61,44 Terabyte: Die weltgrößte SSD hat jetzt einen Preis
Die Solidigm P5336, ihres Zeichens die weltgrößte PCIe-SSD, bietet insgesamt 61,44 Terabyte Speicherplatz und ist jetzt erstmals im Handel gelistet. Die Preise des SSD-Giganten haben es, wie nicht anders zu erwarten war, durchaus in sich.
Die Solidigm P5336, ihres Zeichens die derzeit weltgrößte PCIe-SSD, bietet insgesamt 61,44 Terabyte Speicherplatz und ist jetzt erstmals im Handel gelistet. Zu Preise von 3.750 bis 4.000 US-Dollar kann der SSD-Gigant schon vorbestellt werden, während hierzulande ab 4.600 Euro aufgerufen werden. Die Preise verstehen sich, wie für Enterprise-Hardware üblich, selbstverständlich ohne Mehrwertsteuer. Wie die Webseite TechRadar berichtet, haben zwei US-Shops die SSD im Angebot.
US-Shops rufen 3.750 bis 4.000 US-Dollar auf
Die beiden US-Reseller Tech-America und PCNation haben die Solidigm P5336, welche 61,44 Terabyte SSD-Speicherplatz auf Basis von QLC-NAND mit insgesamt 192 Layern bietet, in ihren Online-Shop aufgenommen. Aufgerufen werden hierfür 3.747 US-Dollar respektive 3.975 US-Dollar, jedoch noch ohne Liefertermin.
EU-Händler möchten über 5.000 Euro haben
Auch die ersten EU-Händler und gar ein Online-Shop in Deutschland haben die weltgrößte SSD bereits in ihr Sortiment aufgenommen und rufen teils über 5.000 Euro für den Massenspeicher auf. So hat easynotebooks.de die Solidigm P5336 für 5.443,99 Euro im Angebot. Adressiert werden hier selbstverständlich nur Geschäftskunden, die Server mit dieser SSD bestücken wollen.
Quelle: Solidigm
Die riesige Enterprise-SSD, die allein bis zu 25 Watt aufnehmen kann sowie eine vergleichsweise hohe Speicherdichte von 18,6 Gbit/mm² besitzt, wird mittels PCIe 4.0 und 4 Datenleitungen ("Lanes") und in den nachfolgenden drei Formaten angeboten:
- U.2, 15 mm
- E1.L, 9,5 mm
- E3.S, 7,5 mm
Alle drei Modelle arbeiten nach dem Protokoll NVMe 1.4c und werden auch in kleineren Speichergrößen von 7,68 und 15,36 sowie 30,72 Terabyte angeboten. Weitere Informationen liefert die offizielle Pressemitteilung des Herstellers.
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Quelle: TechRadar


Ich mit meinen 2x 20TB und 2x 16 TB fände es nicht schlecht, wenn ich einfach 2x 64 TB kriegen könnte - für so 300 EUR versteht sich
Allerdings geben die doch bei Server-SSDs meist nur paar Monate bis die gespeicherten Daten sich verflüchtigen können.
Für 4TB bezahlt man min. 250.
Bei 15-facher Größe (60TB) kommt man "zufälligerweise" genau auf 3750...passt also!
Auf Redakteure ist verlass
Früher hatte ich auch mit einer oder zwei Platten mangels Geld mit dem Partitionieren mein Glück versucht aber hier ist das Risiko ja beinahe eben so gegeben, wie mit einer Ordnerstruktur auf einem einzelnen Datenträger.
Mittlerweile haben sich aber hier derart viele SSDs und HDDs angehäuft, dass ich für die nächsten Jahre genug habe. Gestern habe ich meiner Frau ein PC-Upgrade zusammengebaut und dabei sage und schreibe vier ungenutze Datenträger aus dem alten Rechner ausgebaut. Die zwei SSDs haben zwar nur 120 und 250 GB aber zwei HDDs mit je 1 TB habe ich auch noch "gefunden"
1. Platte/SSD (meist die kleinste) nur für's OS und die Anwendungsprogramme (wenn das OS bzw. die Platte crasht, sind alle anderen Sachen weiter intakt)
2. Platte/SSD (eigentlich immer die größte
3. Platte für meine Daten (Uni-, Arbeitsmaterialien, Dokumente... bis hin zu MozBackup-Sicherungen von Browser und Thunderbird), Treibersammlungen und Install-Files für irgendwelche Programme. Ich habe noch eine 4. für Musik, Videos und Bilder, weil es eben noch keine M.2-SSDs jenseits 4TB gibt, deren Preis ich bereit bin zu bezahlen.
Daher hätte ich für so ein 64TByte Datengrabmonster privat garkeinen Anwendungsfall. Wäre mir schlicht viel zu heiß, alles auf ein einziges Laufwerk zu packen. Schön wäre es, wenn es endlich mal bezahlbare 8/10/12TB M.2 SSDs geben würde.