Neue Western-Digital-SSDs: Mit eigenem Controller bis zu 3.400 MB/s schnell
Western Digital hat zwei neue NVMe-SSDs angekündigt, die erstmals einen hauseigenen Controller bekommen. Es handelt sich um zwei OEM-Modelle mit den Bezeichnungen SN720 und SN520, die beide über 64-lagigen 3D-TLC-Speicher verfügen. Dieser stammt aus dem Joint Venture aus Toshiba und Sandisk. Letztere hat Western Digital 2016 aufgekauft und mischt seitdem auch auf dem SSD-Markt mit.
Die Western Digital SN720 stellt das High-End-Modell dar, welche mit ihrer Leistung an die einer Samsung SSD 960 Pro oder 960 Evo konkurrieren könnte: Mit sequenziellen Daten erreicht sie bis zu 3.400 MB/s lesend und bis zu 2.800 MB/s schreibend. Je nach Kapazität (256 GiB bis 2 TiB) unterscheiden sich auch die Lese- und Schreibraten, wie das Datenblatt zeigt.
| Kapazität | 256 GB | 512 GB | 1 TB | 2 TB |
|---|---|---|---|---|
| Formfaktor | M.2 2280 | M.2 2280 | M.2 2280 | M.2 2280 |
| Schnittstelle | NVMe PCIe 3 x4 | NVMe PCIe 3 x4 | NVMe PCIe 3 x4 | NVMe PCIe 3 x4 |
| Controller | Western Digital in-house | Western Digital in-house | Western Digital in-house | Western Digital in-house |
| NAND | Sandisk/Toshiba 64-layer 3D TLC | Sandisk/Toshiba 64-layer 3D TLC | Sandisk/Toshiba 64-layer 3D TLC | Sandisk/Toshiba 64-layer 3D TLC |
| DRAM-Cache | LPDDR4 | LPDDR4 | LPDDR4 | LPDDR4 |
| Seq. Lesen | 3.000 MB/s | 3.400 MB/s | 3.400 MB/s | ? |
| Seq. Schreiben | 1.600 MB/s | 2.400 MB/s | 2.800 MB/s | ? |
| 4KB zufälliges Lesen | 225k IOPS | 400k IOPS | 500k IOPS | ? |
| 4KB zufälliges Schreiben | 185k IOPS | 330k IOPS | 400k IOPS | ? |
Deutlich schwächer ist die Western Digital SN520 und besticht eher durch verschiedene Formfaktoren (M.2 2280, 2242, 2230) und einen geringeren Stromverbrauch. Sie ist für kompakte Systeme gedacht, wo etwa eine geringe Wärmeentwicklung oder platzsparende Dimensionen wichtiger sind als eine Spitzenleistung oder hohe Kapazität. Die SSD dementsprechend auch nur mit zwei PCI-E-3.0-Lanes angebunden anstatt mit vier, wie die meisten NVMe-SSDs. Auch fehlt hier der DDR4-DRAM-Cache, zudem dürfte der NAND-Speicher mit weniger Kanälen am Controller angebunden sein. Sie ist lediglich in Kapazitäten von 128, 256 und 512 GiB verfügbar.
| Kapazität | 128 GB | 256 GB | 512 GB |
|---|---|---|---|
| Formfaktor | M.2 2280, 2242, 2230 | M.2 2280, 2242, 2230 | M.2 2280, 2242, 2230 |
| Schnittstelle | NVMe PCIe 3.0 x2 | NVMe PCIe 3.0 x2 | NVMe PCIe 3.0 x2 |
| Controller | Western Digital in-house | Western Digital in-house | Western Digital in-house |
| NAND | Sandisk/Toshiba 64-layer 3D TLC | Sandisk/Toshiba 64-layer 3D TLC | Sandisk/Toshiba 64-layer 3D TLC |
| DRAM-Cache | Keiner | Keiner | Keiner |
| Seq. Lesen | 1.500 MB/s | 1.700 MB/s | 1.700 MB/s |
| Seq. Schreiben | 800 MB/s | 1.300 MB/s | 1.300 MB/s |
| 4KB zufälliges Lesen | 95k IOPS | 220k IOPS | 270k IOPS |
| 4KB zufälliges Schreiben | 90k IOPS | 175k IOPS | 280k IOPS |
Die erste und bislang einzige NVMe-SSD von Western Digital, eine WD Black, verfügte noch über einen Marvell-Controller und positionierte sich mit ihrer Leistung eher im Mittelfeld unter den PCI-Express-3.0-SSDs, wo bald auch eine SN520 trotz ihren Limitierungen zu finden sein dürfte.
Western Digital gibt auf beide Modelle fünf Jahre Garantie, wie auch schon bei der WD Black, was zwei Jahre mehr ist als von der Samsung-Konkurrenz bei der TLC-Variante, einer 960 Evo. Bislang hat WD nur Testmuster an ausgewählte OEM-Partner versendet. Wann sie frei verfügbar sein wird und wann es Varianten für den Privatanwender gibt, ist noch unklar.

Deshalb kommt so ein Ding, in meinen PC rein.
P.S.: Hab schon mal 32GB DDR4 Ram (3200er) hier gelagert, den ich gekauft hab, als der mal einen Tag im Schnäppchenangebot war. Aber richtig guten.
Fehlt noch GPU, Mainboard, Netzteil und CPU und dann is die Kiste fertig.
P.S.: Das mit dem "recycling" von Laptop Zeug für den Desktop kommt mir aber echt so vor.
Wozu braucht ein Desktop PC so extrem flache, an's Mainboard verschraubte M.2 SSDs ?
Da is doch Platz genug drin.
Ich baue auch nicht jedes Jahr ein neues System und die nächste SSD soll nach Möglichkeit 8-10 Jahre drin bleiben.
Daher 4TB und nach Möglichkeit gute Temps mit guter Haltbarkeit.
Dazu noch an's Brett geschraubt. Keine Ahnung wie viel Kühlung da hin kommt.
Ich möchte meine nächste SSD nun mal klar über 5 Jahre, was bei den meisten die maximale Garantie darstellt, behalten.
Da denkt man schon mal an das ein, oder andere. Ob das sinnvoll ist, oder nicht, keine Ahnung. Is einfach nur mein Geschmack.
Kann ja jeder halten, wie er will.
Ich sag ja nicht, dass meine Meinung/Einstellung die einzig wahre ist.
Ich schätze, wenn man hier 20 Leute fragt, kriegt man zumindest 18 verschiedene Meinungen.
Also: jeder wie er mag.
Aber eine 4TB M.2 hab ich noch nicht entdeckt.
Die 850 evo Sata SSD gibt's dagegen schon ziemlich lange in 4TB(2016 ? ) und den jetzigen Nachfolger 860evo ebenfalls.
Daher wird so ein Teil wohl bei mir reinwandern.
Schätze einfach die halten gut durch(auch mal 10 Jahre ?) und gut gekühlt eben noch besser.
Weniger Platz, mehr Stromverbrauch, mehr Wärmeentwicklung.
... ich baue nicht jedes Jahr einen neuen PC.
Ich baue auch nicht jedes Jahr ein neues System und die nächste SSD soll nach Möglichkeit 8-10 Jahre drin bleiben.
Daher 4TB und nach Möglichkeit gute Temps mit guter Haltbarkeit.
Und wie Du, sehe ich das auch so, dass auf 8-10 Jahre der Aufpreis auf die 4TB sich relativiert.
Aber natürlich: Ich sehe das nur aus meiner Gamersicht.
Andere haben wiederum andere Prioritäten und nutzen ihren PC ganz anders.
Somit machen evtl. da auch kleine M.2 SSDs mit 500GB, oder 1 TB sinn.
Jeder halt so, wie er's braucht.