Speicherbausteine könnten bis zu 40 Prozent teurer werden
Wie Digitimes berichtet, soll NAND-Flash in diesem Jahr bis zu 40 Prozent teurer werden als im vergangenen Jahr. Manch ein Hersteller wie Toshiba Memory und Western Digital war im Jahr 2019 kurz davor, in die Verlustzone zu geraten. 2020 soll sich das ändern durch erhöhte Preise.
Der Speicher im PC soll nicht nur möglichst schnell sein, sondern auch preiswert. Seit Jahren schon sinken die Preise für SSDs. Ein zentrales Element sind dabei NAND-Flashspeicher. Allerdings könnte es mit dem Sparen bald vorbei sein, wenn man einem aktuellen Bericht von Digitimes Glauben schenkt. So soll NAND-Flashspeicher im laufenden Jahr 2020 um bis zu 40 Prozent teurer werden als im vergangenen Jahr.
Toshiba und Western Digital mit Problemen
Neun Quartale in Folge war NAND-Flash bis Juni 2019 günstiger geworden, als es dann zu einem Stromausfall beim Anbieter Toshiba Memory und Western Digital gekommen war. So konnte das Joint-Venture im japanischen Werk nur deutlich weniger NAND-Flashspeicher fertigen, sodass Speicherchips mit einer Gesamtkapazität von sechs Millionen Terabyte nicht gebaut werden konnten. In der Folge wurden unter anderem Ausbaupläne gekürzt und die Preise angepasst. Man sei kurz davor gestanden, Verluste schreiben zu müssen. Digitimes geht davon aus, dass Anbieter wie Toshiba Memory und Western Digital im Jahresverlauf die Preise für NAND-Flash um bis zu 40 Prozent erhöhen könnten. Letztendlich könnte sich das dann in höheren Preisen für SSDs und Co. auch beim Verbraucher niederschlagen.
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Fakten zur möglichen Verteuerung von SSDs:
- Laut einem Bericht der Digitimes soll NAND-Flash im Jahr 2020 um bis zu 40 Prozent teurer werden als im vergangenen Jahr. Letztendlich könnten so auch SSDs teurer werden für den Konsumenten.
- Schuld sei vor allem ein großflächiger Stromausfall in Produktionswerken bei Toshiba Memory und Western Digital. So konnte weniger produziert werden und um nicht in die Verlustzone zu geraten, werden die Anbieter die Preise anheben.
Quellen: Digitimes, Trendforce

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(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
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Art 14 GG - Einzelnorm
Dann nehme ich z.B. Corsair Vengeance LPX 2*32 GB (um nicht morgen schon wieder aufrüsten zu müssen) und lande seit Anfang Oktober 2019 bei schwankenden 280-310€. Da wird man ja glatt schwach und wirft die vorhandenen 4*16 GB nach einem Jahr wieder aus dem PC.
Warum hast Du nicht gleich den Zeitraum von 3 Monaten genommen und den Preis vom Black-Fridy als Vergleich genommen? Dann könnte man sich auch darüber aufregen, dass es derzeit keine 4 TB SATA SSD mit TLC Speicher für 410€ gibt, noch nicht einmal über Kauf in UK.
Im Grunde ist das doch alles völlig egal. Entweder, ich habe eine sinnvolle Anwendung für die SSD bzw. das Ram, dann zahle ich auch freiwillig 70€ oder auch 40% mehr. Oder ich habe sie nicht, dann sind auch 410€ exakt 410€ zu viel. Wer das Geld nicht ausgeben will, der schlägt sich halt mit seiner kleinen SSD und zu weing Ram herum und freut sich bei jedem Löschen oder Swappen über die gesparten Euros.
Hab mal eben auf die Schnelle ein zufälliges Beispiel rausgesucht von 3600er Speicher. Will den nicht kaufen. Nur so, als check:
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Vielleicht ist diesmal echt was dran.
Mit 40% Preissteigerung wäre man dann bei über 40% Profit.
Das ist 2020 in weltweiten Null- bis Niedrigzinszeiten frech bis
unverschämt.
Wenn man den Preis um 40% erhöhen kann und die Leute kaufen immer noch, dann ist der Preis eben auch gerechtfertig, denn er wird angenommen. Zu einem Kauf gehören immer mindestens zwei Seiten, Schuld haben also wenn überhaupt letztendlich beide Seiten. Der Kunde entscheidet aber nicht wie hoch ein Preis zu sein hat, der Kunde entscheidet nur ob er bereit ist den Preis zu zahlen und wenn nein, dann halt zu verhandeln wenn möglich oder nicht zu kaufen. Der Produzent entscheidet zu welchem Preis er letztendlich bereit ist das Produkt abzugeben, sonst niemand.
NAND Speicher gehört zudem immer noch eher zu den Luxusartikeln und keinesfalls zu den lebensnotwendigen Gütern. Wenn es einem also zu teuer ist, dann kauft man halt einfach nicht. Einfach ein paar selten gezockte Games von der Platte löschen, das Smartphone mal 1-2 Jahre länger verwenden, ein paar Details runterregeln und schon muss man nicht unbedingt aufrüsten. Der Preis wird schon automatisch sinken wenn sonst kein zufriedenstellender Absatz erzielt wird, weil es allen zu teuer ist. Die Welt ist auch noch nicht untergegangen obwohl schon seit Jahren über die hohen Grafikkartenpreise gemeckert wird.
Für mich sind staatliche Eingriffe in die Preisbildung jedenfalls nur dort erforderlich (und dringend wünschenswert), wo direkt das Leben von Menschen bedroht ist (bei Lebensmitteln, Wasser, ggf. noch Strom...). Ansonsten regelt der Markt den Preis schon selbst. Wenn jemand von Konsumentenseite psychisch nicht damit klarkommt, einen bestimmten Preis eben nicht zahlen zu wollen und deshalb zu verzichten, dann ist das jedenfalls nicht das Problem oder die Verantwortung der Unternehmen. Das ist jedenfalls meine Meinung.
Bei ständig gesteigerten Yieldraten, höherer Datentichte etc und gleichzeitig sinkender Nachfrage an PCs, Laptops, Tablets und sogar Handys gibt es absolut keinen realen Grund, warum eine Knappheit an Speicherchips bestehen würde. Und somit ist eine künstliche Verknappung und der daraus resultierende höhere Speicherpreis alleiniger Grund für die Preiserhöhung. Aja Handys brauchen ja inzwischen natürlich mehr Speicher. Jedoch andere Fertigungslinie als PC Speicher.
Seit meinem ersten PC aus den späten 80ern ging das mit den Speicherpreisen ganz einfach: alle 2 Jahre halbierte sich der Speicher bzw. verdoppelte sich die Menge und Geschwindigkeit von Speicher die man um einen Geldbetrag kaufen konnte. Das ging ja auch einfach, die Fertigung entwickelte sich - wie auch heute - ständig weiter und die Produktion wurde billiger.
Nur jetzt plötzlich, seit einigen Jahren stockt die Preisentwicklung... was da wohl dahinter steckt...
Ich hab irgendwo noch eine alte Rechnung von meinem PC 2008. Das waren 12 GB DDR3 RAM und ich habe ca 35-45€ gezahlt. Dafür bekommt man heute... richtig, auch nicht mehr (Speicher mit Typen: DDR4, Kitgröße: ab 16GB Preisvergleich Geizhals Deutschland). Es gibt einfach absolut keinen logischen Grund für Preisstabilität bei der gleichen Speichermenge über 12 Jahre hinweg. In anderen Bereichen - eben etwa Smartphonespeicher - halbiert sich der Preis weiterhin brav alle 2-3 Jahre (trotz investitionen in neue Fertigungsverfahren, trotz neuer Geschwindigkeiten und Technologien). Was das über einen Zeitraum von 12 Jahren bedeutet kann man sich ja leicht ausrechnen...)