Teamgroup P250Q: Die "Selbstzerstörungs-SSD" startet in den Handel

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Teamgroup P250Q: Die "Selbstzerstörungs-SSD" startet in den Handel
Quelle: Teamgroup

Teamgroup stellt mit der P250Q eine neue SSD vor, die insbesondere im Bereich der Datensicherheit auftrumpfen will - mit einem großen roten Knopf zur physischen Zerstörung der Festplatte.

Die Computex 2025 liegt bereits eine Weile hinter uns und hatte einige neue Produkte zu bieten. Darunter befand sich auch die Teamgroup P250Q genannte SSD, die nun vor der Markteinführung steht und sich den Messepreis im Bereich der Cybersicherheit schnappen konnte.

Verdient hat sich der Flashspeicher diese Ehrung mit einem eigenständigen hardwareseitigen Zerstörungs­kreis, der gezielt Flash-ICs unterbricht und so gespeicherte Bits physisch unbrauchbar macht.

  • Eine Software-Komponente ergänzt das System mit einem Auto-Resume-Mechanismus, der angefangene Löschvorgänge nach einem unerwarteten Stromausfall fortsetzt und so eine vollständige Datenvernichtung garantiert.
  • Per Druck auf einen Taster startet die Löschung unmittelbar. Mehrstufige LEDs zeigen den Fortschritt von Initialisierung über aktive Zerstörung bis zur Verifikation und Abschluss an. So ist das Verfahren auch ohne Interface visuell nachverfolgbar.
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Parallel zur Markteinführung der P250Q-SSD erhielt Teamgroup ein US-Patent für eine Temperatursteuerung in drei Zonen: Bei Umgebungstemperaturen von 85 °C bis 105 °C passt die Firmware automatisch Datentransferraten an, um Überhitzung zu vermeiden.

Abseits davon handelt es sich bei der P250Q um eine klassische PCIe-4.0-SSD mit maximalen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von 7.000 respektive 5.500 MB/s. Die Speichervarianten belaufen sich auf die gängigen Modelle mit 256 und 512 GB sowie 1 und 2 TB. Einen Preis nannte der Hersteller zu den Modellen aber weder in der Pressemitteilung noch auf der offiziellen Webseite.

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    • Kommentare (30)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Am embedded-World-Demo-System hingen Kabel mit schätzungsweise 2,5 mm² Querschnitt zum externen Auslöser und eine Vorführung scheiterte an der leeren PowerBank. Ich glaube nicht, dass sich das Ding im normalen Betrieb selbst lädt – das wird extern frittiert. Und offensichtlich sind die betroffenen Bereiche gut genug von den PCI-E-Kontakten und der regulären Stromversorgung isoliert. Jedenfalls sah das Restsystem noch ganz gut aus, obwohl immer wieder die gleiche SSD gegrillt worden sein muss.
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      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Am embedded-World-Demo-System hingen Kabel mit schätzungsweise 2,5 mm² Querschnitt zum externen Auslöser und eine Vorführung scheiterte an der leeren PowerBank. Ich glaube nicht, dass sich das Ding im normalen Betrieb selbst lädt – das wird extern frittiert. Und offensichtlich sind die betroffenen Bereiche gut genug von den PCI-E-Kontakten und der regulären Stromversorgung isoliert. Jedenfalls sah das Restsystem noch ganz gut aus, obwohl immer wieder die gleiche SSD gegrillt worden sein muss.
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      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von empy
        Ich weiß aber nicht, ob diese Totalzerstörung sich dann noch auf das Laufwerk beschränken würde.
        Stimmt... also ist sicherlich technisch auch machbar (galvanische Trennung zum Anschluss oder sowas) aber das wäre wohl schon aufwendiger.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Incredible Alk
        Also irgendwelche hochvoltigen kleinen Caps die im Normalbetrieb geladen werden und beim auslösen einfach ein paar 100 Volt durch den Flash auf Masse legen. Physische Totalzerstörung in einer Millisekunde.
        Ich weiß aber nicht, ob diese Totalzerstörung sich dann noch auf das Laufwerk beschränken würde.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Ich würde eher darauf tippen, dass man da so ne "Killer-USB-Stick"-Routine drin hat. Also irgendwelche hochvoltigen kleinen Caps die im Normalbetrieb geladen werden und beim auslösen einfach ein paar 100 Volt durch den Flash auf Masse legen. Physische Totalzerstörung in einer Millisekunde.
        Ist aber nur ne fixe Idee ohne jedes Detailwissen^^
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Torsten
        Meinst du wirklich, dass das nennenswert Zeit braucht? Ich habe es auf der Embedded World zwar irgendwann aufgegeben, technische Details aus dem Stand-Personal zu quetschen. Aber grundsätzlich wird der externe Strom an die Speicherchips angelegt und es ist derart naheliegend und simpel, alle Schreibleitungen gleichzeitig zu aktivieren und darüber dann sämtliche Zellen gleichzeitig zu frittieren, dass ich jede sequenzielle Lösung ausschließen würde.
        Ja, guter Punkt. Ich hatte da wohl zu analog zu dem Software-Erase gedacht.
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