Sandisk Skyhawk: Erste NVMe-SSDs mit bis zu 3,84 TByte für Server
Die Western-Digital-Tochter Sandisk hat seine ersten PCI-Express-SSDs vorgestellt, die mit dem NVMe-Protokoll umgehen können. Die Skyhawk-Modelle bringen bis zu 3,84 TByte in 15 mm hohen 2,5-Zoll-Gehäusen unter und werden per U.2-Anschluss verbunden. Die Übertragungsraten fallen jedoch nicht allzu hoch aus.
Im Bereich von PCI-Express-SSDs hat Sandisk bislang nur die Fusion-io-Drives angeboten, die intern mit RAID-Konfigurationen arbeiten und als Steckkarte über bis zu 16 PCI-Express-2.0-Lanes angebunden werden. Mit der Skyhawk-Reihe folgen ab dem zweiten Quartal die ersten Sandisk-SSDs, die mit dem modernen NVMe-Protokoll in der aktuellen Version 1.2 umgehen können und vier PCI-Express-3.0-Lanes beanspruchen. Welcher Controller zum Einsatz kommt, verrät der Hersteller weder in seinem Blog, noch im Datenblatt.
Die Skyhawk-Serie besteht aus je zwei "normalen" sowie Ultra-Modellen. Erstere gibt es mit Kapazitäten von 3,84 und 1,92 TByte, Letztere mit 3,2 und 1,6 TByte. Der MLC-Speicher wird mit zwei Bit pro Zelle beschrieben. Die Herstellung erfolgt in der 15-nm-Klasse, wobei Sandisk den Lieferanten nicht nennt. Die Module stecken in 15 mm hohen 2,5-Zoll-Gehäusen, die per U.2 angeschlossen werden. Die schnelle PCI-Express-3.0-x4-Verbindung kann der Controller längst nicht ausreizen: Die schnelleren Ultra-Modelle spezifiziert Sandisk mit sequenziellen Geschwindigkeiten von 1.700 MB/s lesend und 1.200 MB/s schreibend. Zufällige Zugriffe von 4-KiByte-Dateien werden mit 250.000 IOPS lesend und 83.000 IOPS schreibend vorgenommen. Letzterer Wert befindet sich schon auf SATA-Niveau, allerdings ist er für den prädestinierten Einsatz in Cloud-Servern ohnehin von untergeordneter Rolle. Die normalen Skyhawk-SSDs sollen sequenziell 1.500/1.170 MB/s und zufällig 250.000/47.000 IOPS erreichen.
Sandisk gewährt seinen Neulingen eine 5-jährige Garantie und verspricht eine MTBF (Mean Time Between Failure) von zwei Millionen Stunden. Die "Guardian"-Technologie soll einen Datenverlust bei Stromausfall verhindern. Zudem sind die Skyhawk-SSDs Hot-Plug- und -Swap-fähig. Auf den Endkundenmarkt werden sie, wenn überhaupt, über OEMs gelangen.


werden. Mit der Skyhawk-Reihe folgen ab dem zweiten Quartal die ersten Sandisk-SSDs, die
Die Seahawk-Serie besteht aus je zwei "normalen"
den Bildern nach Sky, welches auch mehrmals genannt wird
wobei Skyhawk auch ne Trademark von Seagate ist...
http://www.seagate.com/de...
mal sehen wann die sich das Kappeln kriegen
oder vielleicht auch garnicht, denn ich kenne grad nicht genau die Vorraussetzungen einer trademark (im gegensatz zur registered Variante derselben)