PCGH-Plus Label [PLUS] Acht SSDs im Vergleichstest: PCI Express 4 versus 5

PCGH Plus: Dem Stromhunger moderner PCI-E-5.0-SSDs begegnen viele Hersteller mit korpulenten Kühlern und/oder lauten Lüftern. Dass das nicht sein muss, beweist das aktuell schnellste 5.0-Modell. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 06/2024.

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 Acht SSDs im Vergleichstest: PCI Express 4 versus 5
Quelle: PCGH

Feister Flash

Drei verschiedene SSD-Modelle, ein und dieselbe Hardware. Die Geschichte der PCI-Express-5.0-SSDs ist schon ziemlich seltsam: Nur scheinbar bieten die Hersteller neue 5.0-Modelle, die laut Datenblatt immer besser werden. Tatsächlich aber wird am Manko der Energieeffizienz des Phison E26 gefeilt, also dem nach wie vor einzigen PCI-E-5.0-SSD-Controller auf dem Markt. Mittlerweile gibt es drei verschiedene (Firmware-)Versionen. Mit der Ersten wagte sich lediglich Gigabyte auf dem Markt, der Aorus Gen 5 SSD 10000, und markierte mit dem Namen auch schon die maximale Transferrate von 10.000 MB/s. Die Konkurrenz wartete eine Firmware-Version mehr ab und kam mit gleicher Hardware (und unterschiedlichen Kühlern) auf den Markt - und bot dann immerhin 12.000 MB/s, womit nun mittlerweile acht SSD-Hersteller auf dem Markt sind. Platinenlayout, NAND-Flash und Controller sind stets die gleichen, sie unterscheiden sich im Wesentlichen nur im Design des Kühlers. Hier sei erwähnt, dass Crucial das sympathischste Design bietet, denn der Passivkühler ist relativ kompakt, sodass sie in eine Playstation 5 reinpasst und unter Umständen auch ganz einfach zu demontieren ist. Aber stehen die passiven Modelle den aktiven, besser gekühlten in etwas nach?

SSD-Kühlung: Notwendig, aber noch immer überdimensioniert

Gerade, weil mit den ersten SSDs quasi unfertige Produkte auf den Markt kamen, die ohne unzureichende Kühlung schlicht abschalteten, statt zu drosseln, widmen wir uns bei der aktuellen 5.0-Generation an SSDs dem Thema der Temperatur umso mehr. Stellvertretend für alle Phison-E26-SSDs haben wir die MP700 Pro geprüft, ob sie unter irgendeiner noch so synthetischen und realitätsfernen, aber intensiven Last den Dienst versagt. Ohne es unnötig spannend zu machen: Das ist nicht der Fall und neben der geringen Leistungssteigerung auch Sinn des Firmware-Upgrades des Phison E26. Nichts anderes haben wir hier erwartet. Die erste Generation der SSDs mit unfertiger Controller-Firmware auf dem Markt zu bringen, war schließlich unverschämt genug. Und dass es mehrere Hersteller taten, macht es an sich auch nicht besser.

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