Western Digital Black: Neue SSDs im M.2-Formfaktor
Neben der Solid-State-Drives der WD-Green- und WD-Blue-Produktreihen hat Western Digital zur CES 2017 die neuen WD-Black-SSDs angekündigt. Im Gegensatz zu den bisherigen Produkten sind die neuen Flash-Speicher-Laufwerke auf Performance ausgelegt und werden ausschließlich als NVMe-SSDs im M.2-Format angeboten. Sie sollen sich durch eine höhere Langlebigkeit als Konkurrenzprodukte auszeichnen.
Wie bereits im Dezember aufgrund von Gerüchten seitens der Webseite Benchlife berichtet, hat Western Digital die neue Marke WD Black für Solid-State-Drives auf der CES 2017 angekündigt. Bisher hat Western Digital nur SSDs in den Marken WD Blue und der WD Green angeboten (Test der WD Blue), welche auf niedrigere Kosten und Sparsamkeit ausgelegt sind. Im Gegensatz zu diesen werden die WD Black SSDs nur im M.2-Formfaktor mit der PCI-Express-3.0-Schnittstelle und NVM-Express-Protokoll angeboten.
Der Festplattenhersteller bietet zwei verschiedene Modelle an, eines mit einer Speicherkapazität von 256 GByte und eines mit 512 GByte Kapazität. Beide Modelle bieten eine Leserate von 2 GByte pro Sekunde, jedoch schreibt das kleinere Modell nur 700 MByte pro Sekunde, während die 512-GByte-Version auf eine theoretische sequenzielle Schreibrate von bis zu 800 MByte kommt. Laut Hersteller bieten die WD-Black-SSDs eine vergleichsweise hohe Durchschnittslaufzeit bis zum Ausfall von 1,75 Millionen Stunden. Dies sind 250.000 mehr Stunden als der Samsung 960 Evo SSD zugesprochen werden.
Die neuen Flash-Speicher-Laufwerke verwenden alle eine PCIe 3.0 x4 Schnittstelle mit NVMe-Protokoll. Die Länge der SSDs liegt bei 80 Millimetern. Auf Anfrage von Golem.de, welcher Flashspeicher und welcher Controller-Chip verbaut wurde, antwortete Western Digital nicht. Jedoch weisen die Leaks von Benchlife laut Computerbase.de auf 15-nm-MLC-Flashspeicher von Sandisk/Toshiba und den Marvell 88SS1093-Controller mit acht Speicherkanälen hin. Diese finden bei der Plextor-M8Pe-SSD Verwendung, welche jedoch deutlich schneller sein soll. Western Digital hatte im Mai 2016 die Firma SanDisk für etwa 19 Milliarden US-Dollar übernommen, SanDisk-Speicherchips finden sich in den WD-Blue- und WD-Green-SSDs wieder.
Laut Golem.de will Western Digital zu allen WD-Black-SSDs zusätzlich Diagnosesoftware wie das Western Digital SSD Dashboard und die Acronis-True-Image-Software mitliefern. Das Dashboard zeigt Informationen zu dem WD-Black-Speicherträger an, zum Beispiel die Betriebstemperatur und den Speicherplatz. Die True-Image-Software von Acronis hingegen dient zur Erstellung von Backups, zur Datensynchronisation und anderen Überwachungsfunktionen. Die neuen SSDs können in Deutschland bereits für 120 Euro beziehungsweise 220 Euro (je nach Kapazität) vorbestellt werden. Die Auslieferung soll dann am 14. Februar 2017 beginnen.
Quelle: Golem.de

.gif)
Wäre natürlich super, wenn die Platten diese kleinen Maße und drunter als Standard annehmen, aber dann bitte anders mit der Anbindung ans MB lösen.
Meinetwegen stapeln aufm Board wie quasi HBM oder so... XD