Terabyte-SSDs werden im Jahresvergleich 50 Prozent billiger
Terabyte-SSDs sind im Jahresvergleich deutlich günstiger geworden und auch bei Arbeitsspeicher ist Bewegung im Markt. Im Moment lässt sich verhältnismäßig günstig einkaufen und es soll noch besser werden.
Beim Kauf von SSDs wurde bislang in der Regel die Größe mit 500 Gigabyte empfohlen, wenn es um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis geht. Über das letzte Jahr sind die Preise der Terabyte-Modelle allerdings soweit gefallen, dass diese immer weiter in den Fokus rücken und sogar die 500er-Modelle ablösen.
Laut Digitimes verfiel der Preis der Terabyte-SSDs letztes Jahr um 50 Prozent. SSDs, die in Taiwan Anfang 2018 noch für 8.000 bis 10.000 NT-Dollar verkauft wurden, gibt es mittlerweile für 4.000-5.000 NT-Dollar. Mit Glück kann man sogar Modelle für 3.000 NT-Dollar kaufen. Grund hierfür sind die fallenden NAND-Preise im Zuge von Produktionsverbesserungen und guter Versorgungslage.
Im ersten Quartal wird laut einem Bericht von Digitimes ein weiterer Verfall von 15 Prozent bei NAND vorausgesagt. Im ganzen Tumult um Flash-Speicher soll auch der Preis für Arbeitsspeicher sinken. Die Rede ist von unter 60 und 30 US-Dollar für Mainstream-Module von 8 bzw. 4 GiByte.
Schaut man sich den deutschen Markt an, so ist der Preisverfall im Preisvergleich durchaus zu erkennen. Seit Januar ist der Preis der beliebten Samsung SSD 860 Evo 1TB von 340 Euro auf 145 Euro gefallen. Zu Rabbattaktionen waren auch schon 125 Euro geboten. Beim Arbeitsspeicher ist die Situation ähnlich. Der hatte Ende 2017 seine Plateau-Phase und ist seitdem um rund 50 Prozent gefallen, wie man es am Beispiel des beliebten G.Skill Aegis DIMM-Kit mit 16 GiByte sehen kann.

Ich hab meine Mühle aufgrund technischer Probleme neu aufgesetzt vorgestern.
In 15 min lief alles wie gewohnt.
Nicht mal die Schriftgröße habe ich anpassen müssen, wie sonst nach den Halbjahreskatastrophen.
Steht ja alle in der gesicherten Registry.
Da kann die Systemplatte so oft zusammenbrechen, wie sie will.
Fire and forget.
Die Explosion erfolgt auf Ihrer Festplatte.
Neuere Systeme waren meist nicht betroffen, aber ältere Acer, Packard Bell, Dell und Asus kamen einige in die Werkstatt.
Die beste Ordnung hatte und hat der Mac.
Da gab es nach der Neuinstallation nur 3 Ordner auf der platte: Daten, Programme, System.
Aus.
Und durch die geniale Program-ID haben die Dateien nicht mal eine Endung nötig.
Wenn MS da etwas unternimmt in Richtung verbessertes Dateisystem, geht es meist in die Hose:
- WinFS,
- ExFat,
... .
An ZFS und dergleichen wage ich da gar nicht zu denken.
Beispiel: Früher hatte ich auf ner Arbeits-SSD 850Pro (SATA) eine fertige Videodatei von sagen wir 10 GB. Die verschiebe ich dann auf die Daten-SSD, ins Archiv 1, ins Archiv 2 und auf nen externe USB3-Stick (des "Kunden"). Also gleichzeitig.
Die Archivplatten schaffen rund 200 MB/s, der USB-Stick an USB3.0 ebenfalls, die Daten-SSD rund 500 MB/s sequentiell. Das ist natürlich zusammen weit mehr als die Arbeits-SSD lesen kann (550MB/s), so dass es in der Praxis so war, dass die vier Ziellaufwerke jeder rund 130 MB/s abbekam. Klares Quellaufwerlimit.
Jetz hab ich die arbeits-SSD durch ne 970Evo M.2 ersetzt die in Benchmarks über 3000 MB/s liest. Mache ich jetzt das gleiche wie oben nochmal müssten alle Ziellaufwerke theoretisch an ihrem Limit laufen da die Quell-SSD nicht mehr limitiert. Tun sie aber nicht, ich komme bei 150-200MB/s schwankend raus, selbst die andere SSD die 550 aufnehmen könnte kriegt nur 200. Sprich von den theoretischen Benchmark-3500 MB/s der 970Evo sind in der Praxis noch grob 700-1000 MB/s übrig.
Also selbst wenn man Workload hat der stark sequentielle Datenmengen liest kommt man an die Benchmarktheoriewerte nicht annähernd ran (und bevor wieder Leute so kommen: nein, das ist kein Lane-problem, auf meiner HEDT-Plattform mit 40 Lanes war das genau dasselbe).
Ich tippe drauf dass Windows da noch immer Probleme hat. Denn wenn ich hingehe, mir ne RAMDisk einrichte und die 10GB-Datei da reinschiebe passiert das mit 3000+ MB/s. Und wenn ich aus der RAMDisk dann auf die 4 Ziellaufwerke schiebe sind die auch allesamt am Vollanschlag. Nur direkt ohne Umweg kriegt Windows das noch nicht gereiht (obwohl Windows den RAM ja ohnehin als Puffer nutzt).
Ich kann auch flott einfach die SATA Platten an den Laptop und Co anhängen usw usf.
Die System-SSD ist bei mir genau das warum sie so heißt: Windows und Programme. Sonst nichts. Keine (Nutz-)Daten - dafür wäre sie ohnehin viiiiel zu klein wie du an den restlichen laufwerken erkennen kannst.
Diese Eigenen Dateien und Bibliotheken und der ganze Mist habe ich noch nie benutzt, die Nachteile haben die Vorteile davon (die hab ich noch nie wirklich gefunden) noch immer bei weitem überstiegen. Ich lege doch keine Nutzdaten auf einer Platte/Partition ab die ich wenn Microsoft mich mal wieder zu ner Neuinstallation zwingt plattmache. Oder die ein Update gleich killt
Ich versuche schon immer, meine persönlichen Daten möglichst weit weg von den Windowsdaten zu lagern. Das war nach nunmehr über 20 Jahren Erfahrung auch noch nie eine schlechte Idee.