto-Controller von Samsung und den Silicon Motion von Micron und Acer in jeder gemessenen Disziplin schlagen. Durch den Einsatz des gleichen Controllers bei Micron und Acer sieht man aber auch klar, dass der eingesetzte NAND eine entscheidende Rolle spielt. Bei der Phison-E28-SSD kommt NAND zum Einsatz, der 14.500 MB/s sequenziell lesend und schreibend schafft und 3 Millionen IOPS liefert. Das ist mit Abstand der beste Wert und würde den Preis eines auf dem Markt befindlichen Produkts weiter nach oben treiben. SSDs in dieser Klasse sind verhältnismäßig teuer. Über die Kapazität kann man die Preise pro Terabyte zwar leicht drücken, er liegt in jedem Fall aber immer noch über 100 Euro. Das ist wesentlich mehr als schnelle Standardware mit PCI Express 4.0, die um 70 Euro liegt.

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Quelle: Tom's Hardware

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