Seagate SSD: 10 GB/s Übertragungsleistung dank 16 PCI-E-Lanes
10 GB/s pro Sekunde - das ist die Übertragungsleistung von Seagates neuer PCI-Express-SSD, die mit 16 Lanes angebunden wird und als Protokoll NVMe verwendet. Allerdings lässt Seagate viele Fragen offen, darunter die zu den technischen Daten und die zum Preis. Eines ist aber klar: günstig wird es sicher nicht.
Seagate hat das nach eigenen Angaben schnellste Flash-Laufwerk der Welt vorgestellt. 10 Gigabyte pro Sekunde Datenübertragungsleistung nennt das Unternehmen aus Cupertino. Erreicht wird das durch eine Anbindung mit 16 PCI-Express Lanes. Damit dürfte klar sein, dass der Spaß teuer wird und sich prinzipiell auch nicht an Endkunden richtet. Seagate hat den Servermarkt im Visier.
Gezeigt wird die PCI-Express-SSD auf dem OCP Summit (09.-10.03.) und entsprechend erfüllt das Modell auch die Anforderungen des Open Compute Project, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die effizientesten Server-, Storage- und Datacenter-Hardware-Lösungen für skalierbare Computing-Umgebungen zu entwickeln.
Leider geht Seagate recht spärlich mit technischen Informationen um. Neben der Anbindung mit 16 Lanes und der der Verwendung von Non-Volatile Memory Express (NVMe) als Protokoll war man nicht sonderlich gesprächig. Seagate will noch ein Modell bringen, das mit 8 Lanes angebunden wird und dann etwas günstiger sein dürfte. Hier sollen 6,7 GB/s übrig bleiben.
Seagate will im Sommer beide Modelle liefern können. Einen Preis nannte man nicht.
Hintergrund zu SSD
SSD steht für Solid State Drive und wird gerne auch als Flash-Festplatte bezeichnet. SSDs sind Speichermedien, die als Laufwerk wie herkömmliche Festplatten verbaut und angesprochen werden können, allerdings ohne bewegliche Teile auskommen. Die Vorteile eines Solid-State-Drive sind dabei unter anderem eine mechanische Robustheit, kurze Zugriffszeiten, ein niedriger Energieverbrauch und praktisch nicht vorhandene Betriebsgeräusche. Im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten liegt der Hauptnachteil im vergleichsweise hohen Preis pro Gigabyte. Außerdem gibt es Festplatten in höheren Gesamtkapazitäten. Daher qualifizieren sich SSDs eher als Bootplatte, herkömmliche Festplatten dagegen für Datensammlungen. Im Folgenden finden Sie alle Artikel zu SSDs, die bei PC Games Hardware veröffentlicht wurden. Mehr zu SSD gibt es auf unserer Themenseite.

Bei normalen SSDs hat es auch länger gedauert bis sie halbwegs humane Preise hatten und für den Selbstbau-PC interessant wurden.
Bei den kolportierten Preisen kann man nur wieder Minimum 6 Monate warten, bis sich hier ein Kauf lohnt.
oder gibt es noch ein eine Funktion wo die man als Privat Person Vorteile von solch einer Übertragungsleistung hat?
(ja dieses Model ist für den Servermarkt aber irgendwann ...)
Stelle mir da dann eher andere Dinge als limitierender Faktor vor.
Wirklich interessant ist das Teil für Server, da es schon fast im Alleingang einen 100 GBit Anschluß Versorgen kann. 10-20 Stück an der richtigen Stelle und HL3 kann kommen.
Ich weiß gar nicht ob Videobearbeitung überhaupt davon spürbar verschnellert werden würde. Da kommts ja immer noch auf die CPU an, und ein paar andere Dinge.